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Territorial Cohesion in the Context of Interregional and Transnational Cooperation

Territorial Cohesion in the Context of Interregional and Transnational Cooperation

Territorial cohesion can be traced back to the making of the European Spatial Development Perspective. Therefore, the experience gained with the application of this ‘mother document’ (Faludi in Krupa et al., 2008, p. 14) of integrative planning in Europe can contribute to the specification of territorial cohesion.

This paper draws on experience from the Interreg IIIC project ProgreSDEC, covering local and regional authorities from Greece, Italy, and Spain cooperating with each other in interregional and transnational projects. It looks both at the vertical and horizontal dimensions of European integration and explains three aspects of territorial cohesion. Talking about growing awareness, it should be differentiated between awareness relating to European issues - such as the European territorial and institutional environment - to the quality of planning, and to the endogenous ‘territorial capital’. Key terms of European integrative planning are interpreted differently. The paper discusses the reading of ‘polycentricity’, ‘landscape’, and ‘governance’, in particular. Territorial governance can be looked at as an institutional approach to develop integrative planning in the context of territorial cohesion. This notably turns the attention to regions as the focus of integration, in terms of balancing sectoral approaches, bundling spacious networks, and handling the demands from different levels.

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Rekonfigurierung des Raumes in der Wissensgesellschaft

Kurzfassung

Wissen ist seit jeher ein wichtiger Motor für die Entwicklung der Gesellschaft. Der sich derzeit vollziehende qualitative Sprung, wie wir Wissen produzieren, verteilen und anwenden, führt zu regionalen Unterschieden. In diesem Beitrag werden die räumlichen Implikationen dieser Entwicklung theoretisch, statistisch und empirisch aufgearbeitet. Dabei wird die räumliche Dimension der Wissensgesellschaft in Deutschland deutlich, indem Raum- und Standorttypen in ihrer räumlichen Verteilung und die sich aus ihnen ergebende großräumige Profilbildung identifiziert werden. Den Abschluss bildet eine Erörterung der Konsequenzen für Standort- und Raumentwicklungsstrategien, insbesondere bzgl. der wissensgesellschaftlichen Standortpotentiale und der Bündelung von Wissensnetzwerken in Wissensregionen.

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Der Umgang mit Verkehr im suburbanen Raum
Raumstrukturelle Leitbilder und Gestaltungsspielräume

Kurzfassung

Auch wenn der integrierten Siedlungs- und Verkehrsplanung eine hohe Bedeutung beigemessen wird, sind ihre Erfolge zur Verkehrsreduzierung bisher begrenzt. Vor dem Hintergrund von Erfahrungen aus der Planungspraxis in fünfFallstudienregionen hinsichtlich der Siedlungs- und Verflechtungsstrukturen bietet dieser Beitrag Ansatzpunkte für die Aktualisierung und Weiterentwicklung siedlungsstruktureller Leitbilder. Dabei wird insbesondere der zunehmenden Heterogenität des suburbanen Raums sowie dem Anspruch einer stärkeren strategischen und umsetzungsorientierten Ausrichtung diesbezüglicher Leitbilder Rechnung getragen.

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Wandel des ländlichen Raumes in der Wissensgesellschaft

Kurzfassung

In der Wissensgesellschaft differenziert sich die Raumstruktur in eine Vielzahl von Raumtypen aus; auch der ländliche Raum stellt sich nicht als ein homogenes Gebilde dar. Die „reflexive Moderne“ der Wissensgesellschaft scheint keinen Determinismus in Bezug auf räumliche Entwicklungsunterschiede zu kennen, sondern den Menschen Spielräume für eine Aneignung und Inwertsetzung unterschiedlicher Räume zu öffnen. Diese erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten könnten auch in dem bisher als zurückbleibend eingeschätzten ländlichen Raum neue Entwicklungsimpulse auslösen. Zur Überprüfung dieser Annahmen wird in diesem Beitrag aus einem theoretischen Blickwinkel gefragt, wie die kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und technischen Dimensionen der Wissensgesellschaft mit dem Raum interagieren und welche Herausforderungen sowie Strategien sich daraus für den ländlichen Raum ergeben können. Die empirische Überprüfung stützt sich auf Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) zur Wissensgesellschaft in ländlich-peripheren Regionen sowie ergänzend auf weitere quantitative und qualitative Studien zum Thema. Aus diesen Untersuchungen geht hervor, dass sich in vielen, wenn auch nicht in allen Regionen neuartige wissensgesellschaftlich geprägte Lebenskulturen in Abgrenzung zu städtischen Lebensmodellen entfalten. Sie belegen eine neue Attraktivität des ländlichen Raumes, die sich auch in wissensbasierten Projekten der Kultur, Bildung, Daseinsvorsorge und des unternehmerischen Engagements niederschlägt. Beispiele finden sich besonders in wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Regionen, aber auch in den peripheren Regionen, die unter Bevölkerungsverlusten leiden. Es bleibt weiteren Untersuchungen vorbehalten zu eruieren, wie diese Ansätze von öffentlichen Akteuren strategisch genutzt werden können, um den wissensgesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Sie können helfen, in erfolgreichen Regionen gesammelte Erfahrungen für eine politische und planerische Unterstützung peripherer Städte und Regionen im ländlichen Raum zu nutzen.

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