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  • Author: Heiderose Kilper x
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Zusammenfassung

Die Diskussion um die Modernisierung des deutschen Föderalismus wird in einen international vergleichenden Kontext gestellt. Die Kritik am überkommenen Föderalismus der Bundesrepublik wird entfaltet und der von veränderten Kontextbedingungen ausgehende Anpassungsdruck skizziert. Darin eröffnen sich verschiedene Entwicklungsrichtungen für Veränderungen, finden Reformbemühungen wichtige Ansatzpunkte in regionalen und institutionellen Lernprozessen.

Der Vorgang des “re-inventing of the state“ vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Staatsverhältnisses zielt auf eine neue Arbeitsteilung zwischen dem Bund, seinen Gliedstaaten und den Kommunen. Innerhalb von netzwerkartigen Steuerungsformen werden die Länder zu “strategischen Generalunternehmern“, während Vollzugsfunktionen auf Regionen und Kommunen übertragen werden. Für den damit einher gehenden anwachsenden Abstimmungsbedarf unter Einbeziehung der Vollzugsadressaten wäre die Regionalplanung der geeignete Koordinator.

Zusammenfassung

Der Beitrag skizziert die Forschungsheuristik, die dem Projektverbund „Konstituierung von Kulturlandschaft“, dessen Ergebnisse in den nachfolgenden Beiträgen vorgestellt werden, zugrunde gelegen hat. Aus soziologischer, politikwissenschaftlicher, planerischer und sozial-geographischer Perspektive hat interessiert, wie sich Kulturlandschaften durch subjektive Bedeutungszuschreibungen im alltagssprachlichen Handeln, Diskurse und Diskurskoalitionen, die Koordination sektoraler Institutionensysteme sowie durch (Kultur-)Landschaftsverständnisse in der Landschaftsplanung konstituieren.