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Anmerkungen zum Argument der Verantwortungsgemeinschaft

dem Rücken zum Rest des Landes aufzustellen’“, und deshalb brauche das Leitbild „die Kooperation zwischen Kernen, Umland und Peripherie“ (Dokument 2, S. 29). Mit dem Argument der großräumigen Verantwortungsgemeinschaften geht es also offenbar darum, starke große Wachstumsregionen und arme strukturschwache Regionen in einer wie immer gearteten Gemeinschaft zu vereinen. Mit Blick auf politische Handlungsvarianten hat ein solches Gesamtkonzept der Verantwortungsgemeinschaft bei genauerem Hinsehen zwei Varianten bzw. Dimensionen: eine vertikale und eine – in der

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Diskursive Konstituierung von Kulturlandschaft am Beispiel politischer Windenergiediskurse in Deutschland

poststrukturalistischer Sicht keine in sich geschlossenen Ganzheiten, keine universellen Gedankengebäude und keine völlig konsistenten Diskurse geben kann, aber dass man als Autor natürlich bestrebt ist, eine logische und in sich schlüssige Argumentation vorzulegen. In Anbetracht dessen wird Schreiben zu einem selbstreflexiven Prozess, bei dem die Autoren die Begrenztheit des eigenen Blickwinkels, die Relativität der Erkenntnisse und letztlich auch das eigene Scheitern stets mitdenken ( Stäheli 2000 : 7; Harrison 2007 : 590 f.). 2 Theoretischer Rahmen 2.1 Bedeutung Es geht uns

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„Hägerstrand online“: Ein methodisches Konzept zur Analyse raumzeitlicher Trajektorien in Kollaborationen

kopräsent, aber nicht verfügbar) kennt; zweitens dominierte eine Konzeption von virtueller Kopräsenz als unvollständigem Substitut für physische Kopräsenz ( Grabher/Ibert 2014 ). Zur Problematisierung beider Annahmen reichern wir unsere geographische Argumentation mit relevanten Befunden aus benachbarten Disziplinen und Forschungsfeldern wie der Soziologie und der Wissenschafts- und Technikforschung an. Die zunehmende Virtualisierung in allen Bereichen der Kommunikation ermöglicht zum einen Kopräsenzen zwischen physisch entfernten Akteuren ( Grabher/ Maintz 2007

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Integration als kommunalpolitische Aufgabe. Die Erschließung eines sich neu formierenden lokalen Politikfeldes

eigenständige Aufgabenfelder etabliert sind, noch in der Regel als solche wahrgenommen werden. Die Argumentation wird dabei wie folgt aufgebaut: Zunächst werden der methodische Zugriff auf die untersuchten Fallstudienkonstellationen ( Kapitel 2 ) sowie die der Aufbereitung der Fallstudienergebnisse zugrunde gelegte Heuristik ( Kapitel 3 ) – deren Kernbestandteile die kommunale Integrationspolitik im engeren Sinne sowie das mit weiteren Handlungsmaximen verknüpfte Feld der kommunalen Integrationspolitiken (im weiteren Sinne) bilden – erläutert. Sodann wird in explorativer

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Bilden von Idealtypen als soziologische Erkenntnismethode erläutert und zweitens nicht Webers idealtypische Argumentation am historischen Gegenstand der europäischen Stadt des Mittelalters erläutert. So verdienstvoll die Präsentation der Textausschnitte ist, sie ist kein Ersatz für die theoretische Auseinandersetzung mit den Thesen der zitierten Autoren. Das Prinzip, die Theorie in großen Teilen von der Erläuterung der Stadtentwicklung zu trennen, überzeugt als Modell für ein Lehrbuch nicht. In Teil B werden aktuelle Themen der Stadtsoziologie in vier Kapiteln

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jeweiligen Standorten verschiedene Clustervorteile zum Tragen kommen. Der durchgängige Befund nahezu aller Clusterstudien wird bestätigt, dass ein spezialisierter Arbeitsmarkt eine wichtige Determinante bezüglich der Entwicklungsdynamik eines Clusters darstellt. Demgegenüber erfährt die Bedeutung von spezialisierten lokalen Zulieferbetrieben aufgrund der Untersuchungsergebnisse und entgegen der üblichen Darstellungsweise des Clusteransatzes eine klare Relativierung. Das Argument der besonders günstigen Zuliefersituation innerhalb eines Cluster muss zukünftig also

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Einheitliche Regionalplanung für die Metropole Ruhr: ein Erfolgsmodell?

vergleichen. Räume mit guten Lagevorteilen werden in der Tendenz durch Zuwanderung dieser Akteure „belohnt“. Einen Einstieg in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur zu Fragen der Standortwahl von Unternehmen, Flaushalten und Verwaltungseinheiten bieten Nijkamp/Mills (1986) . Diese in Regionalforschung und Regionalpolitik anerkannte Argumentation führt zu der Schlussfolgerung, dass das Ruhrgebiet insgesamt oder sogar die „Metropolregion Rhein-Ruhr“ den für das wirtschaftliche Handeln relevanten regionalen Bezugsrahmen darstellt, keinesfalls jedoch die einzelnen

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. Indem sie dabei auch widersprüchliche Ansätze gegenüberstellt, bewahrt sie eine rationale Distanz in der Betrachtung, die einem Verdacht einseitiger Argumentation vorbeugt. Sie ermöglicht damit dem Leser, der sich auf das Komplexitätsniveau einer theoretischen Abhandlung einzulassen bereit ist, über scheinbar selbstverständliche Begriffe und Konzepte des planerischen Alltags zu reflektieren und eigenständig Schlüsse zu ziehen. Rückkopplungen zu den Ausgangsfragen am Ende jedes Kapitels erleichtern dabei die Nachvollziehbarkeit des Gedankengangs. Die zweite Hälfte

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Encounters in Planning Thought. 16 Autobiographical Essays from Key Thinkers in Spatial Planning

gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu achten und ohne auf sie einzugehen. John Forester bezeichnet ein solches Verhalten, eine solche Verweigerung sogar als den „‘good Nazi’s moral excuse, ‚I was just doing my job‘“. (Forester, S. 281). Er offenbart sich somit indirekt als Kenner der Rechtfertigungsstrategien von vielen deutschen technischen und wissenschaftlichen Experten, viele aus dem Bereich der Raumplanung, die mit diesem Argument nach 1945 bruchlos und bedenkenlos ihre Tätigkeiten fortsetzten, fortsetzen konnten, erst später – oft zu spät – hinterfragt wurden, weshalb die

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Die Landschaft der Regionalentwicklung: Wie flexibel ist der Landschaftsbegriff?

Landschaften gleich. Der „enge“ Landschaftsbegriff ist politisch belastet. Er transportiert deutlich konservative und unter Umständen auch völkische oder rassistische Motive. Letztere können im Landschaftsbegriff im Zusammenhang mit der Thematisierung von Heimat und Eigenart Dass die Argumentation mit „Heimat“ und „Eigenart“ bei Weitem nicht notwendig mit völkischer oder rassistischer Argumentation verbunden ist, zeigen u.a. Körner et al. im Zuge ihrer Analyse von „Naturschutzbegründungen“. entlang von Phänomenen der „Verwurzelung“, des „organischen Wachstums“ oder der

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