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  • Author: Martina Fromhold-Eisebith x
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Kurzfassung

Auf der Basis von Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt der Beitrag die Entwicklung der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den Regionen Deutschlands von 1993 bis 2002 auf, umgesetzt in Karten und Abbildungen. Dabei werden räumliche Entwicklungstrends in einzelnen Qualifikationsgruppen, eine darauf bezogene regionale Typisierung, altersstrukturelle Aspekte, Differenzierungen nach siedlungsstrukturellen Kreistypen sowie Stadt-Umland-Prozesse in zwei ausgewählten städtischen Großräumen (Berlin und Agglomerationsraum Rhein-Ruhr) vorgestellt.

Kurzfassung

Eine wachsende Zahl von Regionen nutzt derzeit im deutschsprachigen Raum das Label der „Wissensregion“, um eigene Stärken und Ziele begrifflich zu fassen. Doch scheinen, abgesehen vom Marketingwert der Bezeichnung, noch kaum konkrete Vorstellungen zu herrschen, welche besonderen Inhalte damit sinnvollerweise zu verbinden sind. Dieser Beitrag fordert dazu auf, die „Wissensregion“ ausdrücklich als Chance der erneuten Reflexion über Ziele und Ansätze der Regionalentwicklung zu begreifen. Bislang unzureichend integrierte Aufgabenfelder sollten hier explizit Berücksichtigung finden. Es wird das heuristische Konzept des „Hexagon-Modells der Wissensregion“ vorgeschlagen, das jene revidierten Zielsetzungen der Regionalentwicklung in eine praxistaugliche Struktur zu fassen versucht.

Kurzfassung

Theorien erfolgreicher Regionalentwicklung, die wie das Konzept des kreativen Milieus auf die Bedeutung persönlicher Kontaktnetze verweisen, wecken zu Recht das Interesse von Praktikern der regionalen Entwicklungsplanung. Dieser Beitrag stellt grundlegende Aussagen des Konzepts vor und bewertet sie hinsichtlich einer möglichen Instrumentalisierung. Ausgewählte Beispiele kreativer Milieus im In- und Ausland unterstreichen die Variantenbreite, aber auch Unplanbarkeit der hierunter faßbaren regionalen Entwicklungsverläufe. Abschließend können dennoch einige Ideen präsentiert werden, wie sich der Milieu-Ansatz trotz gewisser Vorbehalte für die Regionalentwicklung nutzen ließe.

Kurzfassung

Dieser Beitrag knüpft an aktuelle Diskurse zu Digitalisierungsprozessen und Raumentwicklung an. Es wird untersucht, inwiefern durch digitalisierte Fertigungsmethoden (wie Industrie-4.0-Anwendungen) neue Formen urbaner Produktion entstehen können. Aufbauend auf theoretisch-konzeptionellen Überlegungen wurden empirische Erkenntnisse durch 41 Experteninterviews in acht industriell geprägten Städten Nordrhein-Westfalens gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die gewerbliche Anwendung neuer digitaler Fertigungsverfahren neuartige Formen hybrider digitaler urbaner Produktion entstehen, die spezifischen problemzentrierten Wertschöpfungslogiken unterliegen. Der Beitrag entwickelt ein präziseres Verständnis dieser Wertschöpfungsprozesse und der Standorteinbettung hybrider digitaler urbaner Produktion.