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Umweltprobleme eines industriellen Ballungsraumes

Naturwissenschaftliche Lösungsstrategien und sozio-ökonomische Implikationen an der Universität zu Köln Der Sonderforschungsbereich 419

Jürgen Friedrichs

Kurzfassung

Der Artikel gibt zunächst einen allgemeinen Überblick über den Sonderforschungsbereich, an dem 17 Disziplinen beteiligt sind. Sodann werden knapp die 12 interdisziplinären Teilprojekte dargestellt. Um einen genaueren Einblick in die Arbeiten des SFB zu geben, werden anschließend zwei Teilprojekte ausführlicher behandelt: Zum Ersten ein Projekt, das sich mit den Auswirkungen von Klimaänderungen auf das Grundwasser befasst, einschließlich der erforderlichen gesetzlichen Regelungen. Zum Zweiten ein Projekt, in dem die Ursachen der Rhinosinusitis, einer häufig auftretenden Erkrankung der Nasennebenhöhlen, untersucht werden, wobei speziell die Auswirkungen von Emissionen sowohl im Stadtviertel als auch in der Wohnung einbezogen werden.

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Jürgen Friedrichs and Jörg Blasius

Abstract

Classical panel studies, such as the German Socio-Economic Panel (GSOEP), the US Panel Study of Income Dynamics (PSID), and the British Household Panel Study (BHPS), are based either on households or persons in households. Any attempts to break down such data into smaller spatial units such as neighbourhoods, due migration and changes in a specific sample can only be described by the stayers and the out-movers. With the exception of new members in stayer households, there is no information on households moving into a given neighbourhood. Consequently, when using classical panel data, it is not possible to analyse appropriately changes in small areas.

In order to solve the problem of population changes in small spatial units such as neighbourhoods, we recommend using an alternative sampling unit: instead of households, we suggest focusing on dwellings and houses. The dwelling panel allows us to examine processes, such as gentrification, poverty and voting behaviour in small urban areas.

Drawing on an ongoing study, we shall discuss methodological issues and show how a dwelling panel can be constructed and maintained in several waves. In the process, we shall discuss panel attrition and compare possible replacement strategies in classical panels with those in dwelling panels.

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Jürgen Friedrichs, Felix Leßke and Vera Schwarzenberg

Zusammenfassung

In zahlreichen Wohngebieten deutscher Städte sind seit 2011 Wohnunterkünfte für Flüchtlinge errichtet worden. Das war häufig sehr umstritten, unter anderem wegen mangelnder Beteiligung der Bürger und der Größe der Einrichtungen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Einstellungen der Bewohner von Wohngebieten mit Flüchtlingsunterkünften sowohl zu den Flüchtlingen als auch zu den Unterkünften. In drei Städten (Hamburg, Köln und Mülheim an der Ruhr) wurden in jeweils zwei Wohngebieten repräsentative Stichproben gezogen und insgesamt 1.800 Anwohner befragt. Die theoretische Grundlage bilden die Vorurteilstheorie und die Kontakt-Hypothese. Wir untersuchen die Effekte der Struktur des Wohngebietes (unter anderem soziale Zusammensetzung, kollektive Effektivität) und individueller Merkmale auf die Einstellungen. Die Einstellungen gegenüber den Flüchtlingen und den Unterkünften sind sehr differenziert. Mit steigender Bildung der Individuen und steigendem Status des Wohngebiets sind sie sowohl zu den Flüchtlingen als auch zu der Einrichtung positiver. Kontakte zu Flüchtlingen sind mit geringeren Vorurteilen verbunden, mit weniger Ängsten gegenüber Flüchtlingen und einer höheren Toleranz gegenüber einem höheren Anteil von Flüchtlingen im Wohngebiet. Damit bewähren sich sowohl die Hypothesen der Vorurteilstheorie, als auch die Kontakt-Hypothese. Wir erörtern abschließend unter welchen Bedingungen die Unterbringung von Flüchtlingen in Wohngebieten sozial verträglich ist.

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Georg Dybe, Klaus Einig, Christof Ellger, Bernhard Fischer, Jürgen Friedrichs, Markus Hesse, Georg Kluczka and Gerd Lintz