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Thorsten Wiechmann

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Thorsten Wiechmann and Markus Beier

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Evaluationen in der Regionalentwicklung

Eine vernachlässigte Herausforderung für die Raumplanung

Thorsten Wiechmann and Markus Beier

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Regionale Entwicklungskonzepte (REK) haben sich in allen Ländern Deutschlands etabliert, in der Regel ohne eine systematische Erfolgskontrolle ihrer Wirksamkeit. Der Beitrag beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der vernachlässigten Herausforderung Evaluationen in der Regionalentwicklung. Einleitend werden Erfordernis und Restriktionen von Evaluationen in der Regionalentwicklung beschrieben (Kap. 1). Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zu Politik- und Programmevaluationen (Kap. 2) und dem Stand der Evaluation in der deutschen Regionalentwicklung (Kap. 3), werden ein Vorschlag für eine Methodik zur Evaluierung regionaler Entwicklungskonzepte umrissen (Kap. 4) und Schlussfolgerungen abgeleitet (Kap. 5).

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„Die Region ist tot – es lebe die Region!“

Anmerkungen zur Diskurskonjunktur und Relativierung des Begriffes

Thorsten Wiechmann

Kurzfassung

Die in der räumlichen Planung seit einigen Jahren zu beobachtende inflationäre Verwendung des Regionsbegriffes geht einher mit einer neuen Unübersichtlichkeit räumlicher Bezugseinheiten. Da gerade unter dem Gesichtspunkt planerischer Gestaltung überzeugende Regionsbegriffe fehlen, ist die Raumwissenschaft aufgefordert, ein neues Regionenverständnis zu entwickeln. Der Autor vertritt hierbei die Auffassung, den Regions-begriff nicht als physischen Ausschnitt der Erdoberfläche (miss)zu verstehen, sondern als sozio-ökonomischen Verflechtungsraum zu betrachten, der sich als lose verbundenes Netzwerk durch die gegenseitige Wahrnehmung der in ihm agierenden Akteure definiert.

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Gerd Albers, Thorsten Wiechmann, Andreas Kagermeier, Friederike Welter, Jürgen Deiters and Wolfgang Haber

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Andreas Gravert, Marian Günzel and Thorsten Wiechmann

Zusammenfassung

Welchen Gegenständen die Planungswissenschaft besondere Aufmerksamkeit beimisst, unterliegt einem dynamischen Wandel. Themen wie Nachhaltigkeit, Soziale Stadt oder Metropolregionen spielten zu unterschiedlichen Zeiten eine markante Rolle. Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass innerhalb der Planungswissenschaft bislang nur sehr vereinzelt Untersuchungen vorliegen zu der grundsätzlichen Frage, warum einzelne Themen zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Planungsforschung aufkommen und später wieder abklingen. Damit fehlt es auch an Modellen, die erklären könnten, warum ein planungswissenschaftliches Thema eine besondere Aufmerksamkeit erhält. Zwar besitzen Themen wie die oben genannten augenscheinlich eine Relevanz. Ohne Weiteres kann aber weder der Auslöser, noch der Zeitpunkt oder der Verlauf einer Themenkarriere nachvollzogen werden. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie sich Aufmerksamkeit für ein Thema in der Planung konstituiert und entwickelt. Ausgehend von der Untersuchung der Beispiele „Klimawandel" und „Schrumpfende Städte" wird aufgezeigt, welche Faktoren für die Entstehung von Themen maßgeblich sind. Mit einem wissenschaftssoziologischen Blick werden Handlungsorientierungen von Planungswissenschaftlern aufgedeckt. Mithilfe einer Netzwerkanalyse werden zentrale Akteure, deren Publikationen sowie wichtige Zeitabschnitte identifiziert und untersucht. Eine lexikometrische Diskursanalyse nimmt darüber hinaus inhaltliche Kontexte und Begriffszusammenhänge in den Blick. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer, das Verständnis von Themenkarrieren als integralen Bestandteil von Raumforschung und Raumplanung zu vertiefen, weil sie als wesentliches Strukturierungselement die Planungswissenschaft sowie die Planungspraxis nachhaltig verändern.

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Viola Schulze Dieckhoff, Dennis Becker, Thorsten Wiechmann and Stefan Greiving

Zusammenfassung

Klimawandel und demographischer Wandel hängen miteinander zusammen, denn die Auswirkungen des Klimawandels resultieren nicht allein aus den klimatischen Veränderungen, sondern auch aus gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und deren räumlicher Manifestation. Individuelle Dispositionen in einer ausdifferenzierten Bevölkerungsstruktur führen zu kleinräumig divergierenden Empfindlichkeiten gegenüber Klimaänderungen und klimatischen Extremereignissen. Zentral für die Stadt- und Raumentwicklung werden damit die Fragen, wer gegenüber was, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort sensitiv ist. Diese Fragen haben die Verwirklichung nachhaltiger Städte und Siedlungen, ein gesundes Leben und Wohlbefinden sowie Gleichheit für alle zum Ziel. Die Demographie ist neben der Politik, der Kultur, der Wirtschaft, der Bildung und der Religion ein für diese Fragestellung zentraler, da projizierbarer Einflussfaktor auf Klimawirkungen. Ziel des Beitrags ist es, die Raummuster aus demographischem Wandel und Klimawandel für Deutschland zu analysieren. Durch die integrierte Betrachtung von Klimasignalen und demographischen Indikatoren für die Zeiträume Gegenwart und Zukunft zeigen sich für Deutschland zentrale Raummuster: Stadtwachstum in wärmeren Klimaraumtypen sowie Rückbau und Leerstand im trockeneren Klima. In beiden Fällen findet eine starke Veränderung des Bevölkerungsvolumens und/oder der Bevölkerungsstruktur statt, bei gleichzeitig zunehmenden klimatischen Belastungen. Dies erhöht das Anpassungserfordernis städtischer Strukturen. Vor diesem Hintergrund müssen die Planungswissenschaft und -praxis, so die zentrale Schlussfolgerung, ihre Tabus (Siedlungsrückzug) und Prämissen (Innen- vor Außenentwicklung) erneut diskutieren und neue Erkenntnisse (adaptive Strategien) sowie technische Neuerungen (digitale Informationsquellen) einbinden.