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  • Author: PD Dr. Thomas Döring x
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Kurzfassung

In den zurückliegenden 40 Jahren wurde die finanzwissenschaftliche Analyse der räumlichen Aspekte von Föderalismus und Finanzausgleich weitgehend durch allokations- und verteilungspolitische Fragen bestimmt. Die Erkenntnisse der Neuen Wachstumstheorie sowie ergänzender Ansätze haben hier zu einem Perspektivenwechsel beigetragen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag, welche Konsequenzen sich daraus für die Ausgestaltung des Finanzausgleichssystems ableiten lassen. Die Untersuchungsergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: (1) Die Existenz einer räumlich differenzierenden Wachstumsdynamik rechtfertigt eine Dezentralisierung politischer Kompetenzen. (2) Um den wirtschaftlichen Verflechtungsbeziehungen einer Region besser Rechnung zu tragen, sollten insbesondere die lokalen Gebietskörperschaften stärker als bislang kooperieren. (3) Aus Sicht des Wachstumsziels sollten horizontale Transferzahlungen zwischen nachgeordneten Gebietskörperschaften auf einen geringen Umfang begrenzt werden.