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  • Author: Dr. Knut Koschatzky x
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Kurzfassung

Innovationsnetzwerke erschließen nicht nur komplementäre Ressourcen und Kompetenzen, sondern stellen gerade in grenznahen Regionen eine Möglichkeit dar, innovative Potentiale des jeweiligen Nachbarlandes für betriebliche Innovationsaktivitäten nutzbar zu machen. Für die Fallbeispiele Baden und Elsaß soll geklärt werden, ob das Ausmaß der bislang praktizierten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit die Annahme der gegenseitigen Nutzung regionaler Innovationsressourcen rechtfertigt. Die Analysen zeigen, daß sowohl deutliche Unterschiede im Innovationsverhalten von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben als auch eine nur geringe Intensität grenzüberschreitender Verflectungsheziehungen festzustellen sind. Anhand einer regionalen Distanzanalyse wird deutlich, daß beide Regionen jeweils einzelne, klar abgrenzbare Innovationssysteme darstellen, für die der Rhein nach wie vor eine markante Trennungslinie bildet.

Kurzfassung

Infolge der globalen und zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung gewinnen Innovationskooperationen zwischen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentlichen Forschungseinrichtungen immer stärker an Bedeutung. Innerhalb einer Region beeinflußt die Intensität innovativer Verflechtungen maßgeblich die Auslastung der Innovationsressourcen und damit die regionale und betriebliche Innovationsleistung.

Der Beitrag versteht sich als Einführung in dieses Themenheft, das die Ergebnisse eines von den Verfassern geleiteten Forschungsvorhabens zu innovativen Netzwerken in drei deutschen Regionen präsentiert. Er verfolgt zwei Ziele. Erstens wird der aktuelle Forschungsstand zur Beziehung zwischen regionalem Innovationspotential und innovativen Netzwerken unter Berücksichtigung der theoretischen Basis und der empirischen Evidenz dargestellt. Zweitens beschreibt der Beitrag die Datengrundlagen und das methodische Vorgehen des Gemeinschaftsprojektes.