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Transnational Networks of Pork Production: Fragile Linkages Between Germany and CEE Countries

Abstract

The intention of this paper is to explore the internationalization efforts of German pork producers towards Central and Eastern Europe (CEE) with a special focus on recent dynamics, market development strategies and policy conditions. The added-value potentials offered by CEE countries have become increasingly lucrative for the German pork industry, particularly as the domestic market currently shows a certain degree of saturation in terms of consumption. The results of this study which is mainly based on qualitative interviews with selected pork producers from North-West Germany reveal that transnational pork production networks between Germany and CEE are shaped by a high degree of fragility and discontinuity. This is reflected not only by the fluctuating development of foreign trade in piglets, live hogs and pork products, but also by the uncertainty and hesitancy of the interviewed pork producers with regard to business operations in CEE markets. It will be shown that the policy conditions on the national level still have a clear impact on internationalization processes in the pork industry. The paper further illustrates that the configuration of transnational pork production networks can be explained, in part, by insights from the global production networks (GPN) and the agri-food geographies literature.

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Promotoren in regionalen Innovationssystemen – Drei Fallbeispiele aus Nordwestdeutschland

Zusammenfassung

Die organisationale Ausgestaltung von regionalen Innovationssystemen ist vielschichtig und resultiert nicht nur aus den spezifischen Bedingungen vor Ort, sondern insbesondere aus der Netzwerkarbeit einzelner Akteure. Eine wichtige Rolle nehmen hierbei die regionalen Wirtschaftsförderungen ein, deren Aufgabenportfolio in der Regel auch die Initiierung und Begleitung von Innovationsprozessen umfasst. Die entsprechende Umsetzung erfolgt in der Praxis häufig durch ein Zusammenspiel von Wirtschaftsförderern und Innovationsberatern. Diese verfügen jeweils über engmaschige Netzwerke mit potenziellen Innovationspartnern und können somit vor allem kleinen und mittleren Unternehmen eine wichtige Hilfestellung im Innovationsprozess bieten. Um diese Netzwerkkompetenz konzeptionell zu rahmen, hat sich in der betriebswirtschaftlichen Innovationsforschung das Rollenmodell des Beziehungspromotors etabliert. Der Beitrag analysiert am Beispiel von drei nordwestdeutschen Regionen, auf welche Art und Weise die verantwortlichen Wirtschaftsförderer und Innovationsberater ihre Rolle als Beziehungspromotoren ausfüllen und wie sich die daraus resultierenden strategischen Ansätze in der Konfiguration der jeweiligen Innovationssysteme niederschlagen. Es kann gezeigt werden, dass die drei untersuchten Regionen – Landkreis Oldenburg, Oldenburger Münsterland, Elbe-Weser-Region – auf unterschiedliche strategische Ansätze zurückgreifen, die im Hinblick auf Raumbezug, Akteursspektrum und Vernetzungsgrad differieren. Grundsätzlich ist die Ausgestaltung der regionalen Innovationssysteme in hohem Maße von den Machtquellen der Promotoren abhängig. Neben den aus der Literatur abgeleiteten typischen Machtquellen – Sozialkompetenz, Netzwerkwissen, Beziehungsportfolio – lässt sich nach der Analyse der drei Fallbeispiele auch die Reputation eines Beziehungspromotors als wichtige Ressource identifizieren.

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