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Windenergie quo vadis?

Entwicklungspotenziale der Windenergie auf Binnenlandstandorten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Peter Schaal and Joane Kolshorn

- ISET 2005). Seit 1997, als im Zuge der Änderung des Baugesetzbuchs die Privilegierung der Windenergie im Außenbereich mit dem Novum einer direkt gekoppelten Steuerungsmöglichkeit durch die Regionalplanung erfolgte, hat sich die Regional- und Bauleitplanung mit dem Konfliktgehalt der räumlichen Verortung von Anlagen auseinandergesetzt. Mittlerweile wird die zweite Generation von Regionalplänen erstellt, die i.d.R. zum Zweck der räumlichen Steuerung der Anlagen Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen (WEA) ausweisen. Die Anlagenhersteller und -betreiber richten

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Stephan Bosch and Nikolas Ludwig

Energiewende ökonomisch, ökologisch und sozial gelingt. Dies ist nicht sichergestellt, denn starke Kritik am planwirtschaftlichen Charakter des EEG (vgl. Frondel/Schmidt/aus dem Moore 2011 ), schlechte Ökobilanzen von Technologien (vgl. Bosch 2012 ), Technisierung gewachsener Kulturlandschaften (vgl. Scheidler 2010 ) sowie damit einhergehende Bürgerproteste (vgl. Weiss 2013 ) offenbaren die Schwachstellen des Energiekonzeptes. 1.2 Bedeutung der Standortfrage Aus standorttheoretischer Perspektive stellt sich die Frage, wie es speziell bei der Windenergie dazu kommen

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Thomas Meister

insbesondere der Stromerzeugung aus Windenergie eine zentrale Stellung eingeräumt. Hier bestand zwar nach wie vor ein großes Ausbaupotenzial, allerdings war abzusehen, dass es zunehmend schwieriger werden würde, Flächen für Windkraftanlagen „konfliktfrei“ zu erschließen ( Bosch/Peyke 2011 : 108). Offshore-Standorte, die sich fernab von Siedlungsgebieten befinden und gleichzeitig ein sehr gutes Windpotenzial aufweisen, versprachen eine Möglichkeit, derartige Konflikte zu verringern und gleichzeitig erneuerbare Energien im großen Maßstab zu nutzen. Es zeigte sich jedoch

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Markus Leibenath

oder Identität (vgl. Motakef 2014 ). In diesem Beitrag verwende ich „Rollenmuster" und „Subjektposition" als Synonyme. in schriftlichen Diskursfragmenten, die sich auf Regionalplanung und Windenergie beziehen, zu finden sind, (b) welchen diskursiven Anrufungen sich Regionalplaner ausgesetzt sehen, (c) welche Ansprüche sie selber an ihr berufliches Handeln stellen und welche Techniken des Selbst sie praktizieren und schließlich (d) welche Spannungen sie zwischen unterschiedlichen diskursiven Anrufungen sowie zwischen diskursiven Anrufungen und eigenen Ansprüchen

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Peter Wirth and Markus Leibenath

1 Erneuerbare Energien als Herausforderung für die Regionalplanung In Deutschland hat die Regionalplanung eine Schlüsselrolle bei der Ausweisung von Gebieten für die Windenergienutzung. Mit Instrumenten wie Vorrang-, Eignungs- und Ausschlussgebieten kann die Regionalplanung Flächen verbindlich festlegen, die für die Nutzung der Windenergie geeignet sind. Gleichzeitig kann sie die Windenergienutzung in anderen Gebieten ausschließen. In zahlreichen deutschen Bundesländern setzt die Regionalplanung inzwischen diese Instrumente ein (vgl. Einig

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Markus Leibenath and Antje Otto

Untersuchungen: Eine bundesweite Erhebung zu den thematischen Bezügen ortsbezogener Kulturlandschaftsdiskurse und eine daran anknüpfende Untersuchung von Landschaftskonzepten und Argumentationsmustern in nicht-ortsbezogenen politischen Diskursen über die Nutzung der Windenergie in Deutschland (Kap. 4). Abschließend wollen wir die planungspraktische Relevanz der Ergebnisse sowie Optionen zur Weiterentwicklung dieses Ansatzes erörtern (Kap. 5). Dieser Beitrag stellt in mehrfacher Hinsicht eine Gratwanderung dar, zum Beispiel zwischen dem Anspruch, allgemeinverständlich zu

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Marion Cools, Holger Gnest and Dietrich Fürst

Raumplanung” bearbeitet. http://www.laum.uni-hannover.de/ilr/projekte/parasteu/ Um es an einem Beispiel zu erläutern: So enthält z.B. das Niedersächsische Landesraumordnungsprogramm 1994 operationalisierte Vorgaben zur Förderung der Windenergie. Den Regionen wurde zur Aufgabe gestellt, geeignete Teilräume abzugrenzen, deren Fläche so groß sein muss, dass eine vom Land vorgegebene Leistung (x Megawatt) über Windenergie erzeugt werden kann. Ziel C.3.5 des Nds. LROP 1994 verlangt, dass „in den Regionalen Raumordnungsprogrammen Vorrangstandorte für Windenergienutzung

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Jörg Radtke

bedrohlich, zerstörerisch und unmenschlich charakterisiert wurde. Allerdings reagieren Individuen (Bürger), lokale Gemeinschaften (Nachbarschaften, Gemeinden) und Akteure der Gesellschaft (aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft) höchst unterschiedlich auf die Ausbreitung neuer Technologien– was damals wie heute gilt. Individuelle Einstellungen ergeben sich dabei aus vielfältigen Motiven. Sie hängen mit konkreten persönlichen Situationen (z. B. positive Wirkung durch einen Arbeitsplatz in der Windenergie-Branche oder negative Assoziationen beim Anblick von Staudämmen

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Leszek Dawid

://biznesalert.pl/u-wybrzezy-danii-powstaniejedna-najwiekszych-farm-wiatrowych-swiecie.html BMWi 2015. Offshore wind energy [online]. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. [Access 20.01.2018]. Available at: https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/offshore-wind-energy.pdf BWE 2017. A bis Z. Fakten zur Windenergie. Von A wie Arbeitsplätze bis Z wie Ziele der Energieversorgun [A to Z. Facts about wind energy. From A for jobs to Z for goals of energy supply] [online]. Bundesverband WindEnergie pp. 65. [Access 28.09.2017]. Available at: https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/z-fakten-zur-windenergie

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Windkraftnutzung im Aufwind

Steigende Aufstellungszahlen als Herausforderung für die räumliche Planung

Hauke von Seht

verschienenen Bundeslöndern gibt. Um den Rahmen der vorliegenden Publikation nicht zu sprengen, werden landesspezifische Regelungen exemplarisch für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen ausführlich dargestellt, wo seit dem 3. Mai 2002 ein neuer Windenergie-Erlass gilt. 1 Regelungen anderer Bundeslander werden jedoch insoweitthematisiert, als dies erforderlich ist, um die Spannweite möglicher Regelungen zu verdeutlichen. Für einen detaillierteren Überblick über die Situation in anderen Bundeslöndern sei an dieser Stelle auf die Homepage des Internationalen