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Reurbanisierung?

Urbane Diskurse, Deutungskonkurrenzen, konzeptuelle Konfusion

Markus Hesse

.“ ( Flyvbjerg/Richardson 1998 : 9–10) Mithilfe einer solchen Perspektive soll hier gezeigt werden, inwieweit Kategorien wie „Renaissance der Stadt“ oder „Reurbanisierung“ Ausdruck und Resultat diskursiver Konstruktionen sind. Welche Bedeutung steht hinter diesen Begrifflichkeiten? Beide zielen auf unterschiedliche Dinge: Während „Renaissance der Stadt“ hier als aktueller Bedeutungsgewinn bestimmter Kernstädte z.B. für das Wohnen aufgefasst wird, zunächst im Sinne einer Momentaufnahme, unterliegt der These von der „Reurbanisierung“ die Annahme einer Umkehr des

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Ruhestandsmigration und Reurbanisierung

Trends in Deutschland 1995-2012

Uwe Engfer

als frühere Generationen. Vor diesem Hintergrund soll im vorliegenden Beitrag der Frage nachgegangen werden, wie sich die Salden der Ruhestandsmigration in Deutschland in der Periode 1995 bis 2012 verändert haben. Die Analyse soll den Nachweis erbringen, dass sich ein Strukturwandel der Ruhestandsmigration weg von der „Dekonzentration entgegen der metropolitanen Hierarchie“ ( Friedrich 1994 : 413) abzeichnet und dass dieser Strukturwandel als eine Facette des Prozesses der Reurbanisierung verstanden werden kann. In Kapitel 2 stelle ich die Befunde der

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Gesa Matthes

1 Einleitung Die bald 15 Jahre andauernde wissenschaftliche Diskussion um empirisch quantifizierbare Trends zur Reurbanisierung oder einer Renaissance der Stadt Der Begriff Reurbanisierung wird in der aktuellen wissenschaftlichen Debatte teilweise explizit von der unschärferen Bezeichnung „Renaissance der Stadt" abgegrenzt, zuweilen aber auch synonym genutzt (vgl.z. B. BMVBS 2012 : 9). wird noch immer kontrovers geführt. Die Arbeit beschränkt sich auf die Darstellung des deutschen Forschungsstandes, die Diskussion um Reurbanisierung bzw. urban resurgence

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Brigitte Adam

1 Stadtregionale Forschung 1.1 Debatten um Reurbanisierung und Suburbanisierung Seit Jahrzehnten stehen die Themen der Stadt-Umland-Beziehungen und Stadt-Umland-Wanderungen – mit unterschiedlichen methodischen Zugängen – im Fokus raumwissenschaftlicher Forschungen. In Westdeutschland fielen bereits in den 1960er-Jahren Randwanderungen der Bevölkerung ins Umland auf. In Ostdeutschland setzte die Suburbanisierung im Anschluss an die Wiedervereinigung ein – quasi als nachholende Entwicklung, allerdings mit dem Unterschied, dass sie dort mit dem Gewerbe begann

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Disurbanisierung und reurbanisierung

Polarisierte raumentwicklung in der ostdeutschen schrumpfungslandschaft

Günter Herfert

dieser Effekt in gewissem Grade zu berücksichtigen wäre, so ist doch gleichzeitig ein deutlich negativer Trend bei den Fortzügen aus den Kernstädten ins Umland zu beobachten. bzw. es überwiegt bereits eine Umland-Stadt-Wanderung. Auch bei vielen Klein- und Mittelstädten sind wieder zentripetale Wanderungsströme dominant. In Westsachsen sind die Ansätze zur kleinräumigen Konzentration, also einer Reurbanisierung, fast flächendeckend ( Abb. 7 ). Diese Entwicklung bereits als ein „Zurück-in-die- Stadt“ zu interpretieren, wäre jedoch überzogen. Haushaltsbefragungen in

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Dieter Rink and Marie Görbing

unterschiedlichen Stadtentwicklungsphasen und urbanen Kontexten spielen. Es handelt sich dabei um einen kontrastierenden Vergleich zwischen einer durchgängig schrumpfenden Mittelstadt und einer Großstadt, die seit 1990 unterschiedliche Phasen durchlaufen hat – Schrumpfung, Reurbanisierung sowie starkes Wachstum. Für die vergleichende Untersuchung der Städte wurde die „komparative Methodologie“ nach Vogelpohl (2013) verwendet. Die Methode verbindet die spezifisch geographische mit der spezifisch qualitativen Perspektive. Über die Erkennung von Ähnlichkeit und Differenz lassen

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Heinrich Mäding

Brake, Klaus; Herfert, Günter (Hrsg.) (2012): Reurbanisierung. Materialität und Diskurs in Deutschland Wiesbaden: Springer VS. 422 S. In einigen Bereichen überlappen sich die Fragestellungen von Raumforschung und Stadtforschung. Dazu zählen vor allem die Untersuchungen zur räumlichen Struktur des Städtesystems (etwa zur Theorie zentraler Orte) und zum Wandel der Stellung der Stadt in ihrer Region, etwa zu den Prozessen der Suburbanisierung und der Reurbanisierung. Gerade an diesen Prozessen besteht auch ein ausgeprägtes Interesse der kommunalen und

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Caroline Kramer and Carmella Pfaffenbach

davon ausgegangen, dass sich zukünftige Ältere bezüglich ihrer Lebenskonzepte und deren Lokalisierung analog zu den jetzigen Älteren verhalten werden und in einem nennenswerten Umfang im Ruhestand die Kernstädte verlassen, um sich im suburbanen Raum niederzulassen (z. B. Hirschle/Schürt 2008: 217; weitere Diskussion in Kap. 2.1), oder es wird eine fundamentale Trendwende im Sinne einer Reurbanisierung und eine Renaissance der Städte für alle Altersgruppen und damit auch für die Generation 50plus erwartet (z. B. Brühl/Echter/Frölich von Bodelschwingh et al. 2005

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Anne Rabe and Uta Hohn

in und ein geringerer Wegzug aus der Stadt als Reurbanisierung bezeichnet werden ( Kramer/Pfaffenbach 2011 : 89). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern die tatsächlich realisierten Umzüge mit den Wohnpräferenzen der „jungen Alten" übereinstimmen. So ist davon auszugehen, dass bei gleichen Wohnpräferenzen nur ein Teil der „jungen Alten" in der Lage ist, diese auch zu realisieren. Der andere Teil verbleibt entweder in der alten Wohnung oder wechselt an einen Standort, der nicht der ersten Priorität entspricht. Eine Studie von Glasze/Graze (2007

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Christian Holz-Rau and Joachim Scheiner

quartäre Arbeitsplätze an teils hervorragend ÖPNV-erschlossenen Standorten. Eine Umkehr dieser Entwicklung ließe sich bei den heutigen Flächenansprüchen für das Wohnen (vgl. zu den Trägergruppen der Reurbanisierung Kabisch/Steinführer/Haase 2012 , speziell zu Familien Frank 2013 , zur Situation in den „Hauptstädten“ der Reurbanisierung Herfert/Osterhage 2012) sowie für die Produktion und Distribution im Rahmen einer verträglichen Dichte in den meisten Städten wohl nicht realisieren und wäre allein anhand des Verkehrsvermeidungspotenzials auch nicht zu rechtfertigen