Search Results

You are looking at 1 - 5 of 5 items for

  • Author: Meike Levin-Keitel x
Clear All Modify Search
Open access

Christian Lamker and Meike Levin- Keitel

Open access

Carolin Galler and Meike Levin-Keitel

Zusammenfassung

Innerstädtische Flusslandschaften können als Räume verstanden werden, an denen unterschiedliche raumbedeutsame Nutzungen und Belange wie beispielsweise Hochwasserschutz, Naturschutz, Tourismus und Naherholung, Denkmalschutz, Siedlungsentwicklung oder Klimaschutz aufeinanderstoßen. Hier werden integrierte Planungen zur Steuerung der räumlichen Entwicklungen benötigt, für die eine Kooperation von Akteuren verschiedener Verwaltungseinheiten erforderlich ist. Dieser Beitrag widmet sich zunächst den institutionellen Voraussetzungen für kollaborative Planungen im Handlungsraum Flusslandschaften. Dazu werden die Verwaltungsorganisation und die rechtlich verankerten Aufgaben und Planungsinstrumente analysiert. Basierend auf einem planungskulturellen Analyseansatz werden sodann weitere, informelle und eher kulturell geprägte Einflussfaktoren der Zusammenarbeit einbezogen. Am Beispiel der Planungen für die integrierte Entwicklung der Flusslandschaften in Nürnberg und Regensburg werden insbesondere einzelne Charakteristika der Schlüsselorganisationen Wasserwirtschaftsamt und Stadtverwaltung anhand ihrer Handlungsmaximen, ihrer organisationsspezifischen Wahrnehmungen und Bewertungen sowie ihres jeweiligen Selbstverständnisses dargelegt. Es wird deutlich, dass das sogenannte gemeinsame Prozess-Paradigma, also wie die Kooperation im Handlungsfeld innerstädtischer Flusslandschaften vonstattengeht, eine wesentliche Rolle bei der Ausgestaltung der Planungsprozesse und nicht zuletzt auch für die Entwicklung und Gestaltung des Raumes selbst spielt. Es werden Handlungsmöglichkeiten identifiziert, um integrierte Planungsprozesse zu gestalten und zu steuern.

Open access

Meike Levin-Keitel, Frank Othengrafen and Lukas Behrend

Zusammenfassung

Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die alltägliche Praxis von Stadtplanerinnen und Stadtplanern zu reflektieren, um sich vertiefend mit Stadtplanung als Disziplin auseinanderzusetzen und herauszufinden, welche Implikationen damit für das berufliche Selbstverständnis von Planerinnen und Planern verbunden sind. Auf der Basis einer schriftlichen Befragung unter Planerinnen und Planern in den öffentlichen Verwaltungen deutscher Mittelstädte kann festgestellt werden, dass Stadtplanung zwar über spezifische inhaltliche Schwerpunkte und das dazugehörige Fachwissen verfügt, es Stadtplanung aber nicht gelingt, ihre gesellschaftliche Bedeutung glaubhaft zu vermitteln und die Identität der Planung herauszubilden. Stadtplanerinnen und Stadtplaner sorgen zwar für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Verfahren und die Rechtssicherheit der Projekte, die Formalisierung der Bauleitplanung trägt aber gleichzeitig dazu bei, dass konzeptionelle Ansätze für eine verantwortungsbewusste Stadtentwicklung nur selten zu finden sind. Dies schlägt sich auch in den Selbst- und Rollenverständnissen von Planerinnen und Planern nieder, die sich eher als Projekt- und Prozessmanager und weniger als Innovatoren bzw. Impulsgeber sehen. Darüber hinaus ist der Berufsalltag durch interdisziplinäre Arbeitsweisen und Fachkenntnisse bestimmt, was ein weiteres unverwechselbares Merkmal von Stadtplanung darstellt. Die ausgeprägte Interdisziplinarität ist gleichzeitig aber auch die größte Schwäche von Stadtplanung, da die Vielzahl an Ansätzen, Wissensformen und Methoden dazu führt, dass es keinen eindeutig identifizierbaren Kern gibt. Eine Verständigung darüber scheint aber umso wichtiger, um den Planerinnen und Planern für ihr Handeln eine neue Orientierung zu geben, um (auch) zukünftig eine proaktive und strategische Koordination und Steuerung der Raumentwicklung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten.

Open access

Meike Levin-Keitel, Bettina Lelong and Thomas Thaler

Zusammenfassung

Macht ist der räumlichen Planung inhärent, insbesondere in der Entscheidungsfindung, im Entscheidungsprozess und der Umsetzung von räumlicher Planung. Jedoch scheint es besonders schwierig, nicht nur institutionalisierte Macht in Form von Hierarchieebenen, rechtlichen Instrumenten und Finanzausstattungen, sondern vielmehr den Gebrauch von Macht und reale Machtkalküle in Planungsprozessen zu analysieren und darzustellen. In diesem Beitrag wird die Übertragung der Methode der systemischen Strukturaufstellung als Beitrag zur Darstellung von Machtaspekten in Planungsprozessen eingeführt. Aufbauend auf Machtkonzeptionen in Theorien und Praxis werden in einem ersten Schritt ähnliche Methoden und deren Darstellung von Machtfragen kurz erläutert. Anschließend wird die Methode der systemischen Strukturaufstellung ausführlich erklärt und dargestellt, gefolgt von einer exemplarischen Darstellung der Anwendung der Methode in Wissenschaft und Praxis. Der Beitrag endet mit einem Fazit zur Anwendung systemischer Aufstellungen in der räumlichen Planung.