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  • Author: Dietmar Scholich x
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60 Jahre Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Ausgewählte Etappen der Raumentwicklung und Raumpolitik im Spiegel von raumwissenschaftlicher Forschung und Beratung

Klaus Borchard and Dietmar Scholich

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Vorweg

Demographischer Wandel im Raum : Was tun wir?

Dietmar Scholich and Wendelin Strubelt

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Dietmar Scholich

Kurzfassung

Raumplanung ist eine öffentliche Aufgabe, ist Erkennen, Erklären und Lösen schwieriger raumbedeutsamer Probleme. Sie ist deshalb zu weiten Teilen Beratung von Politik und Öffentlichkeit. Raumplanung hat sich als Disziplin etablieren können. Und sie ist unverzichtbar, auch weil keine echte Alternative erkennbar ist. Denn wer sonst trägt durch Einbezug sozialer, ökologischer, ökonomischer, kultureller und politischer Facetten für eine nachhaltige Raumentwicklung Sorge, erweitert durch Integration und Interdisziplinarität die Perspektiven für Regionen, Städte, Stadtteile und Dörfer, lotet trotz aller Ungewissheiten langfristige Möglichkeitsräume für die Gesellschaft aus? Diese Facettenvielfalt macht Raumplanung nicht nur zu einer besonderen und modernen, sondern in Zeiten wachsender Sektoralisierung auch zu einer neutralen Instanz. Trotzdem stand und steht Raumplanung nicht im Zentrum des politischen Geschehens und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, sondern wirkt eher im Verborgenen. Der Einzelne ist nur in Ausnahmefällen von raumplanerischen Entscheidungen unmittelbar betroffen. Raumplanung wird regelmäßig nach ihrer Erfolgsbilanz und ihrer Existenzberechtigung gefragt, auch weil ihr gesellschaftliches Ansehen nicht gerade hoch ist. Die geringe Wertschätzung und mangelnde Wahrnehmung in der Gesellschaft hat die Raumplanung aber auch sich selbst zuzuschreiben. Von Ausnahmen abgesehen, ist sie viel zu zurückhaltend, wenn es darum geht, ihre Einzigartigkeit, ihre Stärken und ihre Kompetenzen zu vermarkten, die mit diesem Beitrag in der gebotenen Kompaktheit aufgezeigt werden. Der Zeitpunkt für ein konzertiertes Marketing erscheint giinstig. Die neuen Leitbilder der Raumentwicklung in Deutschland machen eine neue Aufgabenausrichtung und ein neues Selbstverständnis der Raumplanung erforderlich. An den Hochschulen positionieren sich die Raumplanungsstudiengänge dank Bachelor- und Masterausbildung für die Zukunft.

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Raumordnung, Landes- und Regionalplanung

AusgewÄhlte Ergebnisse der Forschungstätigkeit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Ernst-Hasso Ritter and Dietmar Scholich

Kurzfassung

Fragen der räumlichen Gesamtplanung auf den verschiedenen Ebenen orientieren sich $#x2014; im Gegensatz zu anderen überwiegend thematisch abgegrenzten Forschungsfeldern — besonders stark an den Akteuren auf den verschiedenen Planungsebenen. Die raumplanerischen Aufgabenbereiche und ihre räumliche Wahrnehmung finden sich der Sache nach in allen Forschungsfeldern wieder. Von daher tragen diese Fragen zudem einen ausgeprägten Querschnittscharakter. Die Besonderheit dieser Zusammenhänge liegt folgerichtig in einer Art evaluierenden Spiegelung der raumwissenschaftlichen Forschung durch die Tätigkeitsfelder der raumplanerischen Praxis. Der Beitrag gibt einen anwendungsbezogenen Einblick in die Werkstatt der ARL zu diesem Forschungsfeld und die dabei erzielten Ergebnisse.

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Ulrike Weiland, Andreas Klee, Jörg Knieling and Dietmar Scholich

Zusammenfassung

Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung (FRU) führen seit einigen Jahren ein Mentoring-Programm zur Förderung junger Frauen aus Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung durch. Ziel ist es, sie bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Dies soll dazu beitragen, den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen der Raum- und Umweltplanung zu erhöhen und gleichzeitig der Nachwuchsförderung und Gleichstellung in der ARL dienen. Kernstück des Programms ist die Partnerschaft zwischen einer Mentee und einer erfahrenen Mentorin für die Dauer von einem Jahr.

In diesem Beitrag werden zum einen die Ziele und Inhalte des Mentoring-Programms vorgestellt. Zum anderen werden die Ergebnisse einer Befragung von Mentees und Mentorinnen aus fünf Jahrgängen diskutiert. In der Befragung wurden vor allem die Motivation für die Teilnahme am Programm, die Erwartungen an die Partnerschaft sowie die Beurteilung des Programms thematisiert. Der Beitrag schließt mit Hinweisen für die zukünftige Ausrichtung von Mentoring-Programmen in wissenschaftlichen Einrichtungen. In ihrer Funktion als Vorstand des FRU verantworten die Autoren das Mentoring-Programm gemeinsam.