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Frank Swiaczny

Zusammenfassung

Die regionalen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland, die künftige Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung, hängen stark von der Entwicklung der Binnenwanderung ab. Wie sich diese künftig unter Bedingungen von Alterung und Schrumpfung verändern wird, lässt sich auf der Grundlage gegenwärtiger Trends nicht voraussagen. Jüngste Modellrechnungen, die allerdings nur bis in die 2030er-Jahre reichen, deuten darauf hin, dass die Konkurrenz der Wohnstandorte zunehmen wird und sich die regionalen Disparitäten der Bevölkerungsentwicklung künftig weiter intensivieren werden. Basierend auf der Fortschreibung bisheriger Trends neigen diese Modellrechnungen dazu, die langfristige Bevölkerungsentwicklung in suburbanen und ländlichen Regionen, die bisher teilweise stark von Binnenwanderung profitiert haben, tendenziell zu positiv zu zeichnen.

Die in der vorliegenden Studie präsentierte Modellrechnung basiert auf der Annahme, dass für die Differenzierung des Bevölkerungswachstums durch die Binnenwanderung in der Vergangenheit andere Muster galten, als dies in Zukunft für eine Phase der Fall sein wird, in der die Bevölkerung insgesamt schrumpft. Ausgehend von einer Konzentration des langfristig zu erwartenden Bevölkerungsrückganges an den wenig attraktiven, strukturschwachen Standorten zeigt die Modellrechnung, dass über 2030 hinaus auch solche ländlichen und suburbanen Regionen, die nach den aktuellen Trends zunächst noch vergleichsweise positive Perspektiven haben, erhebliche Bevölkerungsrückgänge erfahren könnten.

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Jadwiga Biegańska, Stefania Środa-Murawska, Zenija Kruzmetra and Frank Swiaczny

Abstract

The paper focuses on demographic and social changes caused by peri-urban development in rural areas in Latvia, Poland, and Germany after the system transformation began. The article analyses peri-urban development as a mostly rural phenomenon, and as a process of rural displacement. Rural development interacts with urban influences, changing the role and functions of rural areas. This is reflected by a departure from agricultural functions, more intensive construction activities and changes in land use. This also includes intensive socio-demographic and socio-cultural changes. Simultaneously there are significant population inflows, both urban and rural (from more peripheral rural areas), an increase in population density, changes of population structure etc. The paper shows that peri-urban development as a general rural trend began later in the countries of Eastern and Central Europe (after the transformation) than in Western Europe, but the processes and phenomena presently observed in Eastern and Western Europe are similar.