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Deutschland muss Deutschland bleiben – Sprachliche Selbst- und Fremdpositionierungsaktivitäten im Kontext politischer Äußerungen über Migration am Beispiel des Ausdrucks Leitkultur.

Leitkultur unseres Landes ein impliziter Schlussprozess in Gang gesetzt, der beinhaltet, dass diejenigen, die sich nicht an der Leitkultur orientieren, nicht bei uns leben sollen/dürfen. Die Vorrangstellung der Leitkultur impliziert zudem eine Höherbewertung der Vorstellungen vom Guten Leben der Eigengruppe. Das Konzept der L eitkultur in Form des Einzellexems kann als verdichtetes Argument interpretiert werden, insofern mit der Ausdrucksverwendung Leitkultur innerhalb des Diskurses spezifische Schlussprozesse und Argumentationskontexte aufgerufen werden. So ist der

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Müller, Ernst/Schmieder, Falko: Begriffsgeschichte und historische Semantik. Ein kritisches Kompendium, Berlin: Suhrkamp Verlag 2016, Taschenbuch.

auszugrenzen.“ (S. 180f.) H. Lübbe ging in seiner Kritik über die Argumentation der analytischen Philosophie hinaus: Die Logik der Philosophie gehorche „nicht einer geheimen Entelechie des Begriffs, sondern der Provokation durch reale Widersprüche, mit denen es fertig zu werden galt.“ (S. 183) Offen lassen die Autoren, ob Lübbe vielleicht die konservative Philosophie-Tendenz der Weimarer Zeit wieder aufgenommen habe, Begriffe auf den realen Boden des Zeitgeschehens durchschlagen zu lassen. Vier Tendenzen hätten sich seit den Anfängen in der deutschen Linie beim Umgang mit

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Narrative des Anthropozän – Systematisierung eines interdisziplinären Diskurses

, Düngemittelverbrauch, Bau großer Staudämme, Wasserverbrauch, Papierherstellung, Transportsystemen und Telekommunikation und kann deutlich zeigen: „the most of the human imprint on the Earth System is coming from the OECD world“ ( Steffen et al. 2015 : 91). Wichtig in diesem Kontext ist ein Argument, das die Wissenschaftshistoriker Christophe Bonneuil und Jean-Baptiste Fressoz (2015 : xiii, 72) herausgearbeitet haben: Die Erfinder der Anthropozän-Hypothese würden eine „story of awakening“ erzählen, wonach wir (als Menschheit) die Natur unwillentlich zerstört hätten, aber jetzt die

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Forced Entanglements: Stories of Expulsion, Sovereign Power and Bare Life

anything that pre-exists or succeeds it. It is a position that sees the vastness of the suffering inflicted, the arbitrary, extreme, sustained cruelty of the camps, and the intentional systematic genocide that underwrote them as nothing less than a caesura in civilisation: an event that, in the severity of its impact and depravity, could not be repeated. Indeed, as Anthony Downey notes, Agamben’s argument at this point may seem immoderate if not controversial until we consider that the ambition of power in the camps was the banalisation of life: the stripping away of

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Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie: Perry Rhodan 1961–2018

Macht in der Milchstraße zu werden. Als Rechtfertigung diente ihm dabei stets das Argument, dass die Terraner als junges Volk allen anderen überlegen wären und deshalb den Spitzenplatz verdiene. Um dieses Ziel zu erreichen, waren auch Mittel der Gewalt legal. https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Dritte_Macht#Anmerkung_zum_rechtlichen_Sachverhalt . An eine solche Distanzierung vom Helden der Serie war einige Jahre vorher gar nicht zu denken. Von „Imperialismus“ ist noch in der Version vom 26.06.2015 keine Rede, und am 16.04.2010, also vor dem Launch von Perry

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Ein-Bildungen. Zur Bildhaftigkeit städtischer Räume

aber vor, diese Realität zu sein, ist also eine Kopie. Den Bildcharakter des wiederaufgebauten Schlosses könnte man auch mit dem Argument bestreiten, dass kein „Gegenstand […] ein Bild seiner selbst sein“ kann ( Wiesing 2008 , S. 160). Wie Wie-sing schreibt, kann kein Ei das Bild eines anderen Eis sein, da es selbst ein Ei ist. Die Besonderheit des wiederaufgebauten Schlosses ist allerdings, dass selbst wenn es dem originalen Schloss so ähnlich wie ein Ei dem anderen wäre, es doch niemals selbst dieses Schloss ist: Das Braun-schweiger Residenzschloss war ein Unikum

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Kulturwissenschaft in der Ermüdung? Anmerkungen zu einer Neuorientierung

Abstract

Starting from the conviction that the study of culture(s) is much broader than a philosophizing history of ideas approach (one that often retains implicit Eurocentric assumptions), this article is a plea for a reorientation of the study of culture through the demonstration of a stronger commitment to a sociological, empirical and transcultural approach in the study of culture. Instead of focusing on cultural syntheses (i.e. along the main signatures and „Zeitgeist“ symptoms of epochs), my argument redirects attention to particularities, hidden dimensions, and the formation of differences, to cultural countermovements and contradictions. The article suggests a more complex and action-oriented „translational“ approach. It aims to foster a critical self-reflection of the research process of the study of culture itself with regard to its analytical concepts, its societal and ethical concerns, and its fruitful convergence of disciplines.

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Theorieträume der Kulturwissenschaft

-Verlag. Canguilhem, Georges (2007): Maschine und Organismus. In: Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte 3, S. 185-211. Chartier, Roger (1989): Kulturgeschichte zwischen Repräsentationen und Praktiken (Einleitung). In: ders.: Die unvollendete Vergangenheit. Geschichte und die Macht der Weltauslegung. Berlin: Klaus Wagenbach, S. 7-19. Clifford, James/Marcus, George E. (Hgg.) (1986): Writing Culture. The Poetics and Politics of Ethnography. Berkeley: University of California Press. Collins, Harry (2012): Performances and arguments. Bruno Latour: The

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