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Martina Fromhold-Eisebith

Kurzfassung

Eine wachsende Zahl von Regionen nutzt derzeit im deutschsprachigen Raum das Label der „Wissensregion“, um eigene Stärken und Ziele begrifflich zu fassen. Doch scheinen, abgesehen vom Marketingwert der Bezeichnung, noch kaum konkrete Vorstellungen zu herrschen, welche besonderen Inhalte damit sinnvollerweise zu verbinden sind. Dieser Beitrag fordert dazu auf, die „Wissensregion“ ausdrücklich als Chance der erneuten Reflexion über Ziele und Ansätze der Regionalentwicklung zu begreifen. Bislang unzureichend integrierte Aufgabenfelder sollten hier explizit Berücksichtigung finden. Es wird das heuristische Konzept des „Hexagon-Modells der Wissensregion“ vorgeschlagen, das jene revidierten Zielsetzungen der Regionalentwicklung in eine praxistaugliche Struktur zu fassen versucht.