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  • Author: Susanne Bieker x
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Kurzfassung

Der demographische Wandel stellt Regionen vor große Herausforderungen und (Verteilungs-) Konflikte, für deren Lösung sie zunehmend auf die kooperative Zusammenarbeit mit anderen Gebietskörperschaften sowie mit Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft angewiesen sind. Das erweiterte Akteursspektrum führt dabei zu einer verstärkt auf Kooperation ausgerichteten regionalen Steuerung auf netzwerkartiger Basis (Regional Governance). Regional Governance hat – vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – zum Ziel, Prozesse der Selbstorganisation zu initiieren, d.h. die selbstständige regionale Handlungsfähigkeit herzustellen und eine bessere Selbstorganisation der Region und ihrer Teilräume zu gewährleisten. Für die Herstellung der regionalen Handlungsfähigkeit zeigt der folgende Beitrag am Beispiel der Region Braunschweig die Entwicklung einer „Organising Capacity“ auf.

Zusammenfassung

Dynamische Rahmenbedingungen wie der demographische Wandel oder der Klimawandel erfordern eine Flexibilität, die bestehende Infrastruktursysteme nur schwerlich gewährleisten können. Die bisherige Annahme, dass zentrale Systeme bei mittleren bis hohen Siedlungsdichten technische und ökonomische Vorteile gegenüber dezentralen Systemen haben, muss vor dem Hintergrund der erforderlichen Anpassungsfähigkeit in Frage gestellt werden. Der vorliegende Beitrag stellt einen innovativen Ansatz integrierter Infrastrukturlösungen vor, der ursprünglich für schnell wachsende urbane Räume Asiens entwickelt wurde. Vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen und dem bestehenden Investitionskostenrückstand in Deutschland wird die Übertragbarkeit dieses Ansatzes bzw. einzelner Komponenten davon kritisch überprüft. Handlungsoptionen für die Anpassung bestehender Infrastruktursysteme der Siedlungswasserwirtschaft in der Bundesrepublik werden abgeleitet und Anpassungsstrategien aufgezeigt.