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Abstract

On a regional scale, two types of polycentricity can be observed. The first involves polycentric metropolitan regions that have evolved in the course of post-suburban development around a previously monocentric city, whereas the second type involves neighbouring metropolises evolving into a multi-core polycentric metropolitan region due to an increase in the functional interaction between each other. The German urban system is characterised by both types of polycentricity. In this paper I examine the role of these two types of polycentricity within the context of globalisation. I address the question of whether individual metropolitan cores and metropolitan cores and their associated post-suburban areas share the global functions of a metropolitan region or whether such functions are concentrated in a single city within the metropolitan region. To this end, I analyse the locations of leading global advanced producer service firms in Germany in their role as sub-nodes of the world city network. Finally, I discuss the empirical findings in the context of modelling the world city network.

Kurzfassung

Die zunehmende Attraktivität städtischer Wohnstandorte gegenüber peripheren Lagen ist stark diskutiert. Dennoch sind sowohl in wachsenden als auch in schrumpfenden Städten weiterhin Stadt-Umland-Wanderungen zu beobachten. Auf der Grundlage einer Befragung der Stadt-Umland-Wanderer in jeweils zwei west- und ostdeutschen Regionen werden regional vergleichende Ergebnisse zu den Haushaltsstrukturen, dem Mobilitätsverhalten, dem Prozess der Wanderungsentscheidung, aber auch zur Reflexion dieser Entscheidung im nachhinein dargestellt. Eingeschlossen ist die Analyse der finanziellen Kalkulation der Haushalte. Der Beitrag geht darüber hinaus auf zukünftige Rahmenbedingungen der Wohnstandortwahl ein und zeigt Strategien zur Begrenzung der Stadt-Umland-Wanderung auf, die die Kernstädte als Wohnstandorte stärken und gleichzeitig zu einem Rückgang der Verkehrsbelastungen in Großstadtregionen beitragen.

Zusammenfassung

Im Zusammenspiel von demographischen Faktoren, Merkmalen des Wohnungsangebotes, raumstrukturellen Faktoren und der daraus resultierenden Gesamtmarktsituation trifft vielerorts im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser (EZFH) der 1950er- bis 1970er-Jahre eine sinkende Nachfrage auf ein wachsendes Angebot an Bestandsgebäuden. Die regionale Betroffenheit der Gemeinden ist jedoch sehr unterschiedlich. Im vorliegenden Beitrag werden am Beispiel Nordrhein-Westfalens ein Indikatorenkonzept zur Abschätzung der Lage der Bestände an Ein- und Zweifamilienhäusern der 1950er- bis 1970er-Jahre dargestellt und einzelne Indikatoren hinsichtlich regionaler Muster ausgewertet. Der Fokus des Beitrages liegt auf der anschließenden Synthese der Indikatoren mittels einer Clusteranalyse (Two-Step-Verfahren). Im Ergebnis werden sechs Gemeindecluster mit ähnlichen Entwicklungen und Herausforderungen bezüglich der Bestände an Ein- und Zweifamilienhäusern der 1950er- bis 1970er-Jahre identifiziert und die spezifischen Handlungserfordernisse in den Clustern diskutiert. Aus der methodischen Perspektive verdeutlicht der Beitrag, dass eine Clusteranalyse nach dem Two-Step-Verfahren eine vielversprechende Alternative zum häufig in den Raumwissenschaften angewendeten Ward-Verfahren sein kann.