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Zusammenfassung

Im Zuge der Problematisierung des demographischen Wandels befasst sich die Mobilitätsforschung seit einigen Jahren verstärkt mit der Mobilität älterer Menschen. Dabei ist die Forschung überwiegend durch den Blick der Planungspraxis geprägt, mit der Folge, dass die Mobilität älterer Menschen gewöhnlich als technisches oder organisatorisches Problem aufgefasst wird. Versteht man Mobilität hingegen als ein soziales Phänomen, ist man unmittelbar mit der Frage konfrontiert, wie Mobilität und Lebenswirklichkeit miteinander verflochten sind. Dieser Beitrag nähert sich der Alltagsmobilität älterer Menschen aus einer akteurszentrierten Perspektive. Ziel ist es zunächst, ein Verständnis darüber zu vermitteln, wie ältere Menschen auf dem Land ihre Mobilität sehen und in ihren Alltag einbetten. Ausgehend von den Ergebnissen einer qualitativen Studie, verdeutlicht der Beitrag die handlungsleitenden Momente ihres Unterwegsseins, skizziert den Stellenwert von Emotionen und den funktionellen Aspekt der Gesunderhaltung. Vor allem jedoch wird die Bedeutung sozialer Kontakte veranschaulicht: Auch wenn sich alltägliche Erfordernisse, wie der Einkauf oder Arztbesuch, als wesentliche Anlässe von Mobilität erweisen, vorrangig sind es Ereignisse der Zusammenkunft, die das Leben älterer Menschen auf dem Land prägen. Die Erkenntnisse münden in Schlussfolgerangen für die Planungspraxis.

Abstract

Die universitäre Wissenschaft ist in Österreich durch eine vertikale Geschlechtersegregation geprägt. Bei höheren Berufspositionen steht ein Männeranteil von 80 Prozent einem Frauenanteil von 20 Prozent gegenüber. Dieser Beitrag widmet sich dieser Unterrepräsentanz und untersucht Barrieren für Wissenschaftlerinnen in unterschiedlichen organisationalen Kontexten. Als empirische Grundlage dienen 22 problemzentrierte Interviews. Die Analyse des Materials zeigt, dass die Themen soziale Netzwerke, geschlechtsspezifische Praktiken im universitären Arbeitsalltag und die Vereinbarkeitsproblematik kritische Bereiche in den Lebensentwürfen der Wissenschaftlerinnen darstellen. Die vorliegende Studie verdeutlicht jedoch auch, dass differierende organisationale Kontexte eine bedeutsame Rolle spielen und dabei nicht ausschliesslich negative Folgen für die Wissenschaftlerinnen produzieren.

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überversorgten Planungsgebiet Das Gesundheitswesen 69 11 593 – 600 10.1055/s-2007-991174 Kreiser, B.; Riedel, J.; Völker, S.; Wollny, A.; Richter, C.; Himmel, W.; Chenot, J.-F.; Löffler, C. (2014): Neuniederlassung von Hausärzten im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern – eine qualitative Studie. In: Zeitschrift für Allgemeinmedizin 90, 4, 158-164. 10.3238/zfa.2014.0158–0164 Kreiser B. Riedel J. Völker S. Wollny A. Richter C. Himmel W. Chenot J.-F. Löffler C. 2014 Neuniederlassung von Hausärzten im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern – eine qualitative Studie Zeitschrift für

Auswertung, die zu einem besseren Verständnis der quantitativen Ergebnisse beitragen soll. Burzan (2016: 40 f.) differenziert dieses Verfahren noch einmal nach der Funktion der qualitativen (Nach-) Studie. Die qualitative Studie kann (a) als eine illustrierende Bestätigung der quantitativen Befunde verwendet werden, (b) als Ergänzung und Verfeinerung oder (c) als Aufklärung unklarer Befunde. Für die vorliegende Fragestellung bietet sich das explanatory sequential design nach Schoneboom und Johnson (2017) an, mit dem Ziel einer illustrierenden Bestätigung Für das

erschließen. Nast beschreibt detailliert die Akteurnetzwerke, in die die Perry Rhodan -Lektüren eingewoben sind (vom Erwerb am Kiosk bis zum Engagement im Fanclub, von den Orten des Lesens bis zu den Praktiken der Archivierung). Diese für die Erforschung der „Lektürepraktiken“ der Serie wegweisende qualitative Studie verzichtet jedoch selbst auf eine Analyse der Romantexte und berücksichtigt den inhaltlichen und ästhetischen Wandel der Serie nicht. Das Problem der Literaturwissenschaften, über den Texten die Medien der Literatur und die Praktiken der Lektüre zu