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  • Author: Margrit Seckelmann x
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Abstract

This re-reading of Frido Wagener’s »New Construction of Administration« (»Neubau der Verwaltung«, 1969) places this book in the setting of Western Germany’s late 1960s and their quest for an enlightened planning after the mere ›re-construction‹ (of buildings as well as of democracy) in earlier post-war Western Germany. Wagener’s struggle to ›rationalize‹ planning can be seen as a project that was as grand as it was doomed to fail – the judgement of posterity has yet to be spoken.

Abstract

In seiner Schrift Das Dilemma des Verwaltungsmannes von 1965 bringt Fritz Morstein Marx, der Verwaltungswissenschaftler wie Verwaltungspraktiker auf beiden Seiten des Atlantiks tätig war, das Problem des Verwaltens folgendermaßen auf den Punkt: Verwalten muss auch immer eine gestalterische Komponente innehaben. Tut es das nicht, kann eine solche Beschränkung auf den bloßen Normvollzug langfristig zu Politikverdrossenheit führen. Jedoch droht der „Verwaltungsmann“ dabei seine Kompetenzen zu überschreiten, weswegen er Nachteile erleiden könnte. Es bieten sich zwei Reaktionen an: Das Verkriechen in ein Mauseloch, wo man in möglichst wenig Kompetenzprobleme gerät - oder aber umgekehrt die Übernahme von Verantwortung, auf die Gefahr hin, negative Konsequenzen zu befürchten. Morstein Marx plädiert für die zweite Lösung, bindet sie aber zugleich in ein Beamtenethos ein.