Suchergebnisse

Ergebnisse 1 - 2 von 2

  • Schlagwort: Culture of out-migration x
Alle zurücksetzen Suche ändern
Exploring Transnational Realities in the Lives of Faroese Youngsters

Abstract

Faced with the reality of youth out-migration in many Northern peripheral areas, there is a need to consider out-migration from a cultural practice viewpoint. I argue that the emergence of a transnational perspective in young people is a key feature of the Faroe Islands’ culture of migration, and that the young people come to have a transnational perspective, even before they become transnationals. Therefore, migration can be viewed as a defining characteristic of growing up in the Faroe Islands. Based on interviews with youngsters in two age groups, 14-15 years old and 18-24 years old, this study explores how young people construct their futures in a culture of migration. More specifically, the study focuses on the building of transnational life paths as a deeply embedded phenomenon for young people in constructing the trajectory to adulthood.

Open access
Wanderungsmuster junger Frauen im ländlichen Sachsen-Anhalt – Implikationen für zielgruppenorientierte Regionalentwicklungsstrategien

Zusammenfassung

In vielen Regionen Europas sind ausgeprägte Ungleichgewichte bei den Frauen- und Männeranteilen in den jüngeren Altersgruppen zu beobachten. Während Städte tendenziell einen Überschuss an jungen Frauen aufweisen, ist in dünn besiedelten, peripheren ländlichen Räumen häufig ein Überschuss an jungen Männern sogar deutlich erkennbar. Vor allem der ländliche Raum in den neuen Bundesländern Deutschlands weist einen auffälligen „Frauenmangel“ auf. Der Beitrag analysiert die Ursachen dieser demographischen Schieflage am Beispiel Sachsen-Anhalts und fragt nach deren Implikationen für die Regionalentwicklung. Auf der Grundlage von Tiefeninterviews mit jungen Frauen, einer Befragung von Schülerinnen und Schülern und der Analyse von demographischen Daten wird aufgezeigt, wie die soziale und ökonomische Transformationskrise nach der Wiedervereinigung, die regionale Wirtschaftsstruktur und die Herausbildung einer Abwanderungskultur im ländlichen Sachsen-Anhalt einen spezifischen demographischen Entwicklungspfad hervorgebracht haben. Die wesentlichen Faktoren zur Erklärung der Abwanderung junger Frauen bilden eine über viele Jahre angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt, die als negativ wahrgenommenen Berufsperspektiven und die geringe Identifikation mit der Herkunftsregion. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Auseinandersetzung mit dem Phänomen unausgewogener Geschlechterproportionen neben der Aufmerksamkeit für geschlechtsspezifische Lebensweiten immer auch die Frage nach gleichwertigen Lebensverhältnissen und raumbezogenen Diskursen berührt.

Open access