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  • Author: Michael Fritsch x
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Michael Fritsch and Christian Schwirten

Kurzfassung

Die Autoren dieses Beitrags analysieren die Einbindung von öffentlichen Forschungseinrichtungen in das regionale Innovationssystem anhand ihrer Kooperationsbeziehungen mit privaten Unternehmen sowie mit anderen Forschungseinrichtungen. Derartige Kooperationsbeziehungen sind stark auf die Wirtschaft in der betreffenden Region konzentriert, was auf eine wesentliche Bedeutung von räumlicher Nähe hindeutet. Offensichtlich leisten öffentliche Forschungseinrichtungen im Rahmen von Kooperationsbeziehungen einen wesentlichen Beitrag zu den Innovationsaktivitäten der jeweiligen Regionalwirtschaft. Betrachtet man die Kooperationsbeziehungen, die öffentliche Forschungseinrichtungen zu anderen Forschungseinrichtungen unterhalten, so zeigt sich, daß dieses Netzwerk weniger stark auf die jeweilige Region konzentriert, sondern räumlich deutlich weiter gespannt ist. Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, daß öffentliche Forschungseinrichtungen eine Art „Antennenfunktion” wahrnehmen, indem sie regionsextern vorhandenes akademisches und unternehmerisches Wissen absorbieren und für die regionale Wirtschaft nutzbar machen.

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Warnecke, Christian (2016): Universitäten und Fachhochschulen im regionalen Innovationssystem – eine deutschlandweite Betrachtung

Bochum: Universitätsverlag Brockmeyer. RUFIS Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik 1/2016. 27 Tab., 59 Abb., 4 Karten, 266 S

Michael Fritsch

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Michael Fritsch and Michael Stützer

Kurzfassung

Der Beitrag analysiert die räumliche Verteilung verschiedener Kategorien kreativer Personen in Deutschland. Allgemein ist der Anteil der Kreativen in den Städten hoher als auf dem Land. Ein etwas abweichendes Standortverhalten zeigen die freiberuflichen Künstler, die auch in einigen ländlichen Regionen stärker vertreten sind. Ein hoher Anteil an Kreativen in einer Region kann mit einem hohen Niveau der öffentlichen Versorgung und einem hohen Ausländeranteil als Indikator für die „Offenheit“ eines Milieus erklärt werden. Gute Beschäftigungschancen haben nur einen schwachen Einfluss. Regionen mit einem hohen Anteil an Kreativen sind durch ein relativ hohes Niveau an Gründungen, Innovationen und einen hohen Anteil an Beschäftigten in Hightech-Branchen gekennzeichnet.

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Michael Fritsch and Matthias Piontek

Zusammenfassung

Welche Auswirkungen hat der zu erwartende demographische Wandel auf die Hochschulen? Unsere Untersuchung zeigt, dass die Hochschulen wahrscheinlich nicht nur nach Standort, sondern auch nach Größe und Status sehr unterschiedlich vom demographischen Wandel betroffen sein werden. Ein Rückgang der Studierendenzahlen könnte insbesondere die Existenz von kleinen Fachhochschulstandorten in Regionen mit deutlichem Bevölkerungsrückgang in Frage stellen. Allerdings ist die Koppelung zwischen der Anzahl der Studierenden und der Bevölkerungsentwicklung in der jeweiligen Region aufgrund der räumlichen Mobilität der Studierenden nicht sehr eng. Damit kommt dem Wettbewerb zwischen den Hochschulen eine wesentliche Bedeutung zu.

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Eleonor Irmen, Christian Langhagen-Rohrbach, Christoph Becker, Alexander von Hesler, Michael Fritsch, Barbara Knickrehm, Gottfried Schmitz, Helmut Güttler and Walther Uwe-Jens

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Michael Fritsch, Knut Koschatzky, Ludwig Schätzl and Rolf Sternberg

Kurzfassung

Infolge der globalen und zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung gewinnen Innovationskooperationen zwischen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentlichen Forschungseinrichtungen immer stärker an Bedeutung. Innerhalb einer Region beeinflußt die Intensität innovativer Verflechtungen maßgeblich die Auslastung der Innovationsressourcen und damit die regionale und betriebliche Innovationsleistung.

Der Beitrag versteht sich als Einführung in dieses Themenheft, das die Ergebnisse eines von den Verfassern geleiteten Forschungsvorhabens zu innovativen Netzwerken in drei deutschen Regionen präsentiert. Er verfolgt zwei Ziele. Erstens wird der aktuelle Forschungsstand zur Beziehung zwischen regionalem Innovationspotential und innovativen Netzwerken unter Berücksichtigung der theoretischen Basis und der empirischen Evidenz dargestellt. Zweitens beschreibt der Beitrag die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen des Gemeinschaftsprojektes.

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Michael Fritsch, Martin Obschonka, Michael Wyrwich, Samuel D Gosling, Peter J Rentfrow and Jeff Potter

Zusammenfassung

Neuere Forschungen brachten deutliche Hinweise auf regional unterschiedliche Ausprägungen bestimmter Persönlichkeitsmerkmale in der Bevölkerung. Solche regionalen Unterschiede bei prägenden Verhaltenseigenschaften einer Bevölkerung können wesentlich zur Erklärung einer regionalen Entwicklung beitragen. Wir geben einen Überblick über regionale Unterschiede von unternehmerischen Persönlichkeitsmerkmalen in der Bevölkerung in Deutschland. Es zeigt sich eine Reihe von hochsignifikanten regionalen Verschiedenheiten der Persönlichkeitsprofile, allerdings erweist sich die Effektstärke als relativ gering. Insgesamt deuten die Befunde darauf hin, dass die regionalen Unterschiede sowohl auf selektive Migration als auch auf Sozialisationseffekte zurückgeführt werden können.