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Forschungspotenziale von Universitäten und Wirtschaft in Deutschland

„Scientific Wealth” im interregionalen Vergleich

Ingo Liefner

Konzept der Kompetenzzentren identifiziert Verdichtungsräume mit wissensintensiver wirtschaftlicher Basis und leistungsfähigen Wissenschaftseinrichtungen als Kernräume von Innovationen und wissensbasierter Wirtschaftsentwicklung. Die empirische Überprüfung der Theorien im Rahmen der Spillover-Forschung hat die Existenz stimulierender Wirkungen von öffentlicher Forschung auf private Technologieentwicklung anhand nationaler Statistiken nachgewiesen (z.B. Jaffe 1989, Acs, Audretsch und Feldman 1992, Anselin, Varga und Acs 1997 und 2000; Salter und Martin 2001). Auf

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Rüdiger Hamm and Angelika Jäger

der drei „I‘s“ hervor: Innovationen 1) werden als ein sozialer Prozess angesehen, der durch Institutionen 2) ermöglicht und durch Interaktion 3) vorangetrieben wird. 3 Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen Das Potenzial und die Bedeutung der Hochschulen als Akteur eines regionalen Innovationssystems werden in der Fachliteratur vielfach diskutiert und belegt (vgl. z. B. Florax 1992 ; Anselin/Varga/Acs 1997 ; Varga 1998 ; Acs/Fitzroy/Smith 1999 ; Anselin/Varga/Acs 2000 ; Rosenfeld/Franz/Roth 2004 ; Fritsch/Henning/Slavtchev et al. 2007

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Grit Leßmann and Ulf Rosner

Wissens-Spillovers sind hingegen erst in Ansätzen erforscht. So zeigen beispielsweise Jaffe (1989), Acs et al. (1992) und Anselin et al. (1997), dass Innovationen durch räumliche Nähe zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen befördert werden. Agrawal/ Cockburn (2003) finden zudem, dass die Fähigkeit einer Region, Wissen zu absorbieren, deutlich zunimmt, wenn mindestens ein großes forschungsintensives Unternehmen am Ort der Wissenschaftseinrichtung ansässig ist. Für Deutschland stellt Revilla-Diez (2002) fest, dass sich die wissensorientierte Zusammenarbeit

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Michael Fritsch and Christian Schwirten

. 957–970 nutzte Patente als Innovationsindikator. Dabei konnte zwar ein positiver Zusammenhang zwischen der Anzahl der in einer Region generierten Patente und dem Ausmaß der in dieser Region betriebenen Hochschulforschung festgestellt werden, allerdings war dieser Effekt eher schwach ausgepriigt. Eine Reihe anderer Analysen beruht auf einer im Auftrag der U.S. Small Business Administration generierten Datenbasis mit Informationen über Produktinnovationen als In-novationsindikator (statt Patenten). Vgl. Acs, Z. Audretsch, D.B. Feldman, M.P.: Real Effects of Academic

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Stefan Lüthi, Alain Thierstein and Michael Bentlage

for newly-developing forms of production. For example: the new industrial district ( Becattini 1991 ), the innovative milieu ( Maillat/Quévit/Senn 1993 ) or the regional innovation system ( Cooke 1992 ). The commonality of these approaches is that they acknowledge geographical proximity as an important determinant for the innovation activities of knowledge-intensive firms. A number of authors have used econometric methods to demonstrate that knowledge spillovers are closely related to spatial proximity (see Jaffe/Trajtenberg/Henderson 1993 ; Anselin/Varga/Acs

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Technologie- und Gründerzentren und regionales Wissenspotenzial

Eine empirische Analyse geförderter Unternehmen am Beispiel Niedersachsen

Ingo Liefner

voraus. Diese enge Kooperation ist nötig, da ein Großteil des neuen technischen Wissens, das in die Arbeiten einfließt, noch nicht schriftlich festgehalten ist, sondern nur „in den Köpfen” („tacit knowledge“ [Polanyi 1962]) der Beteiligten existiert (OECD 1996, S. 13-14). Somit ist die räumliche Nähe für die Weitergabe von Wissen zwischen Produzenten und Anwendern essentiell (vgl. Anselin, Varga und Acs 1997, S. 438). Der empirische Nachweis der Vorteile räumlicher Nähe für die Weitergabe von Wissen (lokale Spillover-Effekte) ist mit methodischen Problemen behaftet

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Regionale Verteilung öffentlicher Mittel für Universitäten

Zum Einfluss unterschiedlicher Verfahren der Hochschulfinanzierung auf die regionale Ressourcenverteilung — Die Beispiele Niederlande, Großbritannien und Texas

Ingo Liefner

und Innovation tritt die Forschungskapazität der Universitäten stärker ins Blickfeld (z.B. Acs, Audretsch und Feldman 1992, S. 366; Revilla Diez 2000, S. 452-455). Die regionale Konzentration von Forschungsaktivitäten gewinnt v.a. vor dem Hintergrund des Konzepts der Kompetenzzentren an Bedeutung. Dieser Theorieansatz betont die Bedeutung von Grundlagenforschung, Lehre und industrieller FuE für die Entwicklung international wettbewerbsfähiger Regionen, denen es trotz hohen Einkommensniveaus gelingt, durch permanente Innovation am Weltmarkt erfolgreich zu sein. Als

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Innovationsförderung durch die EU-Strukturpolitik nach 2007: neue Ansätze, alte Probleme?

Innovation promotion with EU structural funds – new approaches, old problems?

Rüdiger Wink

Wirtschaftsgeographie (NEG) und die Theorie endogenen Wachstums publiziert wurden. Diese beiden theoretischen Modellgruppen erklären unterschiedliche wirtschaftliche Wachstumsraten durch Unterschiede in der Agglomeration wirtschaftlicher Aktivität ( Krugman 1998 ; Acs 2002 ; Fujita/Thisse 2002 ). Räumliche Konzentration schafft die Voraussetzung für positive Skaleneffekte einer Investition in der Region, da neue Erkenntnisse auf andere Akteure in der Region „überschwappen“ und von diesen produktiv genutzt werden. Im Ergebnis entsteht eine zunehmende Disparität zwischen

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Martina Fromhold-Eisebith

Bereichs öffentlichkeitswirksam propagiert worden. Hierbei spielt die Inspiration durch verwandte Begrifflichkeiten wie die proklamierte Wissensökonomie und -gesellschaft eine Rolle (vgl. Acs et al, 2007 ; Dunning, 2000 ; Koch/ Warneken, 2007 ); jene werden in jüngeren Jahren verstärkt mit raumbezogenen Entwicklungszielen verknüpft ( BMVBS/BBR 2008 ; Matthiesen 2004 ; Strambach 2004 ; Zimmermann/Janschitz 2002 ). Allerdings weist die um sich greifende Nutzung des Labels „Wissensregion“ auch auf eine gewisse Beliebigkeit der Anwendung hin, die dem Marketingwert

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Udo Brixy and Reinhold Grotz

Vergleich der Rate des ältesten Zeitraums (1982/83) mit der des jüngsten Zeitraums (1996/97), für die sich ein Zusammenhang von r = 0,87 ergibt. Diese sehr hohe zeitliche Stabilität des räumlichen Musters des Gründungsgeschehens wurde auch in anderen Ländern nachgewiesen, jüngst in den USA (Armington, Acs 2002, S. 37), Zu den gründungsintensivsten Regionen zählen ganz unterschiedlich strukturierte Räume. Besonders fällt das südliche Münchener Umland auf, das auch schon als „deutsches Silicon-Valley“ oder „Municon Valley“ bezeichnet wurde (z.B. Sternberg 1995). Im Raum