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Johannes Bröcker

Kurzfassung

Nach der Neuen Wachstumstheorie ist auf die räumlichen Ausgleichsmechanismen, die von der herkömmlichen neoklassischen Theorie angeführt werden, kein Verlass mehr. Im Allgemeinen sind konvergente wie divergente Entwicklungen möglich, je nach Annahmen über die Produktionstechnologie, Faktormobilität und Reichweite externer Effekte. Der Beitrag zeigt in einem Modell endogenen Wachstums mit zwei Regionen, unter welchen Bedingungen sich Divergenz, eine stabile Zentrum-Peripherie-Struktur oder Konvergenz einstellt. Auf Basis des Modells wird gezeigt, dass ausgleichende Regionalpolitik zwar aus distributiven Gründen vor dem Hintergrund dieser Theorie wünschenswert sein mag, aber in einen Zielkonflikt mit dem Effizienzziel gerät: Soweit die räumliche Allokation ineffizient ist, ist aus allokativen Gründen eher mehr, nicht weniger räumliche Ungleichheit wünschenswert.