Auf dem Weg zu einer Europäischen Laufenden Raumbeobachtung – die ESPON-Datenbank

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1 Ausgangslage

Die räumliche Berichterstattung bzw. Bereitstellung raumbezogener Informationen über relevante regionale Strukturen und Entwicklungen ist eine grundlegende Vorraussetzung für eine fundierte und nachvollziehbare Einschätzung von Lebensverhältnissen, Disparitäten und territorialen Zusammenhängen und bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen Wissenschaft, angewandter Politikberatung, räumlich agierenden Akteuren und einer interessierten Öffentlichkeit. Wesensmerkmale einer laufenden Raumbeobachtung sind die Verfügbarkeit harmonisierter, d.h. vergleichbar definierter Daten und deren themenbestimmte Ergänzung und Vernetzung in Raum und Zeit – immer orientiert an den relevanten räumlichen Strukturen und Entwicklungen im Berichtsraum. Die Daten müssen also über längere Zeitreihen hinweg in ihrer thematischen Aufbereitung, Erschließung und Bewertung einen strukturellen Vergleich der regionalen Information ermöglichen. Laufende Raumbeobachtung geht damit in ihren Ansprüchen über die reine Regionalstatistik hinaus.

Für die Europäische Union, die Kandidatenländer und in ausgewählten Fällen darüber hinaus gibt es eine solche periodische Berichterstattung auf Basis harmonisierter Daten und Bewertungen in Form von Dokumenten und Berichten der EU-Kommission. Hierzu zählen die Periodischen Berichte zur wirtschaftlichen und sozialen Lage und Entwicklung sowie die Berichte zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt (Kohäsionsberichte). Dabei ist der räumlichen Berichterstattung der Kommission eines gemein, und zwar die Fokussierung der Analysen auf die Belange der Europäischen Strukturpolitik.

In ihrem 1994 verabschiedeten Memorandum „Grundlagen einer Europäischen Raumentwicklungspolitik“, das auf einer Vorlage des mit der Konkretisierung der Raumordungspolitik und der Formulierung eines europäischen Raumentwicklungskonzepts befassten Ausschusses der Regionen basierte, haben die für die Raumordnung zuständigen Minister der europäischen Mitgliedstaaten die Notwendigkeit eines Systems der laufenden Raumbeobachtung betont. Auch wird dort auf die Bedeutung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Raumordnungspolitik hingewiesen und eine engere Zusammenarbeit der politikberatenden raumwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Europa als notwendig erachtet. Konkret empfahlen die Minister den Aufbau eines europäischen Netzwerks der entsprechenden Forschungseinrichtungen.

Die Defizite an statistischen und geographischen Grundinformationen wurden im Prozess der Erarbeitung des Europäischen Raumentwicklungskonzepts (EUREK) deutlich. Eine adäquate Analyse und Interpretation der räumlichen Prozesse in Europa war zum damaligen Zeitpunkt nur schwer zu gewährleisten. Deutlich wurde im Rahmen dieses Prozesses auch, dass es zur Beseitigung dieser Defizite gemeinsamer Anstrengungen der EU und der Mitgliedstaaten bedurfte, um das Expertenwissen bestmöglich zu nutzen.

Ende 1998 wurde mit dem „Studienprogramm zur Europäischen Raumplanung“ ein Programm gestartet, das die wissenschaftlichen Grundlagen für die Weiterentwicklung des EUREK verbessern sollte. Das EUREK steuerte gemäß seiner Schwerpunktziele für die räumliche Entwicklung sieben Kriterien zur Differenzierung von Regionen, Städten, Achsen usw. des europäischen Raums bei:

  • geographische Lage

  • wirtschaftliche Stärke

  • soziale Integration

  • räumliche Integration

  • Druck auf die Flächennutzung

  • natürliche Werte

  • kulturelle Werte.

Die Erfahrungen des Studienprogramms flossen ein in den Aufbau des Forschungsnetzwerks ESPON (European Spatial Planning Observation Network). Mit diesem Raumbeobachtungs- und Forschungsnetzwerks, dessen Institutionalisierung vorerst bis 2006 befristet ist und das durch die EU-Kommission, die Mitgliedsländer sowie einige partizipierende Staaten (z. B. Schweiz und Norwegen) getragen wird, wurde eine Anregung des EUREK umgesetzt.

2 Struktur der ESPON-Datenbank

Die Inhalte des ESPON-Programms wie auch die Aufgaben seiner konkreten Projekte wurden thematisch an den Erkenntnissen und Kriterien des EUREK ausgerichtet. Im Grundsatz gibt es zwei thematische Projektgruppen: Projekte zu Aspekten der Raumentwicklung und Projekte zu Wirkungsanalysen europäischer Gemeinschaftspolitiken. Allen Projekten gemeinsam ist die Aufgabe, in ihrem Kontext relevante Daten zu finden, zu analysieren und zu interpretieren.

Die Struktur des ESPON-Programms als Netzwerk mit zeitlich beschränkten Projekten machte eine zentrale Konzipierung und Koordinierung der Aufbereitung der Datengrundlagen notwendig. Um die Daten und Indikatoren über Projektlaufzeiten hinweg zu sichern und sie jeweils auch anderen beteiligten Projekten zur Verfügung stellen zu können, mussten gemeinsame Standards definiert werden.

Damit wurde der Aufbau der ESPON-Datenbank zu einem der bedeutendsten Produkte des bisherigen ESPON-Programms. Diese Datenbank wurde als Gemeinschaftsprodukt der Transnationalen Projektgruppen (TPG) unter Leitung der Koordinationsprojekte 3.1 und 3.2 entwickelt und wird kontinuierlich ausgebaut. An ihrer Entwicklung wie auch an ihrem Ausbau ist das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) federführend beteiligt.

Die Datenbereitstellung beschränkt sich nicht nur auf das Territorium der EU. Das ESPON-Programm umfasst des Weiteren die Nachbarländer Norwegen und Schweiz sowie die EU-Beitrittskandidaten Bulgarien und Rumänien. Ziel ist es, ein thematisch möglichst breites Datenangebot für die genannten Länder auf regionaler Ebene anzubieten und eine fundierte empirische Grundlage für quantitativ vergleichende Analysen der am ESPON-Programm beteiligten Wissenschaftler zu liefern.

Grundsätzlich werden die Inhalte der Datenbank unterschieden in Rohdaten und in berechnete Indikatoren der beteiligten Projekte. Eine weitere Trennung betrifft die Unterscheidung in regionalstatistische Basisdaten und spezifisch themenorientierte Projektdaten und Indikatoren. Die Basisdaten umfassen grundlegende Informationen, die von verschiedenen Projekten im Rahmen ihrer Analysen benötigt werden. Um Mehrfacharbeiten und die Verwendung unterschiedlicher Angaben zu gleichen Tatbeständen – z. B. Bevölkerung, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskraft – zu verhindern, werden diese zentral aufbereitet und den Projekten in zeitnaher periodischer Aktualisierung zur Verfügung gestellt.

Der Bereich der Basisdaten wird für die EU-Mitgliedstaaten sowie für Bulgarien und Rumänien im Wesentlichen aus den Datengrundlagen des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gedeckt und um Zahlen der Nationalen Statistikämter der Schweiz und Norwegens ergänzt. Eine Anpassung und Harmonisierung an die Eurostat-Definitionen und -Berechnungsmethoden erfolgt durch das die Datenbank zentral betreuende Projekt 3.2.

Die zweite Gruppe bilden Informationen und Ergebnisse der thematischen Projektgruppen. Die von ihnen bereitgestellten Daten und Indikatoren stellen gewissermaßen den gesammelten wissenschaftlichen Mehrwert der Projektarbeiten dar. Im Unterschied zu den Basisdaten beruhen diese Zahlen auf einem weiter gefassten Spektrum an regionalstatistischen Quellen. Es handelt sich maßgeblich um das Ergebnis regionaler Analysen und Modellrechnungen.

Entsprechend den Programmvorgaben stellen die Projekte nach Beendigung ihrer Laufzeit die von ihnen entwickelten Indikatoren dem Programm und somit allen Projektgruppen zur Verfügung. Gemeinsam mit den regelmäßigen Aktualisierungen der Basisdaten wächst die Datenbank innerhalb der Programmlaufzeit 2000-2006 kontinuierlich und gewinnt durch die sukzessive Berücksichtigung der unterschiedlichen Themenbereiche zunehmend an Substanz und Bedeutung für die zeitlich nachfolgenden Projekte.

3 Thematische Ausrichtung der ESPON-Datenbank

Die ESPON-Datenbank basiert auf der Software Microsoft Access; Zugriff und Nutzung sind gegenwärtig den Teilnehmern des ESPON-Programms Vorbehalten.1 Sie enthält derzeit (Stand: 01.06.2006) rund 1 900 Datensätze, davon sind ungefähr 620 Indikatoren, 520 Rohdaten und 50 Typologien. Zu allen Datensätzen existieren harmonisierte Meta-Datensätze, die umfangreiche Informationen zu den Daten enthalten (Beschreibung, Quelle, Berechnungsmethode, etc.).

Ein spezielles Selektionswerkzeug ermöglicht einen einfachen Datenzugriff. Dabei dienen die thematische Eingruppierung und die Metadaten als Einstieg in die themenbezogene Auswahl und den Export von Indikatoren auf unterschiedlichen regionalen Ebenen.

Die Inhalte der Datenbank sind in 18 Hauptkategorien (Themenbereiche) geordnet, die wiederum in Unterkategorien unterteilt sind. Die Bereiche basieren auf der thematischen Einteilung des ESPON-Projekts „Data Navigator“2, das der Forschungsvorbereitung und Unterstützung zu Beginn des ESPON-Programms diente. Ziel dieses Projekts war es, die Verfügbarkeit von für den ESPON-Prozess relevanten räumlichen Daten zu ermitteln.

Die Hauptkategorien der ESPON-Datenbank sind:

  • Raumtypologien

  • Bevölkerung und Haushalte

  • Beschäftigung und Arbeitsmarkt

  • Wohlstand und Produktion

  • Unternehmen und Investitionen

  • Verkehr

  • Forschung und Entwicklung

  • Technische Infrastruktur

  • Kommunikationstechnologie

  • Soziale Infrastruktur

  • Landnutzung

  • Umwelt

  • Landwirtschaft

  • Soziale Lage

  • Wohnungswesen

  • Kulturelle Infrastruktur

  • Tourismus

  • Öffentlicher Sektor

Anteilsmäßig am stärksten vertreten sind derzeit die Themenfelder Beschäftigung und Arbeitsmarkt (25 %), Raumtypologien (17%), Bevölkerung und Haushalte (16 %), Verkehr (14 %), Landnutzung (6 %) und Umwelt (6%).

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Hauptfenster der ESPON Datenbank

Detaillierte Informationen finden sich in den Berichten der ESPON-Projekte 3.1 und 3.2 auf der Internetseite unter www.espon.eu

Citation: Raumforschung und Raumordnung 64, 5; 10.1007/BF03184536

4 Das Raumbezugssystem

Als regionale Bezugseinheit wird auf die von Eurostat bereitgestellte Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik NUTS (Nomenclature des unités territoriales statistiques) zurückgegriffen. Hierbei handelt es sich um ein einheitliches Bezugssystem, das für regionalstatistische Zwecke entwickelt wurde und im Wesentlichen auf den institutionellen Gebietseinheiten in den Mitgliedstaaten beruht. Die hierarchische Klassifikation der NUTS unterteilt die Mitgliedstaaten in die drei Ebenen NUTS 1, 2 und 3. Jedes Mitgliedsland ist in eine oder mehrere NUTS 1-Regionen unterteilt, die ihrerseits in NUTS2- und NUTS3-Regionen untergliedert werden.3 Für die Schweiz und Norwegen sowie Bulgarien und Rumänien werden von Eurostat vergleichbare räumliche Einheiten angeboten.

Auf der NUTS-Ebene 1 gibt es im ESPON-Raum, also einschließlich Bulgarien, Rumänien, Norwegen und der Schweiz, 94 Regionen, wozu in Deutschland die Bundesländer gezählt werden. Die NUTS-Ebene 2 unterscheidet 282 Regionen; in Deutschland entspricht diese Ebene den Regierungsbezirken. Zu den 1 329 Regionen der NUTS-Ebene 3 zählen in Deutschland die Kreise und kreisfreien Städte, in Belgien die Arrondissements, in Frankreich die Departements usw. Die NUTS-Systematik wurde letztmals 2003 neu gefasst und 2004 in einigen Mitgliedsländern nochmals revidiert. Die fortwährenden nationalen Neuabgrenzungen der NUTS-Regionen erschweren natürlich räumliche Langzeitbeobachtungen.

Zusätzlich zu den Regionaldaten der NUTS-Ebenen 1, 2 und 3 enthält die Datenbank auch Daten und Indikatoren für die Ebene der Staaten (NUTSO), für eine Kombination aus NUTS2- und NUTS3-Regionen (NUTS2/3) sowie für Städte bzw. Stadtregionen (STSICD, Settlement Site Code). Der weitaus größte Teil der Daten und Indikatoren liegt auf der für die europäische Strukturpolitik bedeutsamen NUTS2-Ebene vor; weniger dagegen gibt es für die kleinräumige NUTS3-Ebene (vgl. nebenstehende Abbildung). Hierin spiegeln sich regionalstatistische Unzulänglichkeiten wider, die auch bei Eurostat vorzufinden sind.

Zur Vollständigkeit der Daten lässt sich feststellen, dass die Tabellen der NUTS-Ebene 2 größtenteils flächendeckend vorliegen. Für die NUTS-Ebene 3 existieren nicht nur weniger, sondern auch lückenhaftere Daten. Die Bereitstellung von flächendeckenden Basisdaten und Indikatoren auch auf dieser NUTS-Ebene ist eine wichtige Aufgabe für die Weiterentwicklung der ESPON-Datenbank.

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Anzahl der Indikatoren der ESPON Datenbank nach Raumbezug

a Kombination aus NUTS2- und NUTS3-Regionen

b Settlement Site Code (Eurostat – GIS CO)

Quelle: ESPON Datenbank, eigene Auswertungen

Citation: Raumforschung und Raumordnung 64, 5; 10.1007/BF03184536

5 Fazit und Ausblick

Das ESPON-Programm hat in vergleichsweise kurzer Zeit eine umfassende Informationsgrundlage zur Analyse und politischen Einschätzung territorialer Strukturen und Entwicklungen in Europa geschaffen. So ist es insbesondere auch gelungen, für die im EUREK definierten Schwerpunktziele der räumlichen Entwicklung eine in vielen Bereichen fundierte wissensbasierte Grundlage zu entwickeln. Damit haben die einzelnen Teilprojekte des ESPON einen wichtigen Initialbeitrag zur Fundierung der wissenschaftlichen Politikberatung auf dem Gebiet der europäischen Raumentwicklung geliefert.

Durch das systematische und harmonisierte Zusammentragen der Projektdaten und -indikatoren in der ESPON-Datenbank wird das Weiterbestehen der ESPON-Ergebnisse sichergestellt. Diese Datenbank ermöglicht die Durchführung verschiedenster Raumanalysen und regionaler Vergleiche zu unterschiedlichen Themenfeldern. Insbesondere die im Rahmen der ESPON-Projekte erarbeiteten räumlichen Typologien und regionalen Klassifikationen kommen dem Interesse der politischen Akteure wie auch der interessierten Fachöffentlichkeit entgegen. So wurde z. B. auch das Konzept funktionaler Stadtregionen auf europäischer Ebene wieder neu in den Diskussionsprozess eingebracht. Zudem bietet die Anbindung an ein Geographisches Informationssystem (GIS) die Möglichkeit, weitere räumliche Analysen durchzuführen und die Ergebnisse in thematischen Karten darzustellen.

Insofern legt die ESPON-Datenbank den Grundstein für eine systematische und kontinuierliche Raumbeobachtung des europäischen Territoriums, der – und darin liegt der besondere Verdienst – über die Mitgliedstaaten der EU25 hinausreicht. Wer die Anstrengungen des Aufbaus eines indikatorengestützten Raumbeobachtungssystems auf regionaler bzw. auf nationaler Ebene kennt – insbesondere in einem föderalen Staat der begreift, welchen Dynamiken und Problemen ein solcher Aufbruch im europäischen Kontext im Konzert der Mitgliedsstaaten, der Kommission und einer Vielzahl von Projekten innerhalb des Programms unterliegt. Dank dieses geschaffenen Fundaments wird es in einem potenziellen ESPON II-Programm möglich sein, in einer gemeinsamen Anstrengung von Kommission und Mitgliedstaaten die Wissensbasis für Europa weiter zu vertiefen und thematisch zu ergänzen.

Literatur und Quellen

  • Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Notwendigkeit einer Europäischen Raumentwicklungspolitik. – Hannover 2004. = Positionspapier aus der ARL, Nr. 60

  • Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hrsg.): Studienprogramm zur Europäischen Raumplanung. Endbericht. – Bonn 2001. = Forschungen, Heft 103.1

  • Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Grundlagen einer Europäischen Raumordnungspolitik. Ergebnisse des informellen Raumordnungsministerrates von Leipzig, 21.122. September 1994. – Bonn 1995

  • Europäische Kommission: Konzept zur Schaffung eines Netzwerks „Europäisches Raumplanungs-Observatorium“ (NERPO). Konzeptpapier des Ausschusses für Raumentwicklung für die Sitzung in Echternach der für die Raumordnung zuständigen Ministerinnen und Minister am 9. Dezember 1997 (http://ec.europa.eu/comm/regional_policy/sources/docoffic/official/reports/pdf/orat_de.pdf)

  • Europäische Kommission: Regionen. Statistisches Jahrbuch; Eurostat Themenkreis 1. – Luxemburg 2002

  • Europäische Kommission: Zweiter Bericht über den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt. – Luxemburg 2001

  • Europäisches Raumentwicklungskonzept (EUREK). Auf dem Wege zu einer räumlich ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der Europäischen Union. Angenommen beim Informellen Rat der für die Raumordnung zuständigen Minister in Potsdam, Mai 1999

  • Eurostat: Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik. Ausgabe 2003; Verordnung (EG) Nr. 1059/200383 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Mai 2003 über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS). – Luxemburg 2003

  • Eurostat: Eurostat – Ihr Schlüssel zur europäischen Statistik. Das statistische Amt der EU stellt sich vor (2004; http://europa.eu.int/comm/eurostat/Public/datashop/print-catalogue/DE?catalogue=Eurostat&service=about_catalogue)

Footnotes

1

Eine Auswahl sowohl von Basisindikatoren als auch projektbasierten Indikatoren steht im Internet (www.espon.eu) im Bereich Scientific Tools unter Database Public Files zum Download bereit

2

Der Data Navigator ist ein Verzeichnis verfügbarer regionalstatistischer Informationen in Europa und beinhaltet Angaben zu Quellen, Periodizität, Bezugsmöglichkeiten usw.

3

Eine Liste der NUTS-Regionen findet sich unter http://ec.europa.eu/comm/eurostatlramon/nuts/codelisCde.cfm?list=nuts. Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass die NUTSEinteilung für analytische Zwecke problematisch ist, da durch die NUTS-Gliederung funktional zusarnmenhängende Räume ungleich abgegrenzt werden.

Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Notwendigkeit einer Europäischen Raumentwicklungspolitik. – Hannover 2004. = Positionspapier aus der ARL, Nr. 60

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Hrsg.): Studienprogramm zur Europäischen Raumplanung. Endbericht. – Bonn 2001. = Forschungen, Heft 103.1

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Grundlagen einer Europäischen Raumordnungspolitik. Ergebnisse des informellen Raumordnungsministerrates von Leipzig, 21.122. September 1994. – Bonn 1995

Europäische Kommission: Konzept zur Schaffung eines Netzwerks „Europäisches Raumplanungs-Observatorium“ (NERPO). Konzeptpapier des Ausschusses für Raumentwicklung für die Sitzung in Echternach der für die Raumordnung zuständigen Ministerinnen und Minister am 9. Dezember 1997 (http://ec.europa.eu/comm/regional_policy/sources/docoffic/official/reports/pdf/orat_de.pdf)

Europäische Kommission: Regionen. Statistisches Jahrbuch; Eurostat Themenkreis 1. – Luxemburg 2002

Europäische Kommission: Zweiter Bericht über den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt. – Luxemburg 2001

Europäisches Raumentwicklungskonzept (EUREK). Auf dem Wege zu einer räumlich ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der Europäischen Union. Angenommen beim Informellen Rat der für die Raumordnung zuständigen Minister in Potsdam, Mai 1999

Eurostat: Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik. Ausgabe 2003; Verordnung (EG) Nr. 1059/200383 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Mai 2003 über die Schaffung einer gemeinsamen Klassifikation der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS). – Luxemburg 2003

Eurostat: Eurostat – Ihr Schlüssel zur europäischen Statistik. Das statistische Amt der EU stellt sich vor (2004; http://europa.eu.int/comm/eurostat/Public/datashop/print-catalogue/DE?catalogue=Eurostat&service=about_catalogue)

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    Hauptfenster der ESPON Datenbank

    Detaillierte Informationen finden sich in den Berichten der ESPON-Projekte 3.1 und 3.2 auf der Internetseite unter www.espon.eu

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    Anzahl der Indikatoren der ESPON Datenbank nach Raumbezug

    a Kombination aus NUTS2- und NUTS3-Regionen

    b Settlement Site Code (Eurostat – GIS CO)

    Quelle: ESPON Datenbank, eigene Auswertungen

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