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Lebensbedingungen im demographischen Wandel

Konsequenzen von Alterung und Schrumpfung für Bildungschancen und medizinische Versorgung in ländlichen Räumen

Ansgar Schmitz-Veltin

Kurzfassung

Jahrzehntelang bestimmte das Ziel der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse die Regionalentwicklung der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist die Anpassung der Lebensbedingungen in Stadt und Land weitgehend vollzogen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mehren sich jedoch die Anzeichen, dass mit dem bevorstehenden Rückbau der Infrastrukturen eine neuerliche Benachteiligung ländlicher Wohnorte einhergeht. Am Beispiel von Bildungsinfrastruktur und medizinischer Versorgung in ländlichen Regionen werden die möglichen Konsequenzen der Entwicklung betrachtet.

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Räumliche Muster des demographischen Wandels in Europa

Geburtenrückgang und Verlängerung der Lebenserwartung

Paul Gans and Ansgar Schmitz-Veltin

Kurzfassung

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Europa gekennzeichnet durch eine negative natürliche Bevölkerungsentwicklung, die sich in den kommenden Jahren noch intensivieren wird. Dabei stehen Staaten mit einem vergleichsweise günstigen Trend solchen mit einer starken Abnahme der Einwohnerzahlen gegenüber. Auch auf regionaler Ebene weichen Fruchtbarkeits-und Sterblichkeitsentwicklung erheblich voneinander ab. Am Beispiel Frankreichs und Italiens werden die räumlichen Muster sowohl des Geburtenrückgangs im Verlauf der zweiten demographischen Transformation als auch der Verlängerung der Lebenserwartung seit den 1970er Jahren untersucht. In beiden Ländern ist eine regionale Konvergenz der gesamten Geburtenrate (Totale Fruchtbarkeitsrate, TFR) bei gleichzeitiger Divergenz ausgewählter Indikatoren zum generativen Verhalten zu beobachten. Eine Angleichung der Verhältnisse ist auch für die Lebenserwartung festzustellen. Allerdings registrieren Regionen mit Wanderungsgewinnen eher überdurchschnittliche Werte als jene mit Migrationsverlusten. In Regionen, in denen der Geburtenrückgang bereits früh einsetzte, sind zukünftig starke Überalterungserscheinungen erkennbar. Insgesamt werden sich die demographischen Verhältnisse in den Regionen zunehmend differenzieren.

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Paul Gans, Ansgar Schmitz-Veltin and Christina West

Zusammenfassung

Die Einwohnerzahl Mannheims wird sich bis Ende 2025 auf 312.700 Personen leicht erhöhen. Die Stadt befürchtet, wie andere deutsche Großstädte auch, als Folge anhaltender Suburbanisierung und der Zuzugsüberschüsse aus dem Ausland eine andauernde soziale Entmischung. Vor diesem Hintergrund wurde von der Stadt Mannheim und der GBG-Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH eine Wanderungsmotivanalyse in Auftrag gegeben. Nach einer kurzen inhaltlichen Einordnung der Fragestellung werden die Vorgehensweise erläutert sowie ein Vergleich von Bevölkerungsstruktur und Wanderungsmotiven der zu-, fort- und umziehenden Haushalte gegeben. Ein besonderes Interesse gilt den Stadt-Umland-Wanderern und den Bedingungen für ihre Rückkehrbereitschaft. Abschließend zeigt die Analyse, dass die Wohnquartiere in Mannheim eine vielfältige Wohnungsnachfrage befriedigen können und die Stadt daher durchaus Chancen hat, ihre Attraktivität als Wohnstandort zu steigern und der Suburbanisierung entgegen zu wirken.