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Zur Quantifizierung von Reurbanisierungstendenzen

Zusammenfassung

Der Beitrag beschreibt räumlich-demographische Prozesse in der Stadtregion Hamburg und sucht dabei Antworten auf die Fragen, inwieweit die Veränderungsprozesse tatsächlich eine stabile (Re)Konzentration von Bevölkerung in verkehrssparsamen, das heißt funktionsgemischten und gut an den öffentlichen Verkehr angebundenen Räumen bewirken und ob zumindest Ansätze neuer Stadtaffinität zu entdecken sind. Ausgehend von dem Befund, dass in Hamburg Reurbanisierung nach verschiedenen Konzepten messbar ist, werden die Wanderungsmuster der Bevölkerung in der Stadtregion anhand von Daten der amtlichen Statistik genauer untersucht. So wird ersichtlich, dass der Bevölkerungsgewinn der Stadt bzw. die Bevölkerungskonzentration in der Stadt dadurch entsteht, dass sie Einwohner von außerhalb der Region – vorwiegend aus Städten – gewinnt und die Stadtbewohner seltener ins Umland ziehen. Die Ursache für die innerregionalen Veränderungsprozesse ist das veränderte Wanderungsverhalten von Personen über 30 Jahren und Kindern sowie Kohorteneffekte der über 45-Jährigen, während die Bildungswanderer und Berufseinsteiger (18- bis 29-Jährige) als Träger des zunehmenden überregionalen Austauschs bezeichnet werden können. Diese empirischen Befunde stützen bestehende Thesen zu Ursachen der Reurbanisierung. Besonders hervorzuheben ist, dass die quantitativen Daten auch der These von ,Alten' als Träger der Reurbanisierung entsprechen.

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Die Innere Stadt als Wohnstandort der „jungen Alten"?

Zusammenfassung

Ist die Innere Stadt ein zunehmend attraktiver Wohnstandort für die Jungen Alten"? Während über Jahrzehnte die Suburbanisierung das dominierende Stadtentwicklungsmuster in Deutschland darstellte, wird seit den 2000er-Jahren sowohl in der Forschung als auch in der Öffentlichkeit eine zunehmende Anziehungskraft innerstädtischen Wohnens und eine damit verbundene Reurbanisierung diskutiert. Vor dem Hintergrund der Steigerung von Durchschnittsalter und Lebenserwartung der Bevölkerung als einem wesentlichen Teilprozess des demographischen Wandels in Deutschland stellt sich die Frage, inwieweit die Innere Stadt auch für ältere Menschen als Wohnstandort attraktiv ist. Hierbei rücken vor allem die Jungen Alten" (im Alter zwischen ca. 50 bis 70 Jahren) in den Fokus, da sie in einer Umbruchphase ihres Lebens vermutlich eine verstärkte Bereitschaft zeigen, den Wohnstandort noch einmal zu wechseln und den neuen Bedürfnissen anzupassen.

Um Rückschlüsse auf die Attraktivität der Inneren Stadt als Wohnstandort der Jungen Alten" ziehen zu können, wurden am Beispiel der Stadt Bonn Wohnstandortentscheidungen von Jungen Alten" untersucht, die zwischen 2010 und 2012 realisiert wurden. Die Ergebnisse eigener quantitativer Befragungen und qualitativer Interviews zeigen, dass die Innere Stadt nicht als homogener Raum betrachtet werden kann, sondern dass kleinräumliche Unterschiede in der Attraktivität als Wohnstandort für die Jungen Alten" bestehen. Insgesamt wird das Wohnen am Innenstadtrand präferiert, während die Innenstadt zwar für das Einkaufen und die Freizeitgestaltung bedeutsam ist, als Wohnstandort aber weniger stark nachgefragt wird. Doch auch innerhalb des Innenstadtrands muss zwischen attraktiven und weniger attraktiven Lagen unterschieden werden, die sich wiederum in einer entsprechenden Differenzierung der Wohnstandorte der Jungen Alten" nach Lebensstil und Einkommen widerspiegeln.

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Inner-City Suburbanization – no Contradiction in Terms. Middle-Class Family Enclaves are Spreading in the Cities

1 Introduction In most Western industrialized countries, the development trajectories of urban agglomerations and their interpretations are the subject of intensive and controversial discussion. Although reurbanization is certainly the trend of the time, suburban areas continue to attract residents, jobs, and formerly ‘urban’ functions in many metropolitan regions. It is not only the contradictory simultaneity of these processes that is puzzling, but also the fact that the clear distinctions between what we used to consider ‘urban’ and ‘suburban’ are

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Vom maroden Hafen zur glitzernden Nebencity: die London Docklands
Eine Bilanz nach drei Jahrzehnten Strukturwandel

Butler, T. (2007). Re-urbanizing London Docklands. Gentrification, suburbanization or new urbanism? In: International Journal of Urban and Regional Research 31, 4, S. 759–781. 10.1111/j.1468-2427.2007.00758.x Butler T. 2007 Re-urbanizing London Docklands. Gentrification, suburbanization or new urbanism? International Journal of Urban and Regional Research 31 4 S.759 781 Butler, T.; Robson, G. (2003): London calling. The middles classes and the remaking of inner London. Oxford. Butler T. Robson G. 2003 London calling The middles classes and the remaking of inner

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Wie Wien wächst: Monitoring aktueller Trends hinsichtlich Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung in der Stadtregion Wien

reurbanisation of Bologna Environment and Planning A 39 1 64 85 10.1068/a39109 Champion, T. (2001): Urbanization, Suburbanization, Counterurbanization and Reurbanization. In: Paddison, R. (Hrsg.): Handbook of Urban Studies. London, 143-161. 10.4135/9781848608375.n9 Champion T. 2001 Urbanization, Suburbanization, Counterurbanization and Reurbanization Paddison R. Handbook of Urban Studies London 143 161 Cheshire, P. (1995): A new phase of urban development in Western Europe? The evidence for the 1980s. In: Urban Studies 32, 7, 1045-1063. 10

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Super-Gentrification und metropolitaner Habitus: eine Kritik jüngerer Entwicklungen in der britischen Gentrificationforschung

the city Sociological Research Online 7, 3 Online unter http://www.socresonline.org.uk/7/3/timbutler.html letzter Zugriff am 15.10.2010 Butler, T. (2003): Living in the bubble: Gentrification and its ‘others’ in North London. In: Urban Studies 40, 12, 2469-2486. 10.1080/0042098032000136165 Butler T. 2003 Living in the bubble: Gentrification and its ‘others’ in North London Urban Studies 40 12 2469 2486 Butler, T. (2007a): Re-urbanizing London Docklands: Gentrification, suburbanization or new urbanism? In: International Journal of Urban and Regional Research 31

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Zwischennutzungen in unterschiedlichen urbanen Kontexten. Die Beispiele Leipzig und Dessau-Roßlau

_gentrifizierung 29.03.2019 Haase, A.; Rink, D. (2015): Inner-city transformation between reurbanization and gentrification: Leipzig, Eastern Germany. In: Geografie 120, 2, 226-250. Haase A. Rink D. 2015 Inner-city transformation between reurbanization and gentrification: Leipzig, Eastern Germany Geografie 120 2 226 250 Haug, C. (2014): Hauswächter ohne Bezahlung. In: die tageszeitung vom 13. Mai 2014, 23. Haug C. 2014 Hauswächter ohne Bezahlung die tageszeitung vom 13. Mai 2014 23 Heck, A.; Will, H. (2007): Zwischennutzungen als

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Soziale Differenzierung und zunehmende soziale Heterogenität in Leipzig im Spiegel von Alltagswahrnehmung und Politik

10.1080/02723638.2015.1014672 Haase, A.; Rink, D. (2015): Inner-city Transformation between Reurbanization and Gentrification: Leipzig, Eastern Germany. In: Geografie 15, 2, 226-250. Haase A. Rink D. 2015 Inner-city Transformation between Reurbanization and Gentrification: Leipzig, Eastern Germany Geografie 15 2 226 250 Häußermann, H. (2009): Behindern „Migrantenviertel" die Integration? In: Gesemann, F.; Roth, R. (Hrsg.): Lokale Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft. Migration und Integration als Herausforderung von Kommunen

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The impact of depopulation in urban areas on the development of built-up suburban areas – the case of Poznań and Skórzewo

Reurbanization , [in:] Paddison, R., ed., Handbook of Urban Studies , Sage Publications, London, Thousand Oaks, New Dehli, 143–161. 10.4135/9781848608375.n9 Champion T. 2001 Urbanization, Suburbanization, Counterurbanization and Reurbanization Paddison R. Handbook of Urban Studies Sage Publications London Thousand Oaks New Dehli 143 161 Chong, P. (2004) Understanding residential expantion using MAS/LUCC models , International Institute for Geo-Information Sciences and Earth Observation, Enschede. Chong P. 2004 Understanding residential expantion using MAS/LUCC models

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