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  • Erneuerbare Energien x
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Zukunft der deutschen Energiegenossenschaften

Herausforderungen und Chancen aus einer Innovationsperspektive

Britta Klagge, Hanna Schmole, Irmi Seidl and Susanne Schön

Energiegenossenschaften in den letzten Jahren vor allem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die garantierten Einspeisevergütungen befördert; sie stellen eine bedeutende soziale Innovation bei der Umsetzung der Energiewende dar. Mit der Novellierung des EEG von 2014 fallen wesentliche begünstigende Rahmenbedingungen sukzessive weg, was bereits zu einem deutlichen Rückgang der Neugründungs- und der Investitionstätigkeit geführt hat ( DGRV 2014 : 5; Müller/Holstenkamp 2015 ). Auf diese Veränderungen muss der Energiegenossenschaftssektor mit Anpassungen und neuen

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Jörg Radtke

Windenergielandschaften an norddeutschen Küsten und „Solargemeinden“ im Süden Deutschlands) bereits viele Energieträger integriert haben, werden sich einerseits weitere große Landesteile mit der Etablierung Erneuerbarer Energien auseinandersetzen müssen; andererseits wird der Technikeinsatz in den „Erneuerbare Energien-Zonen“ nochmals verstärkt werden (vgl. Koch/Porsche/Wacker 2010 ; VDI/VDI Technologiezentrum 2014 ). Verbunden mit Fragen der Akzeptanz werden das „Wie?“ und „Wo?“ (bzw. „Wo nicht?“) von Technik bei einem sozialverträglichen weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien im

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Stephan Bosch and Nikolas Ludwig

1 Hintergrund 1.1 Energiewende als nationales Pilotprojekt In der deutschen Gesellschaft besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, den Ausbau von erneuerbaren Energien zu Lasten der noch dominierenden fossilen und nuklearen Kraftwerkskapazitäten voranzutreiben. Zwölf Jahre nach Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) konnten die dezentral angeordneten Wind-, Biomasse-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen bereits 22% (136 TWh) der Bruttostromerzeugung decken (vgl. Agentur für Erneuerbare Energien 2013 ). Jenseits dieser dynamischen Entwicklung

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Helga Kanning, Nina Buhr and Katharina Steinkraus

1 Herausforderung Energiewende Neben der Anpassung an den Klimawandel (Adaption) bleibt der Klimaschutz und damit die Verminderung der Treibhausgasemissionen (Mitigation) die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Als richtungweisend gelten hierfür die effizientere und sparsame Nutzung von Energie sowie der Ausbau erneuerbarer Energien Der Begriff „Erneuerbare Energien“ wird im vorliegenden Beitrag vereinfacht als Oberbegriff für Energiesysteme auf der Basis von Energiequellen verwendet, die nach den Zeitmaßstäben des Menschen unendlich lange zur

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Reinhold Kosfeld and Franziska Gückelhorn

Energien dar. Aufgrund zu erwartender Skalenerträge ( economies of scale ) wird hierbei auch nach der Anlagengröße differenziert. Daher wird für folgende Anlagen eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt: Photovoltaik (Kleindachanlage mit 5 kWp, Großdachanlage mit 150 kWp, Freiflächenanlage mit 3,4 MWp) Für die Auswahl der typischen Kleinanlage wurde nur die kleinste Anlageklasse des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) (bis 30 kWp) betrachtet, da man nur hier noch von einer privaten Nutzung ausgehen kann. In den vier betrachteten Regionen sind Anlagen mit 5 kWp

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Peter Wirth and Markus Leibenath

1 Erneuerbare Energien als Herausforderung für die Regionalplanung In Deutschland hat die Regionalplanung eine Schlüsselrolle bei der Ausweisung von Gebieten für die Windenergienutzung. Mit Instrumenten wie Vorrang-, Eignungs- und Ausschlussgebieten kann die Regionalplanung Flächen verbindlich festlegen, die für die Nutzung der Windenergie geeignet sind. Gleichzeitig kann sie die Windenergienutzung in anderen Gebieten ausschließen. In zahlreichen deutschen Bundesländern setzt die Regionalplanung inzwischen diese Instrumente ein (vgl. Einig

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Räume unter Strom

Eine diskurstheoretische Analyse zu Aushandlungsprozessen im Zuge des Stromnetzausbaus

Florian Weber and Olaf Kühne

„außerordentlich wichtig“ ( Agentur für Erneuerbare Energien 2015 : o. S.). Der grundsätzlichen Zustimmung zum Trotz entzünden sich Konflikte auf lokaler Ebene an konkreten Planungen von Windkraft-, Photovoltaik- oder Biomasseanlagen (vgl. Leibenath/Otto 2013 ). Zudem ergeben sich Konfliktfelder im Zuge des geplanten Stromnetzausbaus – und dies nicht allein punkthaft an einzelnen Orten, sondern vielmehr linienhaft und vernetzt: Landkreise, Kommunen und Bürgerinitiativen schließen sich zu Bündnissen zusammen, tauschen sich aus und streben Anpassungen von Planungen an oder haben

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Ludger Gailing and Andreas Röhring

1 Einleitung Während konventionelle Kraftwerkseinheiten zumeist in Ballungsräumen und traditionellen Industriegebieten lokalisiert sind, werden erneuerbare Energien angesichts des prinzipiell ubiquitären Aufkommens der regenerativen Primärenergieträger, der geringeren Energiedichte und des daraus resultierenden großen Flächenbedarfs zu großen Teilen im ländlichen Raum erzeugt. In physikalischer Hinsicht kann Energie oder Strom weder produziert noch verbraucht noch erneuert werden. Wenn hier von „erneuerbaren“ bzw. „regenerativen“ Energien, „Stromerzeugung

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Claudia R. Binder, Christof Knoeri and Maria Hecher

Energien ausbauen! Erfahrungen und Perspektiven regionaler Akteure in Ost und West. München, 131–148. Alber G. 2009 Energieregionen in Österreich Keppler D. Walk H. Töpfer E. Dienel H. L. (Hrsg.) Erneuerbare Energien ausbauen! Erfahrungen und Perspektiven regionaler Akteure in Ost und West München 131–148 Aretz, A.; Hauber, J.; Kreß, M.; Ruppert-Winkel, C.; Schlager, P.; Schmieder, K.; Stablo, J.; Trommler, M.; (2009): Klimaschutz auf kommunaler Ebene umsetzen. Regionale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien. In: Ökologisches

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Holger Kreft, Heidi Sinning and Christiane Steil

unmittelbaren CO 2 -Minderungseffekten, z. B. Energieeinsparungsgesetz, Energieeinsparverordnung, Erneuerbare-Energien-Gesetz, Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Energiewirtschaftsgesetz. Als Bezugsbasis für eine Erfolgskontrolle der oben genannten Zielsetzungen gilt durchgängig das Jahr 1990. Diese Jahreszahl verdankt ihre Verbreitung dem Kyoto-Protokoll und der Tatsache, dass alle darin fixierten Reduktionsverpflichtungen 1990 als Basis haben und sich viele spätere Minderungszusagen darauf beziehen. Viele Kommunen haben allerdings Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung der