Von der Schwierigkeit, „Landschaft“ oder „Kulturlandschaft“ allgemeingültig zu definieren

Ludger Gailing 1  and Markus Leibenath 2
  • 1 Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Flakenstraße 28–31, 15537, Erkner, Deutschland
  • 2 Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Weberplatz 1, 01217, Dresden, Deutschland
Ludger Gailing
  • Corresponding author
  • Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Flakenstraße 28–31, 15537, Erkner, Deutschland
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and Dr. Markus Leibenath

Zusammenfassung

Der Beitrag verwirft Perspektiven, die eine allgemeingültige Definition der Wörter „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ anstreben. Vielmehr wird die generelle Bedeutungsvielfalt dieser Begriffe betont: Sie sind potenziell wertvoll für Wissenschaft und Praxis, weil sie Multiperspektivität befördern, positiv konnotiert werden und als verbindende Klammern raumbezogener Forschungsansätze dienen können. Der Beitrag verfolgt das Ziel, einige zentrale Topoi innerhalb spannungsgeladener semantischer Felder von „Landschaft“ paarweise zu identifizieren und zu beschreiben. Die semantischen Punkte jedes Paares (z. B. normative versus deskriptive oder subjektivistische versus objektivistische Landschaftsbegriffe) sind als entgegengesetzte Pole zu verstehen, zwischen denen sich Spannungen bilden und in produktiver Reibung entladen können. Ein weiteres Anliegen besteht darin, einige Unterschiede zwischen den Semantiken von „Landschaft“ und den kontextuell relevanten Begriffen „Raum“ und „Kultur“ darzulegen. Damit wird insgesamt eine gemäßigt konstruktivistische Perspektive vertreten, die als diskursanalytisch in einem weiten Sinne zu bezeichnen ist. Indem analysiert und systematisiert wird, wie andere Autoren „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ verwenden oder im Kontext anderer Begriffe definieren, werden Beobachtungen zweiter Ordnung beschrieben. Der Beitrag stellt abschließend fest, dass die Konstituierung von Bedeutungen der Wörter „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ stets perspektivenabhängig ist: Es kommt darauf an, aus welcher wissenschaftlichen Perspektive (zweite Beobachtungsebene) man welche Prozesse der Bedeutungszuschreibung (erste Beobachtungsebene) betrachtet.

1 Produktive Reibung

Es gehört zum Wesen gesellschaftlich relevanter Begriffe, dass sie mit vielfältigen Bedeutungen belegt sind. In der wissenschaftlichen Diskussion im deutschsprachigen Raum stößt man daher häufig auf den Befund, „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ seien bedeutungsoffene Wörter, so dass etwa „das Fahnenwort ‚Landschaft‘ in verschiedenen Zusammenhängen verschieden aufgefüllt werden konnte“ (Hard 1977: 22). Von Personen, die sich planerisch-praktisch mit Landschaften beschäftigen, wird dieser Zustand mitunter als Problem beschrieben, beispielsweise wenn bei Fachtagungen gefordert wird, man möge sich doch bitte endlich darauf verständigen, was Kulturlandschaft eigentlich sei. Zum Teil werden aber auch in akademischen Kreisen erbitterte Debatten darüber geführt, was als Landschaft bezeichnet werden darf und was nicht (z. B. Körner 2006; Prominski 2006; Eisel 2008). Andere Wissenschaftler nehmen hingegen die Bedeutungsoffenheit eher als Chance wahr und sehen in „Landschaft“ einen „dankbare[n] Begriff mit hohem Sympathiewert und geringem Festlegungsrisiko“ (Franzen/Krebs 2004: 25; in ähnlicher Weise: Schmidt 2007: 14) oder „ein wesentliches Vehikel…, um die räumliche Synthese verschiedener Forschungsansätze zu bewältigen“ (Jessel 2005: 582).

Man kann diese Gedanken aufgreifen und so weit gehen zu sagen, dass „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ nicht nur deswegen wertvoll sind für Wissenschaft und Praxis,

  • weil sie vergleichsweise bedeutungsoffen sind, im Allgemeinen positiv konnotiert werden und deswegen vielfältige Identifikationsmöglichkeiten bieten oder
  • weil sie als verbindende Klammern raumbezogener Forschungsansätze dienen können, sondern auch
  • weil sie zum Ausgangspunkt gegensätzlicher, widersprüchlicher Interpretationen werden und dadurch zum Nachdenken und Streiten anregen können – über verschiedene Landschaftsbegriffe, über Forschungsdesigns, aber vor allem auch über die Gestaltung der Räume, in denen wir leben.

Ganz in diesem letztgenannten Sinne stellen Rose und Wylie (2006: 475) fest: „Landscape is tension. The concept is productive and precise for this reason and no other.“ In ähnlicher Richtung argumentiert Jones (1991: 234), wenn er schreibt: „The landscape concept embodies several unresolved conflicts: between collective belonging and individual control, between the subjective and the objective, and between the mental and the material.“

Der Beitrag hat vor diesem Hintergrund das Ziel, einige zentrale Topoi innerhalb solcher spannungsgeladenen semantischen Felder von „Landschaft“ paarweise zu identifizieren und zu beschreiben. Die semantischen Punkte jedes Paares (Kap. 2) sind als entgegengesetzte Pole von Bedeutungsgradienten zu verstehen, zwischen denen sich Spannungen bilden und in produktiver Reibung entladen können.

Ein weiteres Anliegen besteht darin, einige Unterschiede zwischen den Semantiken von „Landschaft“, „Kultur“ und „Raum“ darzulegen. Ohne den entsprechenden Ausführungen in Kap. 3 vorgreifen zu wollen, sei bereits an dieser Stelle vermerkt, dass eine eindeutige Trennlinie zwischen „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ schwer zu ziehen ist. Im Folgenden verwenden wir überwiegend „Landschaft“ als den allgemeineren der beiden Ausdrücke, wobei die meisten unserer Befunde auch für „Kulturlandschaft“ gelten. Die Erweiterung auf „Landschaft“ nehmen wir auch deswegen vor, weil unseres Erachtens die begrifflichen Dimensionen von „Kulturlandschaft“ nur vor dem Hintergrund der Bedeutungen von „Landschaft“ zu verstehen sind. Dennoch sind unterschiedliche Verständnisse von „Kultur“ für das semantische Feld von „Kulturlandschaft“ zweifelsohne von Relevanz und werden daher in Kap. 3 erörtert. Interessant wäre es außerdem, den Ausdruck „Naturlandschaft“ in die Untersuchung einzubeziehen – ein Wort, das sich zum Beispiel in der Zusammensetzung „Nationale Naturlandschaften“ derzeit einer gewissen politischen Konjunktur erfreut. Wir verzichten an dieser Stelle jedoch darauf, weil Naturlandschaften und ihre Konstituierung nicht den thematischen Bezugspunkt des vorliegenden Beitrags und des gesamten Themenhefts bilden.

In diesem Beitrag werden damit zwei wissenschaftliche Problemlagen angesprochen. Die erste wird häufig von Menschen thematisiert, die sich für Kulturlandschaft interessieren, die mit der Vieldeutigkeit von „Kulturlandschaft“ vertraut sind und die sich gespannt fragen, wie man Kulturlandschaft terminologisch in den Griff bekommen könnte. Die zweite Problemlage scheint in den Kap. 2 und 3 auch bereits auf, wird aber erst in Kap. 4 wirklich erörtert: Sie ist von Interesse für Menschen, für die Begriffe und Bedeutungen nichts Selbstverständliches sind, also nichts, das sich ohne weiteres analysieren und darstellen ließe. Jene zweite Problemlage wird beschrieben, weil die Konstruktion von Begriffen und Bedeutungen einen komplexen Forschungsgegenstand darstellt. Die in den weiteren Beiträgen dieses Themenheftes aus unterschiedlichen Perspektiven erörterten Prozesse der Konstituierung von „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ sind stets untrennbar mit den im Folgenden thematisierten Begriffen und Bedeutungen von „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ verbunden.

Mit diesem Beitrag verfolgen wir eine gemäßigt konstruktivistische Perspektive, die als diskursanalytisch in einem weiten Sinne zu bezeichnen ist. Beschrieben werden Beobachtungen zweiter Ordnung, weil wir analysieren, wie andere Autoren „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ verwenden (vgl. Gailing/Leibenath 2010). Damit folgen wir einem Diktum von Haber (2001: 20), demzufolge sich „Landschaftsforschung… also auf einer Meta-Ebene ab[spielt]: sie untersucht und erklärt, was Menschen meinen, wenn sie ‚Landschaft‘ sagen“. Unser Unterfangen läuft darauf hinaus, in der Literatur auffindbare Landschaftsdefinitionen zu debzw. zu rekonstruieren (vgl. Höhne 2001: 32; Miggelbrink 2002b: 86). Methodische Basis dieses Beitrags sind Literatur- und Dokumentenanalysen mit einem Schwerpunkt auf semantischen Untersuchungen im Rahmen von zwei Projekten des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Verbunds KULAKon – Konstituierung von Kulturlandschaft.

2 Gegensätze im semantischen Feld von „Landschaft“

„Landschaft“ wird in so vielen unterschiedlichen Verwendungszusammenhängen benutzt, dass es als sprachliches Zeichen mit einer fast schon unübersehbaren Fülle von Bedeutungen verbunden ist. Dabei treten diverse Widersprüche zutage, weswegen man zahlreiche gegensätzliche Bedeutungen von „Landschaft“ ermitteln und als Gegensatzpaare beschreiben kann. Wir wollen uns auf Gegensatzpaare konzentrieren, die aus unserer Sicht besonders relevant für die Charakterisierung zeitgenössischer Landschaftsbegriffe sind. Manche dieser Dichotomien liegen innerhalb des semantischen Feldes dicht beisammen und beziehen sich auf ähnliche Aspekte. Andere Gegensatzpaare richten sich hingegen auf komplett unterschiedliche Bedeutungsdimensionen und können daher überlagert und miteinander verschnitten werden.

Folgende Gegensatzpaare sollen beschrieben werden:

  • Positivistische und essentialistische versus reflexivkonstruktivistische Landschaftsbegriffe
  • Landschaft als geschauter Raum versus Landschaft als gelebter Raum
  • Landschaft als Betrachtungsobjekt versus Landschaft als Art zu sehen
  • Landschaft als Ausschnitt der Erdoberfläche versus Landschaft als Bild
  • Normative versus deskriptive Landschaftsbegriffe
  • Subjektivistische versus objektivistische Landschaftsbegriffe
  • Holistische versus elementaristische Landschaftsbegriffe
  • Universelle versus individuelle Landschaftsbegriffe

2.1 Positivistische und essentialistische versus reflexivkonstruktivistische Landschaftsbegriffe

Ein grundlegendes Gegensatzpaar ist zwischen „Landschaft“ als positivistischem und essentialistischem Begriff sowie „Landschaft“ als reflexiv-konstruktivistischem Begriff auszumachen. Positivistische Positionen – beispielsweise der traditionellen Landeskunde, Landschaftsökologie oder historischen Geographie – gehen davon aus, dass eine Landschaft ein konkret und objektiv vorhandener Teil der Erdoberfläche sei. Sie wäre dann wie ein Gegenstand als materiell und physisch existierendes Objekt wahrnehmbar. Sozialkonstruktivistische Landschaftsverständnisse kritisieren dagegen diesen „Objektfetischismus“ (vgl. Winchester/Kong/Dunn 2003: 19 f.) sowie die Ausblendung bzw. Vernachlässigung des menschlichen Bewusstseins und gesellschaftlicher Prozesse (vgl. Kühne 2006a: 146 ff.). „Landschaft“ wird nicht als etwas Gegebenes, sondern als ein Produkt des Ineinandergreifens von individueller Wahrnehmung und sozialer Interaktion interpretiert, wodurch die subjektiven und sozialen Prozesse des Konstruierens und Konstituierens von Landschaft in den Mittelpunkt der Reflexion rücken. Dies kann bereits für die Vokabel „Landschaft“ gelten, die als solche kulturell verfasst ist.

Essentialistische Perspektiven billigen einer Landschaft zu, als quasi organismische Ganzheit mit besonderen Merkmalen über einen unverrückbaren Eigenwert und eine eigene Identität zu verfügen; ihr wird der Rang des Ontologischen oder einer mythischen Größe zuerkannt (vgl. Schmoll 2004: 452; Gailing 2008: 27). Da dieses Vorgehen eher einer naiven Hermeneutik entspricht, sind das essentialistische und das oben skizzierte positivistische Landschaftsverständnis nicht gleichzusetzen. Beide sind aber mit konstruktivistischen Perspektiven zu kontrastieren. Sozialkonstruktivistische Landschaftsverständnisse können prinzipiell danach differenziert werden, ob sie erstens das Physisch-Materielle als wesentlich oder weniger relevant für den Prozess der Konstruktion einschätzen und ob sie zweitens das subjektbezogene oder das kollektive Moment der sozialen Konstruktion betonen. Mit der Erörterung spannungsgeladener semantischer Felder von „Landschaft“, die wir in dem vorliegenden Beitrag vornehmen, betonen wir eine sozialkonstruktivistische Perspektive auf „Landschaft“. Landschaft oder Kulturlandschaft ist demnach weder ein Objekt noch eine ontologische Setzung, sondern kann perspektivenabhängig anders gedeutet und sozial konstruiert werden.

2.2 Landschaft als geschauter Raum versus Landschaft als gelebter Raum

Wenn sich wissenschaftliche Autoren mit der Etymologie von „Landschaft“ (oder englisch „landscape“) beschäftigen, so heben sie zumeist hervor, dass damit im Mittelalter politisch definierte Räume oder Herrschaftsgebiete, vor allem aber auch die darin lebenden Menschen bezeichnet wurden. Landschaft war somit zunächst kein primär physischer Begriff und bezog sich nicht auf einen absoluten Raum, der ortsunabhängig gedacht wurde. Stattdessen wurde eine Landschaft durch soziale und politische Beziehungen konstituiert und stellte insofern einen relationalen Raum dar (vgl. Piepmeier 1980: 10; Schenk 2001: 618). Es handelt sich dann gleichsam um einen durch kollektives, politisches Handeln konstituierten, gelebten Raum.

Landschaft kann aber auch ein durch individuelles, alltägliches Handeln gelebter Raum sein. In diesem Verständnis lebt die ansässige Bevölkerung in, mit und von der Landschaft und bildet die Gruppe der „existential insider“ (Bourassa 1991: 3). Dabei muss es sich keineswegs ausschließlich um Personengruppen handeln, die das Land agrarisch bewirtschaften. Auch jemand, der in einem Wohnblock am Rand einer Großstadt wohnt, täglich mit seinem Hund auf einer nahe gelegenen Brachfläche spazieren geht und mit dem Auto ins Einkaufszentrum fährt, lebt in, mit und von dieser Landschaft und trägt zu ihrem Erscheinungsbild bei (vgl. Jackson 2005: 43). Eine so verstandene „Landschaft ist der durch menschliche Arbeit und menschliches Handeln angeeignete Raum menschlichen Lebens“ (Piepmeier 1980: 38).

Dem Verständnis von Landschaft als gelebtem Raum steht ein ästhetisches Verständnis von Landschaft als „geschauter Naturausschnitt“ (Schenk 2001: 618) gegenüber, wobei hier nicht die alltagssprachliche Bedeutung von „ästhetisch“ im Sinne von „schön“ gemeint ist. Landschaft als ästhetische Kategorie bezieht sich generell auf die Wahrnehmung von Räumen durch einen „detached outsider“ (Bourassa 1991: 3). Einen Raumausschnitt als Landschaft zu schauen und anzusprechen, erfordert nämlich eine „innere Distanz, um sie in einem ‚anderen Licht‘ als vorrangig ästhetisches Objekt sehen zu können“ (Tessin 2002: 39). Über diese Distanz verfügen typischerweise Landschaftsmaler, Landvermesser, Landschaftsökologen oder Touristen (vgl. Cosgrove 1988: 9; Olwig 2007: 581).

Keines dieser Landschaftsverständnisse ist frei von politischen Implikationen, weswegen Cosgrove (1985: 45) im Hinblick auf Landschaft von einem ideologischen Konzept spricht. So lässt sich die Idee der Landschaft als Einheit von Land und Leuten und als gelebter Raum leicht mit Forderungen nach politischer Autonomie auf lokaler, regionaler oder auch nationaler Ebene verknüpfen. Demgegenüber ist die ästhetische Perspektive auf Landschaft unter anderem charakteristisch für die Erschließung und Organisation eines Staatsgebietes nach rationalistischen Kriterien sowie für den kapitalistischen Umgang mit Land als Produktionsfaktor und Ware. Letzterer setzt einen distanziert-nüchternen Blick von außen voraus, über den zum Beispiel ein Landwirt nicht verfügt, der sein Land in dritter oder vierter Generation bewirtschaftet und für den jeder Acker und jeder Feldrain mit vielfältigen Erlebnissen und Erinnerungen verbunden sind; für ihn ist Landschaft auch gelebter Raum und nicht nur Wirtschaftsgut (vgl. Bourassa 1991: 4; Duncan 2000: 429; Kaufmann 2005: 163).

2.3 Landschaft als Betrachtungsobjekt versus Landschaft als Art zu sehen

Geht man davon aus, dass Landschaft eine ästhetische Kategorie darstellt, so ist weiter zu unterscheiden zwischen Landschaft als physischem Objekt der Wahrnehmung und Landschaft als Ausdruck einer bestimmten Art zu sehen (vgl. Muir 1999: xiv; Johnson 2007: 3 f.). Das „landschaftliche Auge“ (Riehl 1859: 60), also die Fähigkeit, einen Raum als Landschaft zu sehen, wurde im ausgehenden Mittelalter entdeckt und war zunächst ein elitäres Attribut der Oberschicht.

Drei Aspekte sind in diesem Zusammenhang interessant: Erstens ist die Entwicklung des landschaftlichen Auges untrennbar mit einer gestiegenen Bedeutung des Sehens als Medium der Wahrheitsfindung verbunden: „seeing is believing“ (Cosgrove 1988: 9). Daher ist es nicht überraschend, dass zeitgleich die modernen Techniken der Naturbeobachtung wie Teleskop, Mikroskop und Zentralperspektive entwickelt wurden und dass viele Maler auch als Geodäten oder Naturwissenschaftler tätig waren. Nach Piepmeier (1980: 11) bildete die Landschaftsmalerei keineswegs die Voraussetzung des landschaftlichen Auges, sondern entstand Hand in Hand und stellt in gewisser Weise bereits eine Folge dieser unter den damaligen Verhältnissen neuen Fähigkeit dar.

Zweitens kann das landschaftliche Auge prinzipiell jeden Erdausschnitt zur Landschaft „adeln“ (Hauser 2000: o. S.). Als Beispiele von Räumen, die derzeit – noch? – überwiegend als profan oder hässlich empfunden werden, aber vereinzelt bereits als (Kultur-)Landschaften bezeichnet werden, sind Gegenden mit einer hohen Konzentration von Windkraftanlagen oder Räume mit gemischten Nutzungen an den Rändern städtischer Agglomerationen zu nennen (vgl. Breuste/Keidel 2008; Selman 2010).

Drittens schließlich finden die Prozesse des „Landschaft-Sehens“ nie in einem politischen Vakuum statt (vgl. Cosgrove 1988: 2), sondern dienen – heute nicht anders als in der Renaissance – der sozialen und kulturellen Distinktion herrschender Gruppen und der Sicherung ihrer Interessen (vgl. Kühne 2006b: 43). Wenn beispielsweise wohlhabende Bürger oder Adelige des 18. oder 19. Jahrhunderts die vermeintlich idyllischen, bäuerlich geprägten Landschaften mit romantischem Blick verklärt haben, dann wurden damit – bewusst oder unbewusst – die bestehenden sozialen und politischen Verhältnisse tendenziell „naturalisiert“ und die Härte des Landlebens ausgeblendet.

2.4 Landschaft als Ausschnitt der Erdoberfläche versus Landschaft als Bild

Dieses Gegensatzpaar zählt quasi zu den Allgemeinplätzen der sozial- und kulturwissenschaftlichen Landschaftsforschung. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass „Landschaft“ sowohl einen Gegenstand, eine Sache an sich – z. B. einen Ausschnitt der Erdoberfläche – als auch das Bild oder die Vorstellung dieser Sache bezeichne (vgl. z. B. Cosgrove 1988: 9; Duncan 2000: 429; Hard 2002: 177; Mitchell 1994: 5; Rose 2002: 456). Ein Ausdruck wie „Ausschnitt der Erdoberfläche“ bezieht sich jedoch auf einen hypothetischen, abstrakten Begriff, weil sich der Mensch stets Bilder oder Vorstellungen von den Dingen macht, die er betrachtet oder anderweitig sinnlich erfährt.

Folglich verstehen auch die meisten Landschaftsforscher, die für sich explizit einen physisch-materiellen Landschaftsbegriff reklamieren, selten unter Landschaft lediglich einen Ausschnitt der Erdoberfläche. Stattdessen werden häufig ergänzende Kategorien wie „Charakter“ oder „Gestalt“ – dies war im 19. Jahrhundert und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts weit verbreitet – oder „System“ hinzugezogen. Letzteres gilt vor allem für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts (vgl. Hard 1977: 16 ff.; Jessel 2005: 581).

„Charakter“ ist beispielsweise ein Schlüsselwort in dem Diktum von Landschaft als dem „Totalcharakter einer Erdgegend“, das Alexander von Humboldt zugeschrieben wird (vgl. Schenk 2001: 619). Dass damit nicht ein durch mathematische Koordinaten definiertes Gebiet gemeint ist, sondern tatsächlich eine Vorstellung von bestimmten Qualitäten, die sich dann wiederum räumlich lokalisieren lassen, wird bei Schmithüsen deutlich: „Eine Landschaft (Synergose) ist der Inbegriff der Beschaffenheit eines auf Grund der Totalbetrachtung als Einheit begreifbaren Geosphärenteiles von geographisch relevanter Größenordnung“ (Schmithüsen 1964: 13). Und an anderer Stelle: „Wir kennen dann diese Landschaft und können sie verstehen, möglicherweise ohne zu wissen, wie weit sie reicht, wie sie verbreitet ist. Ich betone dieses, um damit den Unterschied zwischen Landschaft (Synergose) und Landschaftsraum (Synergochor) deutlich zu machen“ (Schmithüsen 1964: 11).

Vorstellungen von Landschaften als Systemen kommen in Äußerungen zum Ausdruck, in denen die Wirkungsbeziehungen zwischen verschiedenen Elementen oder Sphären hervorgehoben werden, etwa bei Neef (1967: 36): „Unter Landschaft verstehen wir einen durch einheitliche Struktur und gleiches Wirkungsgefüge geprägten konkreten Teil der Erdoberfläche.“

2.5 Normative versus deskriptive Landschaftsbegriffe

Ein weiterer semantischer Gegensatz besteht zwischen „Landschaft“ als normativem, strategischem Begriff und dem deskriptiv-analytischen Verständnis von „Landschaft“. Ein normatives Verständnis geht von einem primär instrumentellen Verhältnis zum Begriff „Landschaft“ aus, das heißt, er kann im Sinne des Sprechers oder Schreibers strategisch eingesetzt werden. Normative Landschaftsverständnisse sind zum Beispiel relevant, wenn mit ihnen konkrete Naturschutz- oder Denkmalschutzinteressen verbunden werden (z. B. Breuer 1998), wenn sie als Begründung für die Subvention einer bestimmten Landnutzung dienen (z. B. von Urff 2005: 38) oder wenn die Raumplanung mit einem inklusiven Kulturlandschaftsverständnis die Grundlagen für intersektorales Handeln und regionale Kooperationen stärken will (z. B. BMVBS 2006). Dies führt zu Deutungskonkurrenzen, wenn beispielsweise ein und derselbe Raumausschnitt als historische Kulturlandschaft, als aus ökologischen Gründen schützenswerte Landschaft, als Produktionsraum der Landwirtschaft oder als Ausgangspunkt eines identitätsstiftenden Kooperationsprojektes der Regionalentwicklung interpretiert werden kann.

Es zeigt sich, dass der normative Gehalt des Landschaftsbegriffes keinesfalls nur auf positiv bewertete und als schützenswert betrachtete Landschaften zu beziehen ist, sondern dass auch ein weites Landschaftsverständnis normativ begründet sein kann. Deskriptive Begriffsverständnisse haben dagegen keinen oder zumindest keinen explizit normativen Anspruch. Es werden Prozesse und Gegebenheiten unter der Chiffre „Landschaft“ analysiert und beschrieben, z. B. durch die klassische Landschaftsgeographie, die historische Geographie, die Landschaftsökologie oder die Sozialwissenschaften. In diese Kategorie fallen beispielsweise auch Untersuchungen mit dem Ziel, kulturlandschaftliche Raumeinheiten oder regionale Kulturlandschaftstypen zu ermitteln (vgl. Konold 2006).

De facto dürften allerdings viele dieser Forschungsansätze nicht frei von normativen Grundhaltungen sein, denn schon die Entscheidung, unter dem Label „Landschaft“ oder sogar „Kulturlandschaft“ zu forschen, geht häufig mit persönlich-subjektiven, implizit normativ bestimmten Motiven einher.

2.6 Subjektivistische versus objektivistische Landschaftsbegriffe

Das letztgenannte Dilemma von Landschaftsforschung kann auch als Diskrepanz zwischen subjektivistischen und objektivistischen Landschaftsbegriffen gefasst werden. „In subjektivistischer Deutung ist Landschaft ontologisch eine ausschließlich mental, im empfindenden Subjekt existierende Ganzheit“ (Kirchhoff/Trepl 2009: 26). Nur das Subjekt verfügt demnach über die Möglichkeit, diese Ganzheit in und durch seine Wahrnehmung zu konstruieren.

Landschaftsverständnisse, die vor allem vom Subjekt ausgehen, sind beispielsweise die weitergehende phänomenologische Perspektive auf Landschaft, die sinnlich-leibliches Erleben, atmosphärische Wahrnehmung und Emotionen in den Vordergrund stellt (vgl. Hasse 2005), die anthropologische Perspektive, die das subjektive Bewusstsein und Beteiligtsein („involvement“) des Menschen an der Landschaft prononciert (vgl. Bender 2006) sowie die am alltäglichen Handeln des Subjekts orientierte „vernakuläre Landschaft“ der US-amerikanischen „Cultural Landscape Studies“ (vgl. Jackson 1997). Letztere stellt mit ihrem Bezug zur lokalen Kultur bereits eine „Brücke“ zu denjenigen Landschaftsverständnissen dar, die nicht das subjektive, sondern das soziale Moment der Konstruktion der Landschaft akzentuieren. Landschaft ist dann nicht mehr nur ein subjektives Konstrukt des menschlichen Bewusstseins, sondern ein kultureller und gesellschaftlicher Raum, der ohne Objektivierungen nicht denkbar ist.

Eine objektivistische Perspektive auf Landschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf die kulturelle Vorprägung der individuellen Wahrnehmung der Landschaft durch einen spezifischen „Filter“ von Werten, Denkweisen, Diskursen und Idealbildern, auf die Rolle von Landschaften als symbolische Umwelten des Menschen (vgl. Greider/Garkovich 1994) sowie auf die sozialen Strukturen, beispielsweise im Sinne von Macht, Ethnizität, Gender, Subkulturen und Sozialstatus, die sich in und durch Landschaften abbilden (Groth 1997: 11). Dies schließt den spezifischen Aspekt, Landschaften als politische Räume, als kollektive Handlungsräume zu interpretieren, ein. Damit wird die Rolle rahmengebender Regelungen und gegenwartsbezogener Formen kollektiven Handelns mit ihren kulturellen Repräsentationen betont (vgl. Gailing/Keim 2008).

2.7 Holistische versus elementaristische Landschaftsbegriffe

„Landschaft“ wird als Sprachsymbol oft mit einer besonderen „synoptischen“ und „synthetischen“ Perspektive in Verbindung gebracht (vgl. Hard/Gliedner 1978: 17). Diese kann sich auf subjektive und gesellschaftliche Wahrnehmungen und Repräsentationen eines Ausschnitts der Erdoberfläche beziehen, womit dann in der Regel das Landschaftsbild gemeint ist, oder aber auf einen hyperkomplexen Zusammenhang, der nur noch als abstraktes theoretisches Konstrukt der Wissenschaft (vgl. Blotevogel 2000: 500) verhandelt werden kann. Solche holistischen Perspektiven stellen Landschaft als Totalität dar, die materielle Strukturen und mentale Repräsentationen vereint und als Schnittstelle zwischen Kultur und Natur sowie zwischen Physisch-Materiellem und Immateriellen dient (vgl. Briffaud 2001: 337). Aus landschaftsgeographischer und -ökologischer Sicht umfasst „Landschaft“ „als räumliche und mentale Einheit… einen Ausschnitt aus der Totalität von Geo-, Bio- und Noosphäre“ (Tress/Tress 2001: 57).

Der ganzheitliche Gestaltkomplex „Landschaft“ wurde vielfach kritisiert, unter anderem weil er rational nicht rekonstruierbar sei (vgl. Hard 1973: 166) und sich Holismen als letztlich nicht mehr fassbare, mystifizierte Ganzheiten in problematischen Ideologien niederschlagen können (vgl. Jessel 1998: 162). Der Vorteil einer holistischen Perspektive für Wissenschaft und Praxis besteht aber zweifellos darin, dass sie ein „interdisziplinäres und multidimensionales Konzept“ (Ipsen 2005: 131) zur Verfügung stellt, das hilft, hybride Realitäten zwischen gesellschaftlichem Handeln und naturräumlichen Bedingungen abzubilden. Die Denkmalpflege und die historische Geographie zerlegen dagegen – auch um die komplexe Totalität „Kulturlandschaft“ in pragmatischer Form „in den Griff zu bekommen“ (Schenk 2007: 185) – die Landschaft analytisch in physiognomisch fassbare Elemente und Strukturen. Diese elementaristische Perspektive geht zwar auch von einer ganzheitlichen Raumeinheit „Kulturlandschaft“ aus, stellt aber Elemente als wesentliche Merkmalsträger heraus (vgl. Job 1999: 34). „Kulturlandschaft“ wird dann zum „Integral verschiedener Einzelelemente“ (Wöbse 1999: 273), wobei aufgrund normativer Setzungen mit Bezug auf den Denkmalwert, die kulturgeschichtliche Relevanz oder die Qualität der Landschaftsgestaltung zielgerichtet auf bestimmte Elemente fokussiert wird und andere ausgelassen werden.

Zusammenfassend kann von einem Gegensatz zwischen holistischen und elementaristischen Landschaftsverständnissen gesprochen werden. Während holistische Landschaftsverständnisse von der polyvalenten Perspektive („Landschaft ist vieles auf einmal“) ausgehen, stehen elementaristische Landschaftsverständnisse für die monovalente Perspektive („Landschaft ist dieses oder jenes“).

2.8 Universelle versus individuelle Landschaftsbegriffe

Die Vokabel „Landschaft“ kann zudem in einem universellen oder einem individuellen Sinn verwendet werden. Der traditionelle geographische Kulturlandschaftsbegriff ist ein Universalbegriff, wenn er beispielsweise als „Siedlungs- und Nutzlandschaft“ (Denecke 2005: 237), also als abstrakte Gesamtheit der vom Menschen überprägten Erdoberfläche, mit der Naturlandschaft kontrastiert wird. Auch „Landschaft“ als „way of seeing“ (Duncan 1995: 414) geht nicht von einzelnen voneinander unabhängigen „Landschaften“ aus. Im raumplanerischen Diskurs steht „Kulturlandschaft“ in universalisierender Perspektive häufig für alle physisch-materiellen Aspekte von „Raum“ oder „Region“, die mittels planerischer Instrumente beeinflusst werden können (vgl. z. B. Einig 2010).

Der „Landschaft im Singular“ stehen aber „die Landschaften im Plural“ gegenüber. Wer von einzelnen Landschaften redet, meint konkrete Raumindividuen mit spezifischer kultur- und identitätsräumlicher Charakteristik, eigenen Repräsentationen sowie besonderen Qualitäten, Eigenarten und Alleinstellungsmerkmalen, die durch naturräumliche Voraussetzungen, Landnutzungsmuster und das historische Erbe geprägt werden. „Landschaften“ oder „Kulturlandschaften“ sind dann je nach Lesart vom Menschen jeweils als Einheit wahrgenommene räumliche Wirkungsgefüge von natürlichen Gegebenheiten und menschlichen Einwirkungen (vgl. Hochegger 1999: 16) oder voneinander „abgrenzbare, durch zusammengehörige Merkmale aufgrund des Landschaftsbildes, der Landschaftsstrukturen und -substanz zusammenfassbare Raumeinheiten“ (Burggraaff 2000: 11). Letztlich geht es darum, dass ein Betrachter, Wissenschaftler oder anderswie gesellschaftlich Handelnder mit mehr oder weniger professionellem Interesse Räume mit spezifischem Charakter identifiziert. Es handelt sich um anhand vorgegebener Homogenitätskriterien absichtsvoll und zielorientiert konstruierte Raumgebilde (vgl. Schenk 2005).

Globalisierungsforscher kritisieren, dass in Zeiten einer Deterritorialisierung von Kultur die Menschen nicht (mehr) getrennten kulturellen und räumlichen Einheiten angehören können und uns anstelle von Kulturen, die in bestimmten Landschaften lokalisiert sind, eine transnationale Kultur entgegentrete (vgl. Halbmayer/Mader 2004: 10 f.). Der Vorstellung von individuellen „Kulturlandschaften“ mit ihren „kollektivistischen Implikationen räumlich-reifizierter Kulturvorstellungen“ (Werlen 2003: 49 f.) wäre damit die Basis entzogen. Nichtsdestotrotz – oder gerade angesichts dessen – hat der individualisierende Landschaftsbegriff Konjunktur, weil er, wie jede räumliche Repräsentation (vgl. Miggelbrink 2002a: 275), Kommunikation erleichtert, Komplexität reduziert und gesellschaftliche Funktionalitäten abzubilden hilft.

3 Kontextuell benachbarte Begriffe von „Landschaft“

In wissenschaftlichen Fachdebatten bestehen zwischen den Vokabeln „Landschaft“, „Raum“ und „Kultur“ vielfältige komplexe Verweisungszusammenhänge. Für die Semantik von „Landschaft“ erscheint es daher erforderlich, diesen Ausdruck im Zusammenhang anderer kontextuell benachbarter Wörter zu erörtern. Aus raumwissenschaftlicher Perspektive gilt dies insbesondere für das Verhältnis zwischen „Landschaft“ und „Raum“ einerseits sowie „Kultur“ und „Landschaft“ andererseits.

3.1 Landschaft und Raum

Die fachsemantischen Felder von „Raum“ und „Landschaft“ überschneiden sich in weiten Teilen. Es kann hierbei zu vereinfachenden Gleichsetzungen kommen, wenn zum Beispiel das gemeinsame Landschaftskonzept Schweizer Bundesbehörden unter Landschaft „den gesamten Raum“ (BUWAL/BRP 1998: 19) versteht. Interessanter als solche synonymen Verwendungen erscheint dagegen die offenkundige Parallelität wissenschaftlicher Diskussionen im Kontext von „Raum“ und „Landschaft“ – insbesondere in der angelsächsischen, seltener auch in der deutschsprachigen Kultur- und Sozialgeographie und benachbarten sozialwissenschaftlichen Disziplinen: Hier werden Debatten zur Prozesshaftigkeit und zur gesellschaftlichen Konstruktion von Raum (Blotevogel 2005; Murdoch 2006) und von Landschaft (Ingold 1993; Kühne 2008) geführt. Sowohl „Raum“ (Cheng/Kruger/Daniels 2003) als auch „Landschaft“ (Jones 2006) spielen eine wichtige Rolle bei Erörterungen des komplexen Wechselverhältnisses zwischen sozialen und physisch-materiellen Phänomenen. Und schließlich werden sowohl unter Verwendung der Vokabeln „Raum“ und „Räume“ (Schlottmann 2005) als auch von „Landschaft“ und „Landschaften“ (Kirchhoff 2005) räumliche Einheiten thematisiert, die in Form von Syntheseleistungen gesellschaftlich konstruiert werden.

Postpositivistische Forschungsstränge der Raumwissenschaften sind sich der Konstruiertheit ihrer Untersuchungsgegenstände bewusst. Faktisch beziehen sich Erörterungen hierzu im deutschsprachigen Raum aber – von Ausnahmen abgesehen (vgl. Helbrecht 2003: 149 f.) – bislang seltener auf den Landschafts- oder Kulturlandschaftsbegriff, sondern auf „Raum“ oder „Region“. Als eine Gefahr der konstruktivistischen Grundattitüde wurde erkannt, dass sowohl die physische Welt aus geographischen Betrachtungen ausgeklammert werde als auch soziale Strukturen aus dem Blick gerieten (vgl. Blotevogel 2003: 28).

Interessanterweise treffen diese Kritikpunkte weniger auf die anglo-amerikanische und die skandinavische Geographie zu. Hier spielt der Begriff „landscape“ eine relevante Rolle und im Kontext postpositivistischer landschaftsbezogener Geographie werden das Verhältnis von Materialität zur Sozialität und gesellschaftliche Fragestellungen bevorzugt erörtert: Kritische Kulturgeographen sehen Landschaften als Instrumente kultureller Macht und Reifikationen einer sozialen Ordnung, die mit ihrer scheinbar einheitlichen und stabilen Erscheinungsform soziale Auseinandersetzungen und die Widrigkeiten alltäglichen Handelns „verschleiern“ (vgl. Mitchell 2000: 141). Landschaft wird nicht als vergegenständlichtes Endprodukt gesellschaftlicher Prozesse, sondern selbst als kultureller Prozess verstanden, in dem das Mensch-Natur-Verhältnis und das Verhältnis von Repräsentation zu Materialität in einem ständigen Wechselverhältnis zueinander stehen (vgl. Robertson/Richards 2003: 6 ff). „Often presented as a dichotomy, the landscape’s materiality and its representation feed into one another and cannot be separated; the concept of landscape can rather be seen as a bridge between the material and the representational. Landscape cannot be divorced from the social relations that are reflected in both the physical surroundings and the ways they are represented“ (Jones 2006: 3). Paasi interpretiert Landschaften als soziale Konstrukte und soziale Praxis: „This means that landscapes are understood as being results, of the action of social processes such as vernacular life …, the media, administration, and government and academic scholarship. … Landscapes include two major dimensions …: the territorial dimension and the visual or experienced dimension. These dimensions are present in different landscape discourses“ (Paasi 2008: 536 f.).

Der Landschaftsbegriff vermag also, bei entsprechender Rezeption und Interpretation dieser Forschungsstränge, Blindstellen deutschsprachiger Debatten um die soziale Konstruktion von Raum zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Beachtung physisch-materieller Phänomene, denn mit „Landschaft“ werden im deutschsprachigen Raum häufig Aspekte der natürlichen Umwelt und zahlreiche weitere unterschiedliche Facetten der Mensch-Umwelt-Beziehung konnotiert. Dies gilt insbesondere, wenn die Vokabel „Kulturlandschaft“ verwendet wird. Im Gegensatz dazu ist „Raum“ eine in ihren Bedeutungen offenere und weniger normativ aufgeladene Vokabel. So eignet sich „Raum“ als Fachbegriff der Physik und der Mathematik sowie als ökonomischer Begriff in Fügungen wie „relationaler Wirtschaftsraum“, „Raum als ökonomisches Kräftefeld“ oder „Raum als ökonomisches Milieu“ (Blotevogel 2005: 837). In all diesen Zusammenhängen sind „Landschaft“ und „Raum“ nicht synonym verwendbar.

Ontologisch ‚wahre‘ Definitionen sind für gesellschaftlich relevante Begriffe jeweils nicht zu formulieren. Für Begriffsdefinitionen ist vielmehr das Kriterium ihrer jeweiligen Zweckmäßigkeit entscheidend. Es scheint ein Zweck des Landschafts- und insbesondere des Kulturlandschaftsbegriffes zu sein, normative Erwartungen an „Räume“ auf den Punkt zu bringen. Daher werden wissenschaftliche und planerisch-politische Debatten um den Raumbegriff erheblich leidenschaftsloser geführt als um den Begriff „Kulturlandschaft“.

3.2 Kultur und Landschaft

Gerade in Deutschland ist der Kulturlandschaftsbegriff in vielfältiger Weise ein „getönter“ (Schenk 2006: 15) bzw. normativ aufgeladener Begriff. Dies ergibt sich sowohl aus der oben diskutierten normativen Aufladung vieler Landschaftsverständnisse als auch in besonderer Weise aus dem Verständnis von „Kultur“. Im Zeitalter der Aufklärung hat sich in Deutschland ein bis heute wirkungsmächtiges Kulturverständnis im Kant’schen Sinne ausgebildet, das stark normativ ausgerichtet und eine in irgendeiner Weise ausgezeichnete, erstrebenswerte Lebensweise umschreibt. Kultur steht dabei für das „‚Höhere‘, die ‚ewigen Werte‘, die wahre Bildung“ (Schnädelbach 1991: 528). So wie in diesem Sinne im deutschen Sprachgebrauch „Kultur“ häufig noch für das Erhabene und Schöne, scheinbar abgehoben vom realen Leben (vgl. Bausinger 1999) steht, so gelten auch „Kulturlandschaften“ häufig als besondere, schützenswerte Raumausschnitte. In diesem Sinne interpretiert beispielsweise Curdes (1999: 333) Kulturlandschaft als ein „Landschaftsindividuum… auf einer hohen Stufe qualitativer Ordnung“. Dieses Zitat verweist auch auf ein zweites bis heute relevantes Kulturverständnis, das insbesondere in Kulturlandschaftsdebatten eine Rolle spielt: In der Herder’schen Tradition sind „Kulturen“ (im Plural!) nämlich territorial gebundene, distinktive Entitäten, in denen sich eine sinnstiftende Eigenart von „Land und Leuten“ herausgebildet hat (vgl. Kirchhoff 2005; Körner/Marschall/Pain et al. 2007).

Mögen diese Kulturbegriffe auch noch so wirkmächtig sein – sie stehen heute in Konkurrenz zu anderen, pragmatischeren Verständnissen von „Kultur“. Dies hat auch Rückwirkungen auf die Vielzahl von Deutungsmöglichkeiten dahingehend, was aus einer „Landschaft“ eine „Kulturlandschaft“ macht. „Kultur“ kann gezieltes menschliches Handeln meinen, dann zielt der Kulturlandschaftsbegriff auf eine bewusste Gestaltungsabsicht. „Kulturlandschaft“ wird als land- oder forstwirtschaftlich genutzte Landschaft aufgefasst, wenn unter „Kultur“ in Bezug auf die lateinische Ursprungsbedeutung des Wortes die Bearbeitung des Bodens verstanden wird. „Kultur“ kann aber auch als ein gesellschaftlicher Teilbereich menschlichen Lebens interpretiert werden, so dass „Kulturlandschaft“ dann lediglich die Ausstattung eines Raumausschnitts mit Kultureinrichtungen und daran gebundenem kulturellem Leben kennzeichnet.

Von besonders prägender Bedeutung für die aktuelle sozialwissenschaftliche Kulturlandschaftsforschung sind aber freilich zeitgenössische Kulturtheorien, die im Zuge der zweiten kulturalistischen Wende, insbesondere beeinflusst durch die ursprünglich britischen „Cultural Studies“, Forschungsperspektiven jenseits normativer Aufladungen, „kollektivistischer Mystifikationen“ (Assmann 1994: 16) in der Herder’schen Tradition oder rein pragmatischer Sichtweisen bieten. „Kultur“ zeichnet sich dabei durch Relativität, durch ihre Orientierung an menschlichem Handeln, durch ihre soziale Konstruktion „through myriad struggles over and in spaces, scales and landscapes“ (Mitchell 2000: xvi) sowie durch die grundlegende Relevanz von Zeichen, Symbolen und Praktiken der Sinnzuschreibung aus.

4 Resümee

In diesem Beitrag wurde darauf verzichtet, eine konsistente Typologie von Landschaftsbegriffen vorzulegen. Beispiele für derartige Versuche finden sich – zumindest in Ansätzen – bei Hard (1977: 16 ff.), Schenk (2001: 617 ff.), Jackson (2005), Jessel (2005: 581) oder Fischer (2007: 18 f.). So verdienstvoll und erhellend diese Versuche auch sind: Sie könnten stets mit dem potenziellen oder tatsächlichen Vorwurf konfrontiert werden, dass ihre Systematiken auch ganz anders konstruiert werden können. Diesem Einwand wollten wir aus dem Wege gehen, indem wir keine Begriffstypologie an sich vorgelegt haben, sondern Kriterien in Form von Gegensatzpaaren beschrieben haben, anhand derer sich Landschaftsbegriffe charakterisieren lassen.

Auch auf diese Weise kann es nicht gelingen, eine widerspruchsfreie und in sich konsistente Systematik zu entwickeln. Stattdessen müssen wir konzedieren, dass unsere Gegensatzpaare nicht gleichrangig nebeneinander stehen, sondern sich mehr oder weniger stark überschneiden, dass noch andere Gegensatzpaare benannt werden könnten und dass es in manchen Fällen angebrachter wäre, mit mehrpoligen semantischen Feldern anstatt mit zweipoligen Gegensatzpaaren zu arbeiten.

Diese auf den ersten Blick ernüchternde Feststellung ergibt sich daraus, dass die Auseinandersetzung mit Begriffen in einem sozialkonstruktivistischen Paradigma stets ein Beobachten von Beobachtungen ist. Dabei richtet sich der Blick nicht nur in reflexiver Weise auf andere wissenschaftliche Wortverwendungen, sondern zwangsläufig früher oder später auch in selbstreflexiver Form auf die eigenen Kategorien, die plötzlich alles andere als selbstverständlich erscheinen und anfangen „brüchig“ zu werden (vgl. Stäheli 2000: 7). Die oben konzedierten Problemfelder unseres Vorgehens werden also immer dann auftauchen, wenn eine sozialkonstruktivistische Denkweise auf die Arbeit mit wissenschaftlichen Begriffen bezogen wird.

Es lassen sich zahlreiche Bedeutungen und Bedeutungsunterschiede von „Landschaft“, „Kultur“ und „Raum“ benennen. Diese Beschreibungen, Differenzierungen und Systematisierungen beinhalten jedoch immer blinde Flecken und offene Stellen und müssen zudem die Dynamik der gesellschaftlichen Bedeutungsproduktion berücksichtigen. Denn die Bedeutungen von Worten, von Zeichen, symbolischen Repräsentationen jeglicher Art, aber auch von Handlungen weisen nicht nur Beharrungskräfte auf. Sie können sich vielmehr auch ändern. Bestenfalls kann es sich bei semantischen Systematisierungen also um die momentane „Photographie“ (Nonhoff 2006: 80) eines langfristigen Entwicklungsprozesses handeln. Der Ausdruck „Photographie“ ist jedoch nicht ganz treffend, weil er eine Objektivität der Abbildung suggeriert, die nicht gegeben ist. Stattdessen erschafft der Fotograf hier quasi das abgebildete Objekt, indem er es fotografiert. Postpositivistisch arbeitende Wissenschaftler müssen sich folglich der Konstruiertheit ihrer Untersuchungsgegenstände bewusst sein, was – wie dargelegt – in der sozialwissenschaftlichen Befassung mit „Räumen“ in Deutschland bereits stärker etabliert zu sein scheint als in der Befassung mit „Landschaften“.

Das Resümee des Beitrags lautet, dass „Landschaft“ ebenso wie „Kulturlandschaft“ sehr vieles bedeuten kann. Die hier vorgenommenen Erörterungen können als stellvertretend für die sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung auch mit anderen gesellschaftlich relevanten Begriffen gelesen werden. Die Konstituierung von Bedeutungen des Worts „Landschaft“ ist stets perspektivenabhängig. Dies gilt sowohl für die Alltagspraxis oder für das Handeln von Akteuren der Gestaltung, Planung und Entwicklung von Landschaften – also für die Ebene der Beobachtungen erster Ordnung – als auch für die beschreibende Rekonstruktion dieser Konstituierungsprozesse – also für die Ebene der Beobachtungen zweiter Ordnung.

Auf der einen wie der anderen Ebene gibt es sehr viele mögliche Perspektiven. Zudem können Perspektiven der ersten Ebene in vielfältiger Weise mit Perspektiven der zweiten Ebene kombiniert werden. Insofern gibt es nicht die Bedeutung von Landschaft schlechthin, sondern es kommt immer darauf an, aus welcher wissenschaftlichen Perspektive (zweite Beobachtungsebene) man welche Prozesse der Bedeutungszuschreibung (erste Beobachtungsebene) betrachtet.

Will man sich folglich in sozialwissenschaftlicher Perspektive mit der Konstituierung von Kulturlandschaften befassen, so sind semantische Eingrenzungen sinnvoll. Es gilt festzulegen, (a) welche Beobachtungen erster Ordnung bzw. welche Beobachter mit welchen Perspektiven man (b) aus welchen wissenschaftlichen Perspektiven untersuchen möchte. Die in diesem Beitrag skizzierten Gradienten der Bedeutung von „Landschaft“ und Erörterungen von Kontextbegriffen sollen für solche künftigen Forschungsarbeiten eine Hilfestellung bieten.

Die Funktion dieser beiden Schritte besteht darin, erstens die Vieldeutigkeit von „Landschaft“ und „Kulturlandschaft“ auch im Kontext verwandter Vokabeln zumindest ausschnittweise aufzuzeigen und zweitens das gegenseitige Verstehen zu erleichtern. Man kann unsere Erörterungen dazu nutzen, die Bedeutung konkreter Landschaftsbegriffe zu reflektieren und gewissermaßen Bedeutungsprofile zu erstellen, indem man die Landschaftsbegriffe auf möglichst vielen semantischen Gradienten verortet. Wir würden sogar soweit gehen zu sagen, dass diese Differenzierungen notwendig sind und dass man sich ihrer im Klaren sein sollte, wenn „Landschaft“ mehr als eine identitätsstiftende Leerformel sein soll und wenn wissenschaftliche Kommunikation über „Landschaft“ oder „Kulturlandschaft“ gelingen soll.

Aus diesen Überlegungen lassen sich auch Implikationen für den künftigen planerischen Umgang mit Landschaft ableiten. Erstens sollten Planungspraktiker ihren eigenen Landschaftsbegriff nicht in einem ideologischen Sinne verabsolutieren, sondern stets das Bewusstsein für die Unvollkommenheit, Begrenztheit und Kontingenz der eigenen Konzepte wach halten. Dies erleichtert Toleranz und Offenheit für andere Vorstellungen von Landschaft. Dies leitet direkt zur zweiten Implikation über, nämlich die Vielfalt möglicher Landschaftsbedeutungen – und dies zielt in gleicher Weise auf die sprachlich-semantische wie auf die materiell-symbolische Ebene – im Sinne des „as perceived by people“ der Europäischen Landschaftskonvention (CoE 2000: article 1 a) in einer gegebenen Planungssituation zu berücksichtigen, zum Beispiel über Landschaftswerkstätten und ähnliche offene Kommunikationsansätze.

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