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  • Author: Nils Hans x
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Zusammenfassung

Die neue Migrationsvielfalt und zunehmende Diversifizierung unserer Gesellschaft verändert urbane Räume. In den von Migration besonders geprägten Ankunftsräumen konzentrieren sich auch in erhöhtem Ausmaß von Armut betroffene Haushalte mit und ohne Migrationshintergrund. Dieser Quartierstypus, häufig als „Migrantenviertel" oder „ethnische Kolonie" bezeichnet, steht schon seit langer Zeit im Fokus geographischer und soziologischer Stadtforschung. Eng verknüpft mit diesen Quartieren ist die Diskussion potenziell benachteiligender Kontexteffekte. Ausgangspunkt des hier vorliegenden Beitrags ist die Beobachtung, dass Forschungen zu Kontexteffekten zumeist stark defizitorientiert sind. Es werden noch unzureichend jene Faktoren und Mechanismen in den Blick gerückt, welche die Zugänge von Migranten zu gesellschaftlichen Ressourcen beeinflussen. Der Beitrag sichtet empirische und theoretische Forschungsbeiträge und stellt dabei drei aktuelle Dynamiken, die die Ressourcenzugänge der in Ankunftsräumen Lebenden beeinflussen, in den Mittelpunkt. Dies sind die zunehmend multilokalen Bezüge Zugewanderter, die besondere Konzentration von migrantischen Gelegenheitsstrukturen in bestimmten Teilräumen unserer Städte sowie Governance-Prozesse in Reaktion auf zunehmende Diversität und sich stetig verändernde Bedarfe. Der Artikel möchte dazu beitragen, die bislang stark an Quartiersgrenzen ausgerichtete Integrationsforschung weiter zu öffnen und plädiert für eine gezieltere Betrachtung der Alltagspraktiken Zugewanderter. Die Charakteristika und Dynamiken von Ankunftsräumen illustrieren die zunehmende Durchlässigkeit räumlicher und sozialer Strukturen und damit auch die Bedeutung, Integration über den Quartierskontext hinaus zu denken.

Abstract

This study aimed to compare selected hormonal responses to a single session of high intensity interval training performed with an increased fraction of inspired oxygen (hyperoxia) and under normoxic conditions. Twelve recreationally trained men (age 24 ± 3 years) performed two sessions of high intensity interval training on a cycle ergometer, in randomized order with hyperoxia (4 L·min-1 with a flowrate of 94% O2) and normoxia. Each session consisted of 5 intervals of 3 minutes at 85% of the maximal power output, interspersed by 2 min at 40% of the maximal power output. Serum cortisol, prolactin and vascular endothelial growth factor (VEGF) were assessed both before and immediately after each high intensity interval training session. Statistically significant differences in cortisol were found between hyperoxic and normoxic conditions (p = 0.011), with a significant increase in hyperoxia (61.4 ± 73.2%, p = 0.013, ES = -1.03), but not in normoxia (-1.3 ± 33.5%, p > 0.05, ES = 0.1). Prolactin increased similarly in both hyperoxia (118.1 ± 145.1%, p = 0.019, ES = -0.99) and normoxia (62.14 ± 75.43%, p = 0.005, ES = -0.5). VEGF was not statistically altered in either of the conditions. Our findings indicate that a single session of high intensity interval training in low-dose hyperoxia significantly increased cortisol concentrations in recreationally trained individuals compared to normoxia, while the difference was smaller in prolactin and diminished in VEGF concentrations.