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Christian Lamker

Abstract

For planners, processes of complex spatial transformations today are comparable to uncharted land and an uncertain voyage. Many possible role images overlap and contrast to traditional and established ways of thinking and acting. The focus here is on navigating instead of controlling, about supporting instead of enforcing. Planning lacks tools to think and act when facing uncertainty. This paper proposes role-reflexive planning as an educational and experimental approach to thinking through different potentialities. It offers groundwork from the boundary between planning and transition studies, using role-based ideas as a bridge. It offers an overview about different roles that are relevant to working towards transformations as spatial planners. It develops an account of role-reflexive planning that connects between contexts, actions and back to individual modes of behaviour in planning processes. As a basis, this paper condenses experiences of a role-playing pilot workshop and discussions about potential elements of a transition towards 'post-growth planning'. It outlines how role-playing challenges the individual roles of actors beyond the game situations themselves. Conceptual ideas foster a renewed role-based debate on thinking and acting in the face of uncertainty and ways to navigate through the stormy waters of transformation.

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Christian Lamker and Meike Levin- Keitel

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Meike Hellmich, Christian Wilhelm Lamker and Linda Lange

Zusammenfassung

Räumliche Herausforderungen überschreiten zunehmend kommunale Grenzen und Regionalplaner stehen in komplexen Zusammenhängen zwischen lokaler Selbstverwaltung und großräumigen Veränderungen, in denen sie mit formellen und informellen Instrumenten gleichermaßen agieren können. Doch wie überhaupt geplant wird und wie der Arbeitsalltag eines Regionalplaners in Deutschland aussieht, ist wissenschaftlich nur wenig erforscht. Auch die Einstellung von Praktikern gegenüber der Planungswissenschaft und planungstheoretischen Ansätzen ist vielfach unklar und wenig empirisch belegt. Diesen Fragestellungen widmet sich der vorliegende Beitrag, der auf einer bundesweiten Online-Umfrage von Regionalplanern in Deutschland beruht. Ebenso vielfältig wie die Planung als Disziplin sind die ihr zugrunde liegenden Theorien und Praktiken, mit denen geplant und umgesetzt wird. Eine bessere Wissensgrundlage über den aktuellen Planungsalltag und die Einschätzungen von Regionalplanern ist erforderlich, um deren Möglichkeiten einschätzen und sie wissenschaftlich zielgerichtet unterstützen zu können. In diesem Beitrag werden Fragen zum Arbeitsalltag deutscher Regionalplaner, ihrem aktuellen Planungshandeln, dem Transfer von Erkenntnissen und Expertisen zwischen Wissenschaft und Praxis, der Entstehung und dem Nutzen von Theorien sowie der Sichtweise der Planungspraktiker auf Planungstheorien behandelt. Die Ergebnisse zeigen eine vielfältige Landschaft praktischer Tätigkeiten und eine Dualität zwischen großem Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen und Planungstheorie, aber auch Kommunikations- und Verständnisprobleme auf.