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  • Author: Dietrich Fürst x
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Regionale Akteursnetzwerke

Zur Rolle von Netzwerken in regionalen Umstrukturierungsprozessen

Dietrich Fürst and Herbert Schubert

Kurzfassung

Unter Fortentwicklung der Theorie der Netzwerke als „intermediärer Strukturen‟ zur Bearbeitung regionalwirtschaftlicher Entwicklungsprobleme wird in dem Beitrag der Frage nachgegangen, wann und warum Netzwerke die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen. Nach einem Überblick über den Stand der Diskussion zur Funktionsfähigkeit der Netzwerke werden die Begriffe „Clique‟, „soziale Zirkel‟ und „zentrale Zirkel‟ sowie „gerichtete‟ und „ungerichtete Netzwerke‟ als Teil von „Netzwerken der Netzwerke‟ eingeführt, um die vielschichtige Systemlogik von Netzwerken deutlich zu machen. Diese vielschichtige Systemlogik kann Schwächen haben, welche die Wirkungen der Netzwerke behindern. Es kann dann zu strukturkonservierenden Wirkungen kommen, auf die im zweiten Teil des Beitrags eingegangen wird. Daraus werden empirisch meßbare Merkmale für Schwächen in „Netzwerken der Netzwerke‟ abgeleitet, die Gegenstand einer Untersuchung sind, die von den Autoren zur Zeit in der Region Hannover durchgeführt wird.

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Dietrich Fürst and Ortwin Peithmann

Kurzfassung

Die Autoren zeigen Beziehungen des Vorschlags „Schlanker Regionalplan” zu aktuellen Diskussionssträngen aus der Reform der Verwaltung auf. Sie stellen den Regionalplan in eine dynamische Umgebung der angrenzenden Stufen von Raum- und Fachplanungen. Daraus leiten sie drei grundsätzliche Modelle der gegenseitigen Verdrängung ab, die Ansatzpunkte für die längerfristige Umgestaltung des Planungssystems sein können. Mit fünf Vorschlägen beschreiben sie, wie sich Inhalt und Verfahren in der Regionalplanung kürzerfristig reduzieren lassen, ohne die Steuerungsleistung des Planungssystems zu schmälern.

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Dietrich Fürst

Zusammenfassung

Ziel des Beitrags ist es, Koordinationsfunktionen in der Regionalplanung mit den Diskussionen um „Regional Governance" und Führung zu verbinden. Koordination ähnelt einem Kollektivgut, das einen allgemeinen Nutzen, aber individuell zu tragende Kosten erzeugt. Die Führung einer Organisation hat ähnliche Schwierigkeiten zu meistern, was ihr dadurch gelingt, dass bei den Beteiligten ein Bewusstsein entwickelt wird, in einem Boot zu sitzen und vom Führungserfolg auch individuelle Vorteile ableiten zu können. Anders als Führer in Organisationen müssen Planer jedoch die Governance-Arrangements erst schaffen, damit sich die Beteiligten zu einer Koordinationsgemeinschaft zusammenfinden, die gemeinsam die Regionalentwicklung vorantreibt. Auch ist ihre Führungsaufgabe schwieriger, weil sie nicht über die Einflussressourcen einer Unternehmensführung verfügen. Welche Möglichkeiten es dennoch gibt, wird im Beitrag kurz skizziert.

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Dietrich Fürst

Kurzfassung

Leitfrage der Abhandlung ist, ob und wie Metropolregionen das Spannungsverhältnis zwischen territorial orientierten und funktional orientierten Governance-Regimen losen können, wenn sie verstärkt auf die Entwicklungsfigur der „Wissensregion“ setzen. Diskutiert wird, was Metropolregionen ausmacht, welche Anforderungen an sie durch die Funktion „Wissensregion“ gestellt werden, welche Konflikte zwischen territorialen und funktionalen Governance-Regimen auftreten können und wie sie in den deutschen Metropolregionen zurzeit offenbar gelöst werden.

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Dietrich Fürst

Kurzfassung

Regional governance bezeichnet schwach institutionalisierte, eher netzwerkartige Kooperationsformen regionaler Akteure für Aufgaben der Regionalentwicklung. Die wissenschaftliche Diskussion zur Qualität und Kohärenz derregional governance steckt noch in den Anfängen. Theoriebezüge bestehen jedoch zu: Milieu-Theorie, Lernende Region-Konzeption, Regulations-Schule, Regime-Theorie. Die Besonderheit dergovernance wird im Folgenden herausgearbeitet. Offene Forschungsfragen beziehen sich vor allem auf Strukturmerkmale dergovernance, thematische Kompetenz, Einbindung in bestehende Institutionen, Arbeitsteilung mit anderen regionalen Steuerungsformen, eigendynamische Verlaufsformen, Legitimationsfragen, Beitrag zur Regionalentwicklung und Rolle des Staates.

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Dietrich Fürst, Marion Lahner and Kim Pollermann

Kurzfassung

Der Artikel geht der Frage nach, welche Regional Governance-Muster sich beim regionalen Ressourcenschutz (z. B. Wasser, Natur und Landschaft) bilden können und wovon dieses abhängt. Untersucht wird die Frage am Beispiel von Biosphärenreservaten. Nach Begriffsklärungen (Regional Governance, Kollektivgüter, Place-Making) wird auf die Spezifika von Biosphärenreservaten eingegangen und ein Resümee zum Stand der Forschung über Regional Governance im Ressourcenschutz gezogen. Dem folgt der Analyseansatz (Basis: akteurzentrierter Institutionalismus), aus dem — in Rückkopplung mit empirischen Erhebungen — abgeleitet werden kann, dass Regional Governance prinzipiell möglich und wirksam ist, wenn es gelingt, die Identität mit dem Raum zu stärken und die daraus resultierenden Kräfte für Gemeinschaftshandeln zu nutzen.

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Kooperative Handlungsformen in der Regionalplanung

Konzeptionelle Überlegungen zur Analyse der Planungspraxis

Jörg Knieling, Dietrich Fürst and Rainer Danielzyk

Zusammenfassung

Veränderte Rahmenbedingungen wirken sich in eher widersprüchlicher Weise auf die Regionalplanung aus: Einerseits ist sie im Zuge der allgemeinen Diskussion um eine Verwaltungsreform in die Kritik geraten. Ihr werden mangelnde Flexibilität, übermäßige Dauer der Verfahren, überflüssige Regelungsintensität usw. vorgeworfen. Andererseits wird ihr wachsende Bedeutung bescheinigt, weil unter der Leitvorstellung der „nachhaltigen Raumentwicklung” eine integrative raumbezogene Planung als notwendig erachtet wird. Daraus hat sich in Theorie und Praxis ein paradigmatischer Wandel räumlicher Planung zugunsten eines kooperativen, eher auf Netzwerken basierenden und prozessual ausgerichteten Planungsansatzes entwickelt. Dieser kooperative Ansatz ist aber in einer formalisierten, hierarchisierten und sektoralisierten Verwaltungsstruktur sehr anspruchsvoll.

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Tendenzen in der raumbezogenen Forschung

Ergebnisse einer Internet-Recherche

Holger Gnest, Wolfgang Roggendorf and Dietrich Fürst

Kurzfassung

Zur Vorbereitung des Orientierungsrahmens 2000–2005 der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) wurde erstmals eine Recherche in relevanten Internetquellen aus den Bereichen Forschung, Beratung und Administration durchgeführt. Eine Auswertung konnte nur begrenzt repräsentativ sein, da sich die Informationsangebote als sehr heterogen erwiesen. Dennoch lassen sich wesentliche „Makrothemen” erkennen: Die Ausgestaltung nachhaltiger Entwicklung, die Raumentwicklung im Kontext der Globalisierung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Städte und Ballungsräume in weltweiter Vernetzung, die Auswirkungen des technologischen Fortschritts insbesondere in der Informations-Technologie, Mobilität und Institutioneller Wandel. Abschließend werden Anregungen zur Weiterentwicklung des Untersuchungsansatzes und zum Umgang mit den Makrothemen gegeben.