The Artist as a Contemporary Pattern of Masculinity. Milieu-specific Strategies of Coping with Precariousness

Open access

Abstract

Based on a qualitative study on heterosexual female breadwinner couples, this article investigates milieu-specific coping strategies vis-à-vis conditions of precariousness and insecure employment. Against the background of the decline of the male breadwinner model, the study especially focuses on the transformations of masculinity. The article develops the thesis that an “artistic” self-image functions as a specific coping mechanism in the individualized milieu of the educated urban upper middle class.

If the inline PDF is not rendering correctly, you can download the PDF file here.

  • Adams John Stacey. 1965. Inequity in social exchange. S. 267–299 in Advances in Experimental Social Psychology (Vol. 2) hrsg. von Leonard Berkowitz. New York: Academic Press.

  • Aulenbacher Brigitte. 2009. Die soziale Frage neu gestellt – Gesellschaftsanalysen der Prekarisierungs- und Geschlechterforschung. S. 65–77 in Prekarität Abstieg Ausgrenzung. Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts hrsg. von Robert Castel und Klaus Dörre. Frankfurt a. M.: Campus.

  • Boltanski Luc und Ève Chiapello. 2003. Der neue Geist des Kapitalismus. Konstanz: UVK.

  • Bourdieu Pierre. 1987. Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Bourdieu Pierre. 1997. Die männliche Herrschaft. S. 153–217 in Ein alltägliches Spiel: Geschlechterkonstruktionen in der sozialen Praxis hrsg. von Irene Dölling und Beate Krais. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Bourdieu Pierre. 2001. Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Brehmer Wolfram Christina Klenner und Ute Klammer. 2010. Wenn Frauen das Geld verdienen – eine empirische Annäherung an das Phänomen der «Familienernährerin». WSI Diskussionspapier 170. Düsseldorf.

  • Brinkmann Ulrich Klaus Dörre Silke Röbenack Frederic Speidel und Klaus Kraemer. 2006. Prekäre Arbeit. Ursachen Ausmaß soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung.

  • Bröckling Ulrich. 2007. Das unternehmerische Selbst: Soziologie einer Subjektivierungsform. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Bude Heinz und Andreas Willisch (Hrsg.). 2008. Exklusion: Die Debatte über die Überflüssigen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Buschmeyer Anna. 2013. Zwischen Vorbild und Verdacht: Wie Männer im Erzieherberuf Männlichkeit konstruieren. Wiesbaden: VS Springer.

  • Castel Robert. 2000. Die Metamorphose der sozialen Frage: Eine Chronik der Lohnarbeit. Konstanz: UVK.

  • Connell Raewyn. 1987. Gender and Power. Society the Person and Sexual Politics. Palo Alto: Stanford University Press.

  • Connell Raewyn. 1999. Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Opladen: Leske+Budrich.

  • Deutsch Morton. 1975. Equity Equality and Need: What Determines Which Value Will Be Used as the Basis of Distributive Justice? Journal of Social Issues 31 (3): 137–149.

  • Douglas Mary. 1995. Thought Styles. Critical Essays on Good Taste. London: Sage.

  • Dravenau Daniel und Lutz Eichler. 2012. Subjektivierung Distinktion Narzissmus. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 37(4): 421–438.

  • Dörre Klaus. 2007. Prekarisierung und Geschlecht. Ein Versuch über unsichere Beschäftigung und männliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften. S. 285–301 in Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Forschung im Dialog hrsg. von Brigitte Aulenbacher Maria Funder Heike Jacobsen und Susanne Völker. Wiesbaden: VS Springer.

  • Florida Richard. 2002. The Rise of the Creative Class. New York: Basic Books.

  • Glaser Barney und Anselm Strauss. 2005. Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung. Bern: H. Huber.

  • Hänzi Denis. 2013. Die Ordnung des Theaters: Eine Soziologie der Regie. Bielefeld: transcript.

  • Hark Sabine und Susanne Völker. 2010. Feministische Perspektiven auf Prekarisierung: Ein Aufstand auf der Ebene der Ontologie S. 26–47 in Prekarisierung zwischen Anomie und Normalisierung? Geschlechtertheoretische Bestimmungsversuche hrsg. von Alexandra Manske und Katharina Pühl. Münster: Westfälisches Dampfboot.

  • Hausen Karin. 1976. Die Polarisierung der Geschlechtscharaktere: Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben S. 363–393 in Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas. Neue Forschungen hrsg. von Werner Conze Stuttgart: Klett-Cotta.

  • Hellmold Martin Sabine Kampmann Ralph Lindner und Katharina Sykora (Hrsg.). 2003. Was ist ein Künstler? Das Subjekt der modernen Kunst. München: Wilhelm Fink.

  • Honegger Claudia und Peter Schallberger. 2002. Alltagsweltliche Zeitdiagnosen. Fragestellung Forschungsdesign und Methode S. 49–66 in Die Zukunft im Alltagsdenken. Szenarien aus der Schweiz hrsg. von Claudia Honegger Caroline Bühler und Peter Schallberger. Konstanz: UVK.

  • Illouz Eva. 2011. Warum Liebe weh tut: Eine soziologische Erklärung. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Kaufmann Jean-Claude. 1995. Schmutzige Wäsche: Zur ehelichen Konstruktion von Alltag. Konstanz: UVK.

  • Klammer Ute Sabine Neukirch und Dagmar Weßler-Poßberg. 2012. Wenn Mama das Geld verdient: Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern. Berlin: Edition Sigma.

  • Klenner Christina Katrin Menke und Svenja Pfahl. 2012. Flexible Familienernährerinnen: Moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? Opladen: Barbara Budrich.

  • Koppetsch Cornelia und Günter Burkart. 1999. Die Illusion der Emanzipation: Zur Reproduktion von Geschlechtsnormen in Paarbeziehungen im Milieuvergleich. Konstanz: UVK.

  • Koppetsch Cornelia. 2006. Das Ethos der Kreativen: Eine Studie zum Wandel von Arbeit und Identität am Beispiel der Werbeberufe. Konstanz: UVK.

  • Koppetsch Cornelia und Sarah Speck. 2014. Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Coolness als Strategie männlichen Statuserhalts in individualisierten Paarbeziehungen. S. 281–289 in Wissen – Methode – Geschlecht. Erfassen des fraglos Gegebenen. Zum Werk Michael Meusers hrsg. von Cornelia Behnke Diana Lengersdorf und Sylka Scholz. Wiesbaden: VS Springer.

  • Koppetsch Cornelia und Sarah Speck. 2015. Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten. Berlin: Suhrkamp.

  • Koppetsch Cornelia Sarah Speck und Alice Jockel. 2015. Karrierefrau und Märchenprinz? Geschlechterverhältnisse und sexuelle Praxis in modernen Paarbeziehungen. S. 257–298 in Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Sexualität hrsg. von Sven Lewandowski und Cornelia Koppetsch. Bielefeld: transcript.

  • Kraemer Klaus. 2008. Alles prekär? Die Prekarisierungsdebatte auf dem soziologischen Prüfstand. S. 104–117 in Metamorphosen des Kapitalismus – und seiner Kritik hrsg. von Rolf Eickelpasch Claudia Rademacher und Philipp Ramos Lobate. Wiesbaden: VS Springer.

  • Kris Ernst und Otto Kurz. 1980. Die Legende vom Künstler: Ein geschichtlicher Versuch. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Lengersdorf Diana und Michael Meuser. 2010. Wandel von Arbeit – Wandel von Männlichkeiten. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 35(2): 89–103.

  • Leupold Andrea. 1983. Liebe und Partnerschaft: Formen der Codierung von Ehen. Zeitschrift für Soziologie 12 (4): 297–327.

  • Lindner Ines Sigrid Schade Silke Wenig und Gabriele Werner (Hrsg.) 1989. Blick-Wechsel. Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit in Kunst und Kunstgeschichte. Berlin: Dietrich Reimer.

  • Lorey Isabel. 2007. Vom immanenten Widerspruch zur hegemonialen Funktion: Biopolitische Gouvernementalität und Selbst-Prekarisierung von KulturproduzentInnen. S. 121–136 in Kritik der Kreativität hrsg. von Gerald Raunig und Ulf Wuggenig. Wien: Turia + Kant.

  • Manske Alexandra. 2010. Metamorphosen von Männlichkeit: Die Prekarisierung der Arbeitsgesellschaft als Genderproblem am Beispiel männlicher Kreativarbeiter. S. 313–330 in Dynamiken (in) der gesellschaftlichen Mitte hrsg. von Nicole Burzan und Peter A. Berger. Wiesbaden: VS Springer.

  • Manske Alexandra. 2016. Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft: Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang. Bielefeld: transcript.

  • Menger Pierre-Michel. 2006. Kunst oder Brot? Die Metamorphosen des Arbeitnehmers. Konstanz: UVK.

  • Meuser Michael. 2006a. Geschlecht und Männlichkeit. Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster. Wiesbaden: VS Springer.

  • Meuser Michael. 2006b. Hegemoniale Männlichkeit. Überlegungen zur Leitkategorie der Men’s Studies S. 160–174 in FrauenMännerGeschlechterforschung: State of the Art hrsg. von Brigitte Aulenbacher Mechthild Bereswill Martina Löw Michael Meuser Gabriele Mordt Reinhild Schäfer und Sylka Scholz. Münster: Westfälisches Dampfboot.

  • Meuser Michael. 2010. Geschlecht Macht Männlichkeit: Strukturwandel von Erwerbsarbeit und hegemoniale Männlichkeit. Erwägen Wissen Ethik 21(3): 325–336.

  • Mir Emmanuel. 2014. Kunst Unternehmen Kunst: Die Funktion der Kunst in der postfordistischen Arbeitswelt. Bielefeld: transcript.

  • Motakef Mona. 2015. Prekarisierung. Bielefeld: transcript.

  • Neckel Sighard. 2008. Flucht nach vorn: Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft. Frankfurt a. M.: Campus.

  • Oevermann Ulrich Tilman Allert Elisabeth Kronau und Jürgen Kambeck. 1979. Die Methodologie der objektiven Hermeneutik und ihre allgemeine forschungslogische Bedeutung in den Sozialwissenschaften S. 352–434 in Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften hrsg. von Hans-Georg Soeffner. Stuttgart: Metzler.

  • Oevermann Ulrich. 1986. Kontroversen über sinnverstehende Soziologie. Einige wiederkehrende Missverständnisse in der Rezeption der objektiven Hermeneutik. S. 19–83 in Handlung und Sinnstruktur hrsg. von Stefan Aufenanger und Margit Lenssen. München: Kind.

  • Oevermann Ulrich. 2000. Die Methode der Fallrekonstruktion in der Grundlagenforschung sowie der klinischen und pädagogischen Praxis S. 58–156 in Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung hrsg. von Klaus Kraimer. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Parker Rozsika und Griselda Pollock. 1981. Old Mistresses: Women Art and Ideology. London: Pandora Books.

  • Reckwitz Andreas. 2006. Das hybride Subjekt: eine Theorie der Subjektkulturen von der bürgerlichen Moderne zur Postmoderne. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft.

  • Reckwitz Andreas. 2012. Die Erfindung der Kreativität. Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung. Berlin: Suhrkamp.

  • Ruppert Wolfgang. 1998. Der moderne Künstler. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der kreativen Individualität in der kulturellen Moderne im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Sammet Kornelia. 2014. Anomie und Fatalismus. Rekonstruktive Analysen der Weltsichten von Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Zeitschrift für Soziologie 43(1): 70–86.

  • Sammet Kornelia Frank Bauer und Franz Erhard (Hrsg.). 2016. Lebenslagen am Rande der Erwerbswelt. Weinheim Basel: Beltz Juventa.

  • Schäfer Robert. 2015. Die Komplementarität von innerweltlicher Askese und artistischer Lebensführung: Zur Kritik zeitdiagnostischer Ästhetisierungsthesen. Berliner Journal für Soziologie 25(1): 187–213.

  • Scholz Sylka. 2004. «Hegemoniale Männlichkeit»: Innovatives Konzept oder Leerformel? S. 33–45 in GeschlechterVerhältnisse: Analysen aus Wissenschaft Politik und Praxis hrsg. von Hella Hertzfeldt Katrin Schäfgen und Silke Veth. Berlin: Dietz.

  • Scholz Sylka. 2007. Der soziale Wandel von Erwerbsarbeit. Empirische Befunde und offene Fragen S. 51–67 in Dimensionen der Kategorie Geschlecht: Der Fall Männlichkeit hrsg. von Mechthild Bereswill Michael Meuser und Sylka Scholz. Münster: Westfälisches Dampfboot.

  • Scholz Sylka. 2012. Männlichkeitssoziologie. Studien aus den sozialen Feldern Arbeit Politik und Militär im vereinten Deutschland. Münster: Westfälisches Dampfboot.

  • Thurn Hans Peter. 1997. Bildmacht und Sozialanspruch. Studien zur Kunstsoziologie. Opladen: Leske+Budrich.

  • Vester Michael Peter von Oertzen Heiko Geiling Thomas Hermann und Dagmar Müller. 2001. Soziale Milieus im gesellschaftlichen Strukturwandel. Zwischen Integration und Ausgrenzung. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

  • Wernet Andreas. 2000. Einführung in die Interpretationstechniken der Objektiven Hermeneutik. Opladen: Leske und Budrich.

  • Wimbauer Christine. 2006. Frauen – Männer S. 136–157 in Deutschland eine gespaltene Gesellschaft hrsg. von Stephan Lessenich und Frank Nullmeier. Frankfurt: Campus.

  • Wolff Janet. 1985. The Invisible Flaneuse. Women and the literature of Modernity. Theory Culture and Society 2(3): 37–46.

Search
Journal information
Impact Factor


CiteScore 2018: 0.24

SCImago Journal Rank (SJR) 2018: 0.141
Source Normalized Impact per Paper (SNIP) 2018: 0.087

Metrics
All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 0 0 0
Full Text Views 302 145 15
PDF Downloads 155 62 2