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Pia Sajovitz, Siegfried Pöchtrager, Tobias Truffner and Verena Auberger

Zusammenfassung

Obwohl der österreichische Bio-Fachhandel im Vergleich zum konventionellen Lebensmitteleinzelhandel nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz mit Bio-Lebensmitteln hat, nimmt die Anzahl der Bio-Fachhandelsgeschäfte konstant zu. Ziel der Arbeit war daher, die Kunden von Wiener Bio-Supermärkten (eine der Formen des Bio-Fachhandels) zu analysieren und auf Basis dieser Analyse Zielgruppen abzuleiten. Unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens wurden 211 Kunden des Bio-Supermarktes „denn’s“ befragt. Im Rahmen der Befragung wurden soziodemografische, psychografische und kaufverhaltensbezogene Merkmale ermittelt. Die Zielgruppensegmentierung der Teilnehmer erfolgte mittels Clusteranalyse unter Verwendung zweier Clusterverfahren (Single-Linkage- und Ward-Verfahren). Die deskriptiven Ergebnisse dieser Erhebung zeigen, dass die Kunden des Wiener Bio-Supermarktes „denn’s“ vorwiegend weiblich sind. Allgemein sind die Kunden mittleren Alters und weisen ein vergleichsweise hohes Bildungs- und Einkommensniveau auf. Für die Befragten ist der Gesundheitsaspekt beim Bio-Lebensmitteleinkauf am relevantesten, gefolgt vom Umwelt- und Tierschutz. In Hinblick auf die Ernährungsgewohnheiten der Kunden sind über 60 % Vegetarier oder Veganer und rund 35 % achten auf eine gluten- oder laktosefreie Ernährung. Zudem sind die wesentlichsten Einkaufsmotive das Sortiment sowie Produktinformationen am Regal und eine deutliche Preiskennzeichnung. Mittels Clusteranalyse konnten zuvor vier unterschiedliche Kundenzielgruppen identifiziert werden.

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Pia Sajovitz, Siegfried Pöchtrager and Felix Niedermayr

Zusammenfassung

In den letzten Jahren haben sich am Markt Weine hervorgetan, welche das Image der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit verkörpern wollen. Aufgrund einer bis dato fehlenden Begriffsdefinition dieser sogenannten Natural Wines kann sich jeder Winzer als Produzent natürlicher Weine bezeichnen. Das Hauptziel dieser Studie ist es, herauszufinden, wie natürlich verschiedene Produkteigenschaften von Natural-Wines-Konsumenten eingestuft werden und wie hoch die Zahlungsbereitschaft für zusätzliche Natürlichkeitsaspekte ist. Dazu finden die traditionelle Conjoint-Analyse sowie das Preispremiumverfahren der Markenbewertung Anwendung. Die Ergebnisse zeigen, dass die biodynamische Anbauweise und Weine ohne Schwefelzusatz von den Teilnehmern als die natürlichsten Produktattribute wahrgenommen werden. Des Weiteren ist die Mehrpreisbereitschaft der befragten Konsumenten bei Weinen aus biodynamischem Anbau am höchsten.