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Dina Bader

Résumée

Cet article examine les constructions de sens (frames) autour de l’excision et de la chirurgie esthétique génitale, par l’exemple de la nymphoplastie. L’analyse porte sur des entretiens menés auprès d’experts ayant une connaissance approfondie des pratiques de modification génitale en Suisse. Les résultats montrent que l’excision et la nymphoplastie sont placées dans un rapport de « miroir inversé », où la nymphoplastie est décrite par des caractéristiques positives alors que l’excision représente son miroir négatif. Par conséquent, cet article argumente que le débat sur les « mutilations génitales féminines » en Suisse reproduit l’allégorie du « Nous versus les Autres », conformément à la rhétorique du nationalisme sexuel.

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Nicolas Turtschi

Résumée

Le réseau social d’un individu est souvent considéré comme un élément fondamental pour sa réinsertion professionnelle. Cependant, le réseau ne se développe pas ex nihilo mais, comme montré dans l’article, en fonction des caractéristiques sociodémographiques de l’individu. De plus, les résultats indiquent que ce sont les personnes les moins vulnérables sur le marché de l’emploi qui disposent également des caractéristiques nécessaires à la constitution d’un réseau efficace pour l’insertion professionnelle, ce qui accroît encore les inégalités entre elles et les plus vulnérables.

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Roland Verwiebe, Lena Seewann, Margarita Wolf and Melek Hacioglu

Zusammenfassung

Der Beitrag thematisiert den Berufsalltag österreichischer AkademikerInnen mit Migrationshintergrund. Anhand von 21 problemzentrierten Interviews wurde der Frage nachgegangen, welche Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen AkademikerInnen mit Migrationshintergrund nach dem Ende ihres Universitätsstudiums auf dem Arbeitsmarkt machen und wie sie mit diesen umgehen. Für die Auswertungen der Interviews haben wir eine Themenanalyse mit einem Codierverfahren kombiniert. Empirisch zeigt sich in unserer Studie, dass AkademikerInnen mit Migrationshintergrund häufig Fähigkeiten aufgrund ihres Migrationshintergrundes abgesprochen werden und Konflikte entlang religiöser, ethnischer oder stereotyper Zuschreibungen entstehen. Die Bewältigungsstrategien der Betroffenen changieren zwischen Prävention von Diskriminierung - durch betonte Leistungsbereitschaft und Distanzierung von prekären Situationen - und Reaktion auf Diskriminierung - wie aktive Gegenwehr und Formen der Resignation.

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Flurina Schmid

Abstracts

This article analyzes the gender wage gap in Switzerland, using data from the Swiss Household Panel. The results show that women in Switzerland earn still less than men with the same endowments. One of the main reasons for this gap is occupational segregation: women and men working in femaledominated occupations have lower wages than those in integrated and male-dominated occupations. In order to have equally distributed job categories, 40% of the male or female employees would need to change jobs. But the “preferences” for jobs between genders seem to have been frozen for decades. The gender wage gap is particularly large within part-time employees working below 50%. Younger cohorts, however, seem less exposed to gender wage differentials.

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Andrea Radvanszky, Julie Craviolini and Iren Bischofberger

Zusammenfassung

In Zukunft werden mehr Personen mit privaten Pflege- und Betreuungsaufgaben im Erwerbsprozess stehen. Über diese Gruppe ist in der Schweiz bislang wenig bekannt. Was das Vereinbarkeitsphänomen und das Zusammenwirken der einschlägigen Indikatoren betrifft, besteht ein erheblicher Erkenntnisund Forschungsbedarf. In diesem Beitrag werden verschiedene Faktoren für die Pflegeübernahme und den Pflegeumfang mittels zweier Erhebungen in einer öffentlichen Verwaltung und einem privaten Unternehmen multivariat untersucht. Für die Pflegeübernahme erweisen sich das Alter, das Geschlecht und die Lohnhöhe als relevant, während der Pflegeumfang mit Charakteristika, die die Pflegesituation betreffen, korreliert. Gleichzeitig verdeutlichen die Divergenzen zwischen den Unternehmen den Effekt struktureller Variablen, die eine differenzierte Betrachtung vereinbarkeitsfördernder Massnahmen erlauben.

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Maurizia Masia

Zusammenfassung

Dieser Beitrag untersucht die Veränderung des Einkommens von Frauen und Männern infolge einer Trennung oder der Gründung einer neuen Lebensgemeinschaft. Neben individuellen Ressourcen interessieren insbesondere die geschlechtsspezifischen Einflüsse auf das Einkommen. Den theoretischen Angelpunkt der Analyse bilden lebensverlaufsbezogene, mikroökonomische und geschlechterrollentheoretische Überlegungen. Die Datengrundlage für die empirische Analyse stellt der harmonisierte Cross-National Equivalent File (CNEF) für die Schweiz und Deutschland dar (Zeitraum 1999-2007). Die Befunde deuten darauf hin, dass infolge der Auflösung und Bildung von Paargemeinschaften unterschiedliche Geschlechtereffekte im Einkommen resultieren. Aufgrund von Mehrebenenanalysen kann gezeigt werden, dass je nach Veränderung des institutionellen Charakters einer Paargemeinschaft und unter Kontrolle von sozioökonomischen und kontextbezogenen Einflüssen gegenläufige Gendereffekte im Einkommen hervorgehen.

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Christoph Zangger and Rolf Becker

Zusammenfassung

Unter Verwendung der Daten der Schweizer Volkszählungen von 1970 bis 2000 wird der Frage nachgegangen, wie sich die Geschlechterdisparitäten beim Erwerb der Studienzulassung (Maturität) wie auch weiterer Abschlüsse in der Schweiz in und mit der Bildungsexpansion verändert haben. Es kann aus einer handlungstheoretischen Perspektive dargelegt werden, wie sich im betrachteten Zeitverlauf geschlechtsspezifische Ungleichheiten von Bildungschancen verringern. Die höheren Chancen des Erwerbs der Studienberechtigung gleichen sich für die 18- bis 21-jährigen Frauen ebenso an, wie sich auch deren Wahrscheinlichkeit der Aufnahme einer (dualen) Berufsausbildung erhöht hat. Gleichzeitig erlaubt die Differenzierung der untersuchten Abschlüsse im Vergleich zu vorangegangenen Untersuchungen präzisere Aussagen zur Entwicklung weiterer herkunftsbedingter Ungleichheiten.

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Philipp Schnell and Rosita Fibbi

Abstract

This paper investigates educational and occupational pathways of children of Turkish and Western-Balkan origin and of the majority population in Austria and Switzerland. Using a representative sample of 2186 respondents living in two Swiss and two Austrian urban areas, our results show that descendants of immigrants have less chances to follow a constant successful path from education to occupation in both countries, mainly because successful trajectories are determined by the parent’s socioeconomic status. However, young adults of Turkish and Western Balkan origin in Switzerland are more often upward mobile than the majority group. Altogether, our results indicate slightly greater chances for upward mobility among young adults in Switzerland in comparison to Austria.

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Ceren Topgül

Abstract

This paper explores the partner choices (exogamy, local endogamy, and transnational endogamy) of the children of Turkish and former Yugoslav immigrants, who share a comparable migration history in Switzerland, based on the Swiss TIES (The Integration of the European Second Generation) survey. The comparison of these groups puts Turkish youths’ partner choice (low exogamy and relatively high transnational endogamy) into a wider perspective. Moreover, the comparison allows to disentangle ethnic and religious affiliations in order to test hypotheses on the role of ethnicity and religion in partner choices. While ethnic endogamy prevails in the two groups under study, religious boundaries are not stronger than ethnic ones. The second generations’ desire for religious and educational homogamy appears to be a reason for transnational endogamy.

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Luca Preite

Zusammenfassung

Der Beitrag untersucht kreatives Potenzial, humoristische Performanzen und künstlerische Stellungnahmen der zweiten Migranten-Generation in der Schweiz. In den letzten Jahren finden sich zunehmend Künstler, die im Internet und darüber hinaus für Aufmerksamkeit sorgen, indem sie ihren eigenen Migrationshintergrund selbstironisch reflektieren. Die Jugendlichen spielen dabei mit stereotypischen, gesellschaftlichen Vorstellungen von Ausländern und Migranten, ohne ihre eigene Position genau aufzudecken. Der Artikel argumentiert dafür, dass die Rap-Musik der «Uslender Production» eine Reflexion des «Spektakels des Anderen» nach Stuart Hall darstellt und als selbstbewusste Selbstinszenierung der zweiten Migranten-Generation in der Schweiz verstanden werden kann.