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  • Author: Philipp Jakobs x
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Marc Hannappel and Philipp Jakobs

Zusammenfassung

Der in diesem Beitrag vorgestellte Forschungsansatz soll als Vorschlag für eine Neuauflage der stadtsoziologischen und stadtgeographischen Aktionsraumforschung verstanden werden. Der methodische Ansatz wird dabei anhand einer explorativen Studie mit Koblenzer Studierenden veranschaulicht. Entsprechend dem Mixed-Methods-Ansatz „Explanatory Sequential Design" kombinieren wir quantitative und qualitative Erhebungs- und Auswertungsverfahren. So erheben wir studentische Bewegungsdaten mithilfe einer Smartphone-App, um studentische Hotspots zu lokalisieren. Zudem verknüpfen wir diese Daten mit Angaben zu den individuellen Lebensstilen der Studenten, um dadurch eine Differenzierung der Bewegungsabläufe zu erreichen (Bewegungsmuster). Schließlich ergänzen wir die erhobenen Daten mit qualitativen Beobachtungen der lokalisierten Hotspots, um ein besseres Verständnis für die Gründe der Bewegungsmuster zu entwickeln. Ohne Anspruch auf Repräsentativität zu erheben, zeigen unsere Ergebnisse, dass sich die Bewegungsprofile bzw. die identifizierten Lokalitäten entlang der lebensstilspezifischen Differenzierungskriterien beschreiben lassen. Werden die jeweiligen Orte mittels qualitativer Beobachtungen näher betrachtet, dann lassen sich Anzeichen einer engen Passung von theoretisch implizierten Annahmen zu den Lebensführungstypen und den Raumbezügen einerseits und den aufgesuchten Lokalitäten andererseits feststellen.