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Innovierende Industrieunternehmen und ihre Einbindung in intraregionale versus interregionale Netzwerke

Kurzfassug

Aktuelle Erklärungsansätze wissensbasierter Regionalentwicklung betonen die Bedeutung intraregionaler Netzwerke von Innovationsakteuren. Dabei werden innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu den wichtigsten Innovationsakteuren gezählt. Der Beitrag basiert auf umfangreichen Erhebungen in drei deutschen Regionen und resümiert zugleich die zentralen Erkenntnisse dieses Schwerpunktheftes. Er konzentriert sich auf die Rolle, die die räumliche Nähe von Kooperationspartnern für die Entwicklung von innovativen Verflechtungen zwischen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und anderen Partnertypen wie Forschungseinrichtungen oder Zulieferern spielt. Die Ergebnisse bestätigen im wesentlichen die Hypothese einer starken und zunehmenden Bedeutung intraregionaler Verflechtungen zwischen den Innovationsakteuren.

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Grundprobleme von Indikatorsystemen für Regionale Nachhaltigkeit*

Kurzfassung

Die Autoren prüfen in dem Beitrag, ob sich Indikatorensysteme regionaler Nachhaltigkeit für den interregionalen Vergleich von Nachhaltigkeitsniveaus sowie als politische Steuerungsinstrumente eignen. Im Mittelpunkt der Analyse stehen das Skalierungs-, das regionale Struktur-sowie das Aggregationsproblem. Die Resultate zeigen, dass beim bisherigen Stand der Forschung erhebliche methodische, theoretische und empirische Defizite bestehen, die selbst bei verbesserten Regionalisierungsverfahren wissenschaftlich fundierte Vergleiche interregionaler Nachhaltigkeit vorerst erschweren dürften.

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Zur Messung der Nutzung regionaler Potenziale beim Ausbau erneuerbarer Energien. Eine empirische Analyse deutscher Landkreise

Kurzfassung

Der Beitrag beantwortet zwei bislang kaum behandelte Fragen: Wie gut schöpfen deutsche Regionen ihr Potenzial zur Erzeugung regenerativer Energien aus und welche Faktoren beeinflussen diese Ausbaueffizienz? Mit dem neuartigen quantitativ-empirischen Konzept der Ausbaueffizienz wird das Ausmaß ermittelt, mit dem Regionen ihre natürlichen und sozioökonomischen Potenziale zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeschöpft haben. Dieser Ansatz erlaubt unter Berücksichtigung der Energieträger Wind-, Solar- und Biogasenergie einen relativen Vergleich von Regionen, ihre Ausbaueffizienz über die Zeit sowie die Identifikation von Best-practice-Regionen. Mittels der innovativen Methodik werden deutsche Landkreise im Zeitraum 2000 bis 2014 verglichen. Dabei kommt eine robuste nichtparametrische Effizienzanalyse zum Einsatz, deren Ergebnisse durch qualitative Experteninterviews in ausgewählten Kreisen Niedersachsens validiert werden. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen große regionale Unterschiede in der Ausbaueffizienz sowohl zwischen Landkreisen als auch zwischen (Landkreisen in verschiedenen) Bundesländern. Auch bezüglich der Art der drei betrachteten regenerativen Energieträger unterscheiden sich die deutschen Landkreise erheblich. Die empirischen Befunde sind räumlich und zeitlich sehr differenziert und erlauben auch deshalb diverse lokal- und landespolitische Schlussfolgerungen. Insbesondere sollten Landkreise (und Bundesländer) mit bislang eher geringer Ausbaueffizienz von solchen mit hoher Ausbaueffizienz lernen. In der Breite können diese politischen Lerneffekte nachhaltig zum Gelingen der Energiewende beitragen.

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Regionale Innovationspotentiale und innovative Netzwerke

Kurzfassung

Infolge der globalen und zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung gewinnen Innovationskooperationen zwischen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentlichen Forschungseinrichtungen immer stärker an Bedeutung. Innerhalb einer Region beeinflußt die Intensität innovativer Verflechtungen maßgeblich die Auslastung der Innovationsressourcen und damit die regionale und betriebliche Innovationsleistung.

Der Beitrag versteht sich als Einführung in dieses Themenheft, das die Ergebnisse eines von den Verfassern geleiteten Forschungsvorhabens zu innovativen Netzwerken in drei deutschen Regionen präsentiert. Er verfolgt zwei Ziele. Erstens wird der aktuelle Forschungsstand zur Beziehung zwischen regionalem Innovationspotential und innovativen Netzwerken unter Berücksichtigung der theoretischen Basis und der empirischen Evidenz dargestellt. Zweitens beschreibt der Beitrag die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen des Gemeinschaftsprojektes.

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