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Gernot Bodner, Axel Mentler, Andreas Klik, Hans-Peter Kaul and Sophie Zechmeister-Boltenstern

Summary

Cover cropping is a key agro-environmental measure in Europe. Cover crops may reduce N2O emissions by reducing soil nitrate content, while easily decomposable residues can enhance greenhouse gas losses. In a field study, emissions from the cover cropped fields compared to the fallow at two climatically different sites (semi-arid vs. humid) in Austria were measured with closed chambers and different driving factors were studied. The height of post-cover crop emissions was compared to gaseous losses during the management operations in the subsequent main crop maize. N2O and CO2 emissions following the cover crops were low even at high emission moments compared to the losses induced by the main crop management operations. Highest risk of N2O losses was from mustards due to low C/N ratio and possibly as a consequence of glucosinolate decomposition. CO2 emissions in the cover cropped plots were generally higher compared to the fallow, indicating an enhanced soil microbiological activity. Dissolved organic carbon was found as a sensitive indicator related to the greenhouse gas emissions. We concluded that the environmental benefits from cover cropping are not achieved at the cost of an enhanced greenhouse gas emission and that pure stands of late sown brassica cover crops should be avoided to prevent any risk of increased N2O losses.

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Monika Sobotik, Tobias Graf, Margarita Himmelbauer, Gernot Bodner, Andreas Bohner and Willibald Loiskandl

Zusammenfassung

Im Rahmen der Tagung „Wurzel und Rhizosphäre: Ökophysiologie, Humushaushalt und Bodenmanagement” im September 2015 wurden Wurzelfreilegungen von Hopfen und Mais in Wolnzach (Bayern) durchgeführt. Das Hauptziel der Untersuchungen war, die Möglichkeiten und den Wert von Wurzelfreilegungen im Feld zu demonstrieren. Für die Hopfenfreilegungen konnten die sichtbaren oberirdischen Unterschiede auch durch die Bewurzelungsweise erklärt werden. Der Einfluss der Bewässerung auf das Wurzelwachstum wurde ebenfalls untersucht. Die schwächer entwickelten Hopfenpflanzen wiesen eine Wurzeltiefe von ca. 130 cm auf, während die Wurzeln der gut entwickelten Pflanzen bis in eine Tiefe von 370 cm verfolgt werden konnten. Weiters wurden Maispflanzen bei konservierender Bodenbearbeitung mit Direktsaat untersucht. Im Gegensatz zu anderen Standorten konnten mehr Sprosswurzeln und lange Seitenwurzeln bis in eine Bodentiefe von 140 cm gefunden werden.

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Andreas Bohner, Philipp Gehmacher, Gernot Bodner and Peter Strauss

Zusammenfassung

Die Bodenverdichtung ist ein aktuelles Problem der intensiven Grünlandwirtschaft. Daher wurden in einem repräsentativen österreichischen Grünlandgebiet an 22 unterschiedlichen Standorten die Lagerungsdichte (LD), der Eindringwiderstand (EW) und das Porenvolumen von typischen Dauergrünlandböden (Braunerde, Pseudogley, Gley) bis zu einer Bodentiefe von 30 cm bestimmt, um die bodenverdichtende Wirkung einer intensiven Grünlandbewirtschaftung beurteilen zu können. Außerdem wurde geprüft, ob zwischen den bodenphysikalischen Parametern und dem Auftreten von Bodenverdichtungszeigern im Pflanzenbestand ein Zusammenhang existiert. Der Verdichtungszustand von Dauergrünlandböden hängt von den Bodeneigenschaften (Humusgehalt, Bodenart), der Bewirtschaftungsform und der Nutzungsintensität ab. Die Verdichtungsempfindlichkeit sinkt mit steigendem Humus- und Tongehalt im Boden. Bei hoher Nutzungsintensität sind die Dauergrünlandböden mäßig überverdichtet. Die stärkste Bodenverdichtung entsteht infolge intensiver Beweidung mit Rindern. Durch Viehtritt wird der Boden insbesondere bis in 15 cm Tiefe verdichtet. Häufiges Befahren mit Grünlandmaschinen bewirkt eine Verdichtung zumindest bis 25 cm Bodentiefe. Die Mähweiden nehmen hinsichtlich Bodenverdichtung eine Mittelstellung zwischen Wiesen und Weiden ein. Die Gefahr einer ertragsmindernden Schadverdichtung steigt in Lehmböden beträchtlich, wenn innerhalb der oberen Bodenschicht (0-20 cm) eine Verdichtungszone mit einer LD über 1,40 g/cm3 oder einem EW größer als 2,00 MPa auftritt. Die Bodenverdichtung wird im Dauergrünland durch Zeigerpflanzen zuverlässig indiziert. Ranunculus repens ist ein besonders sensitiver Bioindikator für Bodenverdichtung.