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Nahrungskulturen erzählen: Sinnes- und medienästhetische Praktiken

Abstract

Wie werden Nahrungskulturen tradiert? Welche Rolle spielen (fiktive) Narrative für den Transfer der Nahrungskulturen im Bereich des Kulturerbes und des kulinarischen Tourismus? Wie und zu welchem Zweck erfolgt in den Narrativen die Hinwendung zum Körper, zu den Sekundärsinnen und zum Geschmack im Besonderen? Wie trägt diese Hinwendung zur Inszenierung der Authentizität der Nahrungskulturen und zur Inwertsetzung des kulinarischen und nichtkulinarischen Erbes bei? Und welche Bedeutung wird bei all dem den sinnes- und medienästhetischen Praktiken beigemessen? Der Beitrag demonstriert, dass (fiktive) Narrative wie ihre (multi-)mediale Umsetzung ein eigenständiges, bedeutungsgenerierendes Format für die Produktion des Kulturerbes darstellen. Im Sinne eines Differenzmerkmals verleihen Narrative den (Kulturerbe-)Produkten Exklusivität und erhöhen ihren Wert. Je authentischer die Narrative wirken – insbesondere durch ihre Kopplung an den Körper, sinnesästhetische und multisensorische, mediale Praktiken –, desto größer ist das Anreicherungspotenzial der Produkte.

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„Working the Body – Graduiertentagung in Theorie und Praxis” Bericht der ersten studentisch organisierten Tagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG), Universität Hildesheim, 31.08.2017–02.09.2017

trainiert werden: möglichst perfekt eine Pose, einen „Move“, eine Drehung, eine Figur einzunehmen. Wir als VeranstalterInnen gehen davon aus, dass der Wettstreit immer auch auf einer ästhetischen Ebene stattfindet, die freilich, je nach Genre, variiert. Ein konzeptioneller Schwerpunkt unserer Tagung bestand folglich in der Verzahnung von theoretischer und praktischer Forschung, die wir als offene Fragestellung mit allen TeilnehmerInnen postulierten: Was bedeutet eine ästhetische Praxis als Gegenstand und als Methode der Forschung? Unser Vorschlag zielte darauf, die Tagung

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„Bodies in Motion“ Dritte Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG), Universität Gent, 6.–18.11.2017

Zusammentreffen „bewegter Körper “ bei Kaffee und Suppe. Weiterführende Fragen zum Verhältnis und Umgang von Theorie und Praxis, mehr noch, von einer ästhetischen Praxis und kulturwissenschaftlichen Forschung, schufen überdies den thematischen Brückenschlag zur nächsten, der vierten Jahrestagung der KWG, die unter dem Titel „Ästhetische Praxis und kulturwissenschaftliche Forschung“ vom 11.–13. Oktober 2018 in Hildesheim stattfinden wird. Das Programm der Konferenz „Bodies in Motion“ findet sich auf der Seite der Universität Gent: http

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Narrative des Anthropozän – Systematisierung eines interdisziplinären Diskurses

Sloterdijk (2015 : 43) fordern eine „politische Anthropologie“, Philosophen wie Bernd Scherer (2015 : 240) plädieren für eine „sinnlich-ästhetische Praxis“, Geschichts-, Literatur- und KulturwissenschaftlerInnen wie Chakrabarty, Heise, Horn oder Schnyder schließlich mahnen eine posthumane Selbstreflexion in erdgeschichtlicher Perspektive an, die den Menschen gleichwohl historisch, kulturell und politisch differenziert wahrnimmt. Durch die narrative Struktur erzeugen markante Periodisierungen interdisziplinäre Verbindungen. So korrespondieren die beiden jüngeren Marker

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